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Sommer-, Winter- und Ganzjahresreifen: Welche verschiedenen Reifentypen gibt es?

Es nicht immer einfach, den richtigen Reifentyp auszuwählen. Auf dem Markt gibt es heute drei Reifenkategorien – jede mit eigenen Besonderheiten, Vorteilen und Einschränkungen, die man kennen muss, um die richtige Wahl zu treffen.

Verschiedene Reifenarten: wie man die passende Wahl trifft

Als Bindeglied zwischen Fahrzeug und Straße überträgt der Reifen die Energie des Motors, sorgt für Spurstabilität und Bremsleistung, unterstützt die Lastübertragung und absorbiert Unebenheiten. Kurz gesagt: Auf der Straße ist er der Garant für Ihre Sicherheit. Deshalb ist die Wahl des richtigen Reifentyps unerlässlich. Ob Pkw, Allrad oder SUV – jedes Fahrzeug ist für eine bestimmte Reifengröße sowie für einen definierten Geschwindigkeits- und Belastungsindex zugelassen. Zu guter Letzt müssen Sie bei Ihrer Wahl auch die klimatischen Bedingungen berücksichtigen, die die Leistung des Reifens beeinflussen. Die Auswahl konzentriert sich auf drei Reifenkategorien:

  • Winterreifen – geeignet für Temperaturen unter 7 °C

  • Sommerreifen – bieten gute Leistung auf trockener und nasser Fahrbahn bei Temperaturen über 7 °C

  • Ganzjahresreifen mit 3PMSF-Kennzeichnung* – entwickelt für den Ganzjahreseinsatz unter unterschiedlichen Wetterbedingungen

* Bitte beachte, dass in bestimmten Regionen die Verwendung von Reifen mit 3PMSF-Kennzeichnung im Winter gesetzlich vorgeschrieben ist. Überprüfe daher die geltenden Vorschriften in deinem Land oder deiner Region.

Der Sommerreifen

Dieser Reifentyp ist wahrscheinlich der bekannteste und eignet sich optimal für den Einsatz bei Temperaturen über 7°C auf trockenen und nassen Fahrbahnen.

Vorteile: Seine optimierte Form bietet sehr gute Ergebnisse in Bezug auf: 

Komfort und Kraftstoffverbrauch für Straßenreifen,

sowie Grip und Ausdauer auf der Strecke für Supersport-Reifen.

Nachteile: Auf kalten Böden und schneebedeckten Fahrbahnen weisen Sommerreifen ein weniger effizientes Fahrverhalten auf.

Sommerreifen bieten jedoch weiterhin Vorteile in Bezug auf Bremsweg und Handling an warmen und vor allem trockenen Tagen. Machen Sie Ihr Auto fit für den Sommer mit unseren Sommerreifen auf der Website unseres Partners Euromaster.

  • (1) Kürzerer Bremsweg eines Sommerreifens im Durchschnitt, verglichen mit einem zertififizierten Winterreifen. Das Bremsen wurde auf trockener Straße bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h bis zum Stillstand getestet. TÜV SÜD 2013 Prüfungen, mit 205/55 R16 H Reifen, bei Temperaturen zwischen 13°C und 26°C durchgeführt.

  • (1) Kürzerer Bremsweg eines Sommerreifens im Durchschnitt, verglichen mit einem zertifizierten Winterreifen. Das Bremsen wurde auf nasser Fahrbahn bei einer Geschwindigkeit von 80 km/h bis zum Stillstand getestet. TÜV SÜD 2013 Prüfungen, mit 205/55 R16 H Reifen, bei Temperaturen zwischen 20°C und 23°C durchgeführt.

Der Winterreifen

Vorteile: Der Winterreifen wurde für den Einsatz bei Temperaturen unter 7°C entwickelt und eignet sich hervorragend für nasse und schneebedeckte Fahrbahnen. Üblicherweise ergänzt er den Sommerreifen im Winter. 

Nachteile: Bei Temperaturen über 7°C sollte man auf Sommerreifen wechseln. Als Faustregel gilt: Winterreifen von O bis O (Oktober bis Ostern).

Der zweimal im Jahr anstehende Reifenwechsel zwischen Sommer- und Winterreifen kann durch die Nutzung von Ganzjahresreifen eingespart werden.

Erfahren Sie mehr über die Pflege von Winterreifen auf der Website unseres Partners Euromaster.

  • (1) Kürzerer Bremsweg eines Winterreifens im Durchschnitt, verglichen mit einem Sommerreifen. Getestet wurde das Bremsen auf nasser Fahrbahn bei 80 km/h bis zum Stillstand. TÜV SÜD 2013 Prüfungen, mit 205/55 R16 H Reifen, durchgeführt bei 5°C.

  • (1) Kürzerer Bremsweg eines Winterreifens im Durchschnitt, verglichen mit einem Sommerreifen. Getestet wurde das Bremsen auf schneebedeckter Fahrbahn bei 50 km/h bis zum Stillstand. TÜV SÜD 2013 Prüfungen, mit 205/55 R16 H Reifen, durchgeführt bei -5°C.

Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen mit 3PMSF-Kennzeichnung sind in den letzten Jahren zunehmend beliebt geworden – vermutlich aufgrund ihres hybriden Designs, das es ihnen ermöglicht, unter einer größeren Bandbreite an Wetterbedingungen zuverlässig zu funktionieren als reine Sommer- oder Winterreifen. Sie bieten insbesondere für Fahrerinnen und Fahrer, die bislang Sommerreifen ganzjährig nutzen – was in Europa weit verbreitet ist – ein erhöhtes Maß an Sicherheit. Für diejenigen, die bisher zwischen Sommer- und Winterreifen wechseln, stellen Ganzjahresreifen mit 3PMSF-Kennzeichnung (sofern die Fahrbedingungen dies zulassen) eine praktische Alternative dar, da sie das ganze Jahr über verwendet werden können – ein saisonaler Reifenwechsel ist somit nicht mehr erforderlich.

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