Ein legendäres Langstreckenrennen für Mensch, Maschine und Reifen
Die 24 Stunden von Le Mans gelten als eines der bekanntesten und prestigeträchtigsten Automobilrennen weltweit. Sie wurden erstmals 1923 ausgetragen. Beim Premierenrennen war Michelin in Zusammenarbeit mit dem französischen Fahrzeughersteller Chenard & Walcker erfolgreich – der Beginn einer langen Motorsportgeschichte für MICHELIN Reifen.
Das Rennen wird vom Automobile Club de l’Ouest (ACO) organisiert und ist Teil der FIA World Endurance Championship (WEC). Es ist das längste Rennen der Serie und findet auf einer der längsten und schnellsten Strecken im Rennkalender statt (Länge: 13,626 km / Durchschnittsgeschwindigkeit: ca. 240 km/h).
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Um zu gewinnen, gilt eine einfache Regel: Das Fahrzeug, das innerhalb von 24 Stunden die größte Distanz zurücklegt, gewinnt.
In diesem Jahr erreichten nur zwei der 21 gestarteten Hypercars nicht die Zielflagge. Fünf Fahrzeuge kamen nach 387 Runden auf dem 13,626 Kilometer langen Kurs in derselben Runde ins Ziel – mit einem Abstand von lediglich 138 Sekunden.
Trotz einer über weite Strecken starken Performance konnte das italienische Team nie vollständig aufatmen, da Porsche – insbesondere mit dem #6 963 – konstant Druck ausübte. Dieses Fahrzeug belegte schließlich den zweiten Platz, nachdem es aufgrund eines technischen Verstoßes im Qualifying vom Ende der Hypercar-Startaufstellung ins Rennen gegangen war.
Auch die MICHELIN Pilot Sport Endurance Reifen unterstrichen ihre bekannten Eigenschaften in Bezug auf Grip, Konstanz und Leistungsfähigkeit. Sie ermöglichten es den Partnerteams, sowohl die Medium- als auch – in den kühleren Nachtstunden – die Soft-Mischungen über mehrere Stints hinweg einzusetzen. Teilweise wurden auch Kombinationen beider Mischungen gefahren.
Da das Rennen unter durchgehend trockenen Bedingungen stattfand, kam die Regenreifen-Option nicht zum Einsatz. Zudem wurde während der Veranstaltung eine neue Hypercar-Rundenbestzeit erzielt sowie die bislang höchste Durchschnittsgeschwindigkeit und die größte zurückgelegte Renndistanz der Hypercar-Ära (5.273 km) verzeichnet.
Entdecke mit Allan McNish die Geheimnisse der Le Mans-Siegerreifen von MICHELIN
Allan McNish, dreimaliger Sieger der 24 Stunden von Le Mans (1998, 2008 und 2013), gewährt Ihnen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Herstellung unserer Rennreifen! Wie werden sie entwickelt, konstruiert, hergestellt und getestet, bevor sie auf die Fahrzeuge des größten Langstreckenrennens der Welt montiert werden? Wie arbeiten Ingenieure, Techniker und Fahrer zusammen, um die beste Leistung zu erzielen, die am Ende zum Sieg führt? Mehr dazu in dieser fünfteiligen Serie.
Hinter den Kulissen von Michelin Motorsport
Episode 1: Alles beginnt hier
Hinter den Kulissen von Michelin Motorsport
Episode 2: Einblick in die Werkstätten
Hinter den Kulissen von Michelin Motorsport
Episode 3: Testzeit
Hinter den Kulissen von Michelin Motorsport
Episode 4: Das letzte Briefing
Hinter den Kulissen von Michelin Motorsport
Episode 5: Der Triumph
MICHELIN Pilot Sport Reifenreihe für Hypercars
Michelin ist offizieller Reifenlieferant der Hypercar-Kategorie in der FIA World Endurance Championship (WEC). Auch bei den 24 Stunden von Le Mans kommt Michelin in dieser Kategorie zum Einsatz.
Im Gegensatz zu den anderen Läufen der Langstrecken-Weltmeisterschaft, bei denen die Teams auf zwei Arten von Slicks beschränkt sind, erlaubt das Reglement der 24 Stunden von Le Mans den Einsatz aller drei Slick-Mischungen.
Die Hypercar-Teams können zwischen drei Arten von Slicks (Soft, Medium, Hard) wählen.
Soft: Temperaturen unter 15°C oder Nachtrennen.
Medium: Temperaturen über 15°C.
Hard: Temperaturen über 30°C.
Für feuchte bis sehr nasse Bedingungen steht eine vielseitige WET-Option zur Verfügung.
Hypercars bilden die Spitzenklasse für die leistungsstärksten Prototypen im Langstreckensport (rund 1.000 PS). Zur Kategorie zählen die LMH-Fahrzeuge (Le Mans Hypercar), die unter anderem von Toyota, Peugeot, Ferrari und Aston Martin eingesetzt werden, sowie die LMDh-Prototypen (Le Mans Daytona hybrid), die von Herstellern wie Porsche, Lamborghini, Cadillac, Alpine und BMW an den Start gebracht werden.
Seit dem 100-jährigen Jubiläum der 24 Stunden von Le Mans tragen Michelin-Reifen farbige Markierungen an den Seitenwänden, um jederzeit die Identifizierung des verwendeten Reifentyps je Fahrzeug zu erleichtern.
Michelin wurde von der FIA (Fédération Internationale de l'Automobile) und dem ACO als exklusiver Reifenlieferant für die Hypercar-Prototypen benannt.
Weitere Informationen zu den 24 Stunden von Le Mans sowie zu den Michelin Reifen für das Rennen findest du in unserem RaceGuide 2025.
Mehrere namhafte Automobilhersteller setzen bei den 24 Stunden von Le Mans auf Michelin
Mit 34 Gesamtsiegen – darunter 28 aufeinanderfolgende Erfolge seit 1998 – verfügt Michelin über eine langjährige Erfahrung bei den 24 Stunden von Le Mans und zählt damit zu den erfolgreichsten Reifenherstellern in der Geschichte dieses Rennens.
Wie bereits erwähnt, waren die 21 Hypercar-Prototypen, die am Rennen 2025 teilnahmen, mit MICHELIN Pilot Sport Reifen ausgestattet. In diesem Jahr stieß auch Aston Martin zur Kategorie hinzu – neben Toyota, das zu den ersten globalen Herstellern gehörte, die sich für diese Klasse engagierten. Für Michelin besteht die Herausforderung darin, Reifenlösungen bereitzustellen, die den hohen Leistungsanforderungen dieser Fahrzeuge gerecht werden.
Die Hypercar-Piloten sind erfahrene Profis und zählen zu den etablierten Fahrern im Langstreckensport. Das Teilnehmerfeld umfasst mehrere ehemalige Le-Mans-Gesamtsieger sowie frühere Formel-1-Fahrer wie Sébastien Bourdais, Sébastien Buemi und Jenson Button.
24 Stunden von Le Mans: Eine Serie von 28 aufeinanderfolgenden Siegen mit Michelin seit 1998
2025 | Kubica/Ye/Hanson | Ferrari 499P |
2024 | Fuoco / Molina / Nielsen | Ferrari 499P |
2023 | Guidi/Calado/Giovinazzi | Ferrari 499P |
2022 | Buemi/Hartley/Hirakawa | Toyota GR010 Hybrid |
2021 | Conway/Kobayashi/Lopez | Toyota GR010 Hybrid |
2020 | Nakajima/Buemi/Hartley | Toyota TS050 Hybrid |
2019 | Nakajima/Buemi/Alonso | Toyota TS050 Hybrid |
2018 | Buemi/Nakajima/Alonso | Toyota TS050 Hybrid |
2017 | Bernhard/Hartley/Bamber | Porsche 919 Hybrid |
2016 | Jani/Lieb/Dumas | Porsche 919 Hybrid |
2015 | Hulkenberg/Bamber/Tandy | Porsche 919 Hybrid |
2014 | Tréluyer/Fässler/Lotterer | Audi R18 e-tron quattro |
2013 | Kristensen/McNish/Duval | Audi R18 e-tron quattro |
2012 | Tréluyer/Fässler/Lotterer | Audi R18 e-tron quattro |
2011 | Tréluyer/Fässler/Lotterer | Audi R18 TDi |
2010 | Dumas/Bernhard/Rockenfeller | Audi R15 TDi |
2009 | Brabham/Gené/Wurz | Peugeot 908 HDi FAP |
2008 | Capello/Kristensen/McNish | Audi R10 TDi |
2007 | Biela/Pirro/Werner | Audi R10 TDi |
2006 | Biela/Pirro/Werner | Audi R10 TDi |
2005 | Kristensen/Lehto/Werner | Audi R8 |
2004 | Kristensen/Ara/Capello | Audi R8 |
2003 | Kristensen/Capello/Smith | Bentley Speed 8 |
2002 | Biela/Kristensen/Pirro | Audi R8 |
2001 | Biela/Kristensen/Pirro | Audi R8 |
2000 | Biela/Kristensen/Pirro | Audi R8 |
1999 | Winkelhock/Martini/Dalmas | BMW V12 LMR |
1998 | McNish/Aïello/Ortelli | Porsche 911 GT1 |
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Motorsport, ein Treiber der Innovation
MICHELIN REIFEN SIND FÜR DEN SIEG GESTALTET
Wir sind der Reifenhersteller mit den meisten Siegen in den großen FIA- und FIM-Weltmeisterschaften der letzten 50 Jahre.