Was ist Aquaplaning?
Bei Aquaplaning entsteht eine Wasserschicht, die den Kontakt zwischen dem Reifen und der Straße verhindert.
Dies geschieht allmählich bei starkem Regen, wenn man die Geschwindigkeit des Fahrzeugs erhöht oder die Wassermenge auf der Straße zunimmt.
Doch die Bedingungen für Aquaplaning mit totalem Kontrollverlust über den Wagen betreffen nur 1 % der Fälle im Straßenverkehr und nur 0,1 % der Unfälle. Der totale Kontrollverlust tritt ein, wenn alle vier Reifen gleichzeitig und vollständig die Haftung auf der Straßenoberfläche verlieren.
Dies ist ein sehr seltenes Ereignis, da in den meisten Fällen nur ein Teil der Kontaktfläche die Verbindung zur Fahrbahn verliert.
Wenn man durch eine Wasserpfütze fährt, kann es vorkommen, dass man eine Belastung des/der betroffenen Reifen(s) verspürt. Diese Kraft erzeugt eine Asymmetrie, doch der Kontakt zwischen Reifen und Fahrbahn bleibt in diesem Fall zumindest teilweise erhalten.
Wie kann man Aquaplaning bei Autofahrten im Regen vermeiden oder reduzieren?
Hier kommen ein paar wichtige Dinge, die du befolgen solltest, um Aquaplaning zu vermeiden:
1 - Überprüfe regelmäßig den Reifendruck
Um Aquaplaning zu verhindern, solltest du einmal pro Monat deinen Reifendruck kontrollieren.
Den Reifendruck immer entsprechend den Angaben des Fahrzeugherstellers anzupassen, vermindert das Risiko eines Kontrollverlustes über das Fahrzeug, vor allem auf nassen Oberflächen.
2 - Passe deine Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen an
Wenn Starkregen eintritt, verschlechtert dies deine Sicht und verlängert die Bremswege. Daher ist es immer sicherer, das Tempo zu drosseln. In solchen Situationen die Geschwindigkeit zu verringern, reduziert auch das Risiko für Aquaplaning.
3 - Schalte den Tempomat ab
Wenn dein Tempomat eingeschaltet ist, schalte diesen aus und übernimm wieder die manuelle Kontrolle über dein Fahrzeug.
4 - Schaue so weit wie möglich voraus
Indem du vorausschauend auf die Straße vor dir blickst, kannst du große Wasserpfützen, die Aquaplaning verursachen könnten, rechtzeitig erkennen.

Was solltest du bei Aquaplaning tun?
Keine Panik!
Eine große Wasserpfütze vor dir kann imposant wirken, doch es ist wichtig, nicht abrupt zu reagieren wie beispielsweise durch einen plötzlichen Spurwechsel.
Drehe das Lenkrad nicht, sondern halte es so gerade wie möglich.
Lasse das Fahrzeug die Pfütze durchqueren.
Verringere langsam die Geschwindigkeit (meist reicht es, den Fuß vom Gas zu nehmen), bis dein Auto wieder Traktion hat.
Warum helfen Reifen von MICHELIN, Aquaplaning zu verhindern?
Eine Reihe von MICHELIN Reifen verwenden Technologien, die als Evergrip bekannt sind.
Diese Technologien ermöglichen über die gesamte Lebensdauer des Reifens (bis die gesetzlich vorgeschriebene Mindestprofiltiefe erreicht ist) ein sehr hohes Haftpotenzial auf nassen Straßen und reduzieren somit die Gefahr des Aquaplanings. Ob ausreichend Wasser abgeleitet wird, hängt außerdem vom Druck und der Geschwindigkeit ab. Dank dieser Technologien leitet der Reifen unter extremen Regenbedingungen ausreichend Wasser ab.



