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Reifeninnovationen und -technologien

Reifeninnovationen und -technologien

  • Wie lange dauert es im Durchschnitt, bis eine auf der Rennstrecke an einem Prototyp getestete Technologie in Serie geht?
    Es kommt ganz auf die jeweilige Technologie an, doch wie sich in der Vergangenheit gezeigt hat, fließen technische Optimierungen aus dem Motorsport systematisch in die Serienproduktion ein. Ein Beispiel ist die Variable Contact Patch - Technologie (optimierte Kraft- und Temperaturentwicklung in der Bodenaufstandsfläche bei Kurvenfahrten), die Michelin ursprünglich für die Formel 1 entwickelt hat und die heute vor allem beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans zu Einsatz kommt. Diese Technologie unterstützt eine gleichmäßige Verteilung des Luftdrucks und der Temperatur auf der Lauffläche. Dadurch liegt immer dieselbe Menge an Gummi auf dem Boden auf – selbst wenn sich der eigentliche Kontaktbereich verändert. Es hat anderthalb Jahre gedauert, bis es gelungen ist, diese Technologie aus dem Motorsport auf die „normale“ Straße zu bringen – mit einem High Performance Reifen für jeden Tag. Das war die Geburtsstunde des MICHELIN Pilot Super Sport, dem bevorzugten Reifen für schnelle, exklusive Sportwagen.
    06/2013 - Sportreifen - club911.net
  • Was genau versteht man unter „Rollwiderstand“ und welche technologischen Innovationen gibt es im Motorsport, um diesen zu verringern?
    Unter Rollwiderstand versteht man den Energieverlust, der beim Fahren durch die Reifenverformung entsteht, sprich: die Kraft, die beim Abrollen des Reifens der Bewegung entgegenwirkt. Durchschnittlich wird eine von fünf Tankfüllungen allein durch den Rollwiderstand „geschluckt“. Um diesen Energieverlust zu reduzieren, wird aktuell in mehreren Bereichen geforscht: Reifenarchitektur, Reifengewicht sowie Zusammensetzung des Gummis.
    06/2013 - Sportreifen - club911.net
  • In welchem Maß finden sich für Rennreifen entwickelte Technologien in der Serienproduktion wieder, insbesondere bei Reifen für Offroad-Fahrzeuge (4x4)? Sind Technologien, Materialen und Herstellungsprozesse gleich?
    Der Motorsport bietet ein exzellentes Testfeld für die Forschung und Entwicklung von Michelin – ein Labor unter Extrembedingungen, sozusagen. Er gibt uns die Möglichkeit, das Verhalten eines Reifens bei höchster Beanspruchung zu testen, um alle Einzelfaktoren im Gesamtkontext zu verstehen und als Modell darzustellen. Bei der Rallye-Weltmeisterschaft (FIA World Rally Championship, kurz WRC) zeigen sich die Ähnlichkeiten der Rallyereifen zu den Standardreifen anhand ihres Aufbaus sowie anhand der Ähnlichkeit der Fahrzeuge hinsichtlich Masse und Leistungsfähigkeit. Auf der Basis unserer WRC-Tests können wir uns an den „Feinschliff“ der Reifen machen, um sicherzustellen, dass sie für die Serienproduktion geeignet sind. Die extrem hohe Robustheit der bei der WCR getesteten Reifen erlaubt es uns außerdem, bestimmte Technologien auf die Straßenreifen zu übertragen.
    Langstreckenrennen helfen uns, mehr darüber herauszufinden, welche Mechanismen den Grip auf trockener Strecke beeinflussen. So sind einige Technologien zur Optimierung des Reifenfülldrucks unter Belastung unmittelbar dem Motorsport entlehnt. Man findet sie zum Beispiel im neuen MICHELIN Pilot Sport Cup 2 wieder. Interessant ist in diesem Kontext außerdem der MICHELIN Pilot Super Sport, auf den wir die Zweikomponenten-Technologie übertragen haben: eine neuartige Verteilung unterschiedlicher Gummimischungen auf der linken und rechten Seite der Lauffläche. Auf der Außenseite ist der Reifen mit einem völlig neuen, karbonverstärkten Elastomer beschichtet, das direkt dem 24-Stunden-Rennen von Le Mans entstammt und für extreme Ausdauer in engen Kurven sorgt. Auf der Innenseite des Reifens befindet sich die neueste Generation eine Elastomers mit ausgezeichneten Haftungseigenschaften auf nassem Untergrund, durch das der Reifen in der Lage ist, sich kleineren Unebenheiten (Mikrostruktur) in der Fahrbahnoberfläche anzupassen und Wasser zu verdrängen.
    10/2013 - Von der Rennstrecke auf die Straße - club911.net
  • Werden beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans alle Teams und Fahrzeuge mit MICHELIN Reifen derselben Qualität ausgestattet?
    Selbstverständlich! Die Zusammenarbeit mit unseren Motorsportpartnern beruht auf gegenseitigem Respekt, und die Michelin Gruppe hat es sich seit jeher auf die Fahne geschrieben, allen Partnern dasselbe hohe Niveau an Leistung und Qualität bereitzustellen.
    10/2013 - Von der Rennstrecke auf die Straße - club911.net

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