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MICHELIN Pilot Sport: Neuer Rennreifen kombiniert Top-Performance mit niedrigerem Gewicht und geringerem Rollwiderstand

MICHELIN Pilot Sport: Neuer Rennreifen kombiniert Top-Performance mit niedrigerem Gewicht und geringerem Rollwiderstand

Vorschau: FIA Formel E-Meisterschaft Saison 2018/2019

Noch spektakulärere Elektroboliden, noch innovativere Technologien und ein prominent besetztes Teilnehmerfeld: Am 15. Dezember startet die FIA Formel E-Meisterschaft in ihre fünfte Saison. Für Furore dürfte dabei vor allem die neue Generation der rein elektrischen Monoposto-Renner sorgen, die sich durch deutlich mehr Leistung und leistungsfähigere Batterien auszeichnet. Der bis dato übliche Fahrzeugwechsel während des Rennens entfällt. Mit BMW bereichert ein weiterer großer Automobilhersteller das mit elf Teams stark besetzte Starterfeld, in dem Ex-Formel 1-Pilot Felipe Massa sein Formel E-Debüt gibt. Michelin steht der rein elektrischen Rennserie von Beginn an als exklusiver Reifenpartner zur Seite. Für die aktuellen Gen2-Fahrzeuge entwickelte die französische Premiummarke einen neuen Pneu. Der 18-Zoll große, profilierte MICHELIN Pilot Sport überzeugt sowohl im Trockenen als auch bei Regen mit hervorragender Traktion und hoher Dauerhaltbarkeit. Er ist wesentlich leichter als der Vorgänger, ermöglicht dank des nochmals niedrigeren Rollwiderstands eine größere Reichweite und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung.

Zum Saisonstart können sich Fans und Fahrer auf zahlreiche Neuerungen freuen. Auf dem Kalender stehen 13 Läufe in zwölf internationalen Metropolen auf fünf Kontinenten – am 25. Mai gastiert die Meisterschaft auch in Berlin. Dabei bringt die Formel E die Renn-Action direkt zu den Menschen, denn gefahren wird ausschließlich auf Stadtkursen. Aus Reifensicht halten diese Strecken spezielle Herausforderungen bereit. Bei den Fahrbahnbelägen wechseln sich oftmals Asphalt und Beton ab, darüber hinaus sind die Pisten mitunter uneben. Rutschige Fahrbahnmarkierungen, mitunter sogar Straßenbahnschienen kommen hinzu. Dennoch dürfen die Teams laut Reglement bei sämtlichen Saisonläufen lediglich eine Reifenspezifikation verwenden – ganz gleich, ob bei sengender Hitze oder im strömenden Regen. Folglich muss dieser Allrounder bei allen Straßen- und Wetterverhältnissen funktionieren.

Zudem steht den Piloten pro Rennwochenende ein stark limitiertes Reifenkontingent zur Verfügung. Die Profis erhalten zwei Sätze neuer Reifen von Michelin, also insgesamt acht Pneus. Mit ihnen müssen sie zusätzlich zu den beiden freien Trainingssessions und der Qualifikation auch die sogenannte Super Pole sowie das 45-minütige Rennen bestreiten. Diese Selbstbeschränkung senkt sowohl die Anzahl der produzierten Reifen als auch den Transportaufwand deutlich – auch hierdurch bringt die Formel E attraktiven Rennsport mit hoher Energieeffizienz und umweltbewusstem Verhalten in Einklang.

 


Neuer MICHELIN Pilot Sport bietet Top-Performance bei jedem Wetter

Für die neue, deutlich leistungsstärkere Formel E-Fahrzeuggeneration entwickelten die Experten von Michelin einen maßgeschneiderten Reifen: Der MICHELIN Pilot Sport vereint die bewährten Tugenden seines Vorgängers auf sich und überzeugt gleichzeitig mit nochmals niedrigerem Gewicht sowie weiter reduziertem Rollwiderstand. In Zahlen ausgedrückt: Jeder Vorderreifen bringt zwei Kilogramm weniger auf die Waage, beim Hinterreifen reduzieren sich die ungefederten Massen sogar um 2,5 Kilogramm pro Pneu. Die gesamte Gewichtsersparnis summiert sich auf rund neun Kilogramm oder 20 Prozent. Auch beim Rollwiderstand erzielten die Ingenieure des französischen Reifenherstellers deutliche Fortschritte, natürlich ohne Abstriche in puncto Performance und Sicherheit. Damit tragen die neuen Reifen entscheidend zur größeren Reichweite der Elektrorennwagen bei.

Unverändert blieb hingegen der Innendurchmesser: Die Formel E rollt auf Pneus im handelsüblichen 18-Zoll-Format und der Dimension 245/40R18 vorne sowie 305/40R18 an der Hinterachse. Mit seinem asymmetrischen Laufflächenprofil, das an die Serienreifen der Marke erinnert, spielt der MICHELIN Pilot Sport seine Stärken sowohl bei Nässe als auch auf trockenem Asphalt aus und erreicht schnell sein optimales Temperaturfenster.

 


Serge Grisin: „MICHELIN Pilot Sport ist das Ergebnis umfangreicher Entwicklungsarbeit“

„Seit der Debütsaison 2014 kamen in der Formel E drei unterschiedliche Reifentypen von Michelin zum Einsatz“, erläutert Serge Grisin, Leiter des Formel E-Programms von Michelin. „Der neue MICHELIN Pilot Sport ist das Ergebnis umfangreicher Forschungs- und Entwicklungsarbeit. Hierzu haben wir sämtliche Daten und Erkenntnisse aus den vier zurückliegenden Saisons sorgfältig analysiert. Sowohl im Rahmen der offiziellen Testfahrten in Valencia als auch bei den Privattests haben wir von Fahrern und Teams in allen Bereichen sehr positive Rückmeldungen erhalten. Dank der leistungs- und reichweitenstärkeren Autos macht die Formel E einen großen Schritt nach vorne. Wir sind stolz, dass wir mit dem innovativen MICHELIN Pilot Sport unseren Teil dazu beitragen können.“

 


Serienreifen von Michelin profitieren vom Wissenstransfer aus dem Motorsport

Traditionell nutzt die Premiummarke aus Clermont-Ferrand ihr Engagement im Motorsport zur Entwicklung innovativer Technologien, die letztlich ihren Kunden zugute kommen. Jüngstes Beispiel für diesen Wissenstransfer ist der MICHELIN Pilot Sport 4: In diesen Serienpneu, der für alle gängigen Fahrzeugmodelle in den Dimensionen 16- bis 21-Zoll zur Verfügung steht, flossen zahlreiche Erkenntnisse aus der Formel E ein. Gleiches gilt für die rollwiderstandsoptimierten Reifen, die Michelin speziell für Elektroautos anbietet. Sie ermöglichen eine spürbar höhere Reichweite. Sowohl in der Serie als auch im Motorsport setzen wir dabei auf die Michelin Total Performance Philosophie. Das heißt: Die Reifen von Michelin sind in allen Disziplinen erstklassig – ohne Schwächen und Kompromisse.

 


BMW und HWA geben Formel E-Debüt – Felipe Massa startet für Venturi

In diesem Jahr kämpfen in der Formel E elf Teams mit 22 Fahrzeugen um den Meistertitel. Erstmals mit dabei ist BMW: Die Bayern setzen zwei Fahrzeuge für Antonio Felix da Costa und Alexander Sims ein. Der zweite Newcomer im Feld ist die aus der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) bekannte Mannschaft HWA. Das Team schickt mit Gary Paffett und Stoffel Vandoorne den amtierenden DTM-Meister und einen ehemaligen Formel 1-Profi ins Rennen. Als Titelverteidiger in der Teamwertung vertraut Audi erneut auf die Dienste des jungen Kempteners Daniel Abt sowie des Brasilianers Lucas di Grassi. Darüber hinaus greifen mit Jaguar, Nissan und DS drei weitere Automobilhersteller mit eigenen Werksabordnungen ins Geschehen ein.

Der amtierende Fahrer-Champion Jean-Eric Vergne tritt erneut für das DS Techeetah Formula E Team an, im zweiten Cockpit sitzt André Lotterer. Neben dem Le Mans-Sieger und Sportwagen-Weltmeister geht eine ganze Phalanx von Piloten mit F1-Erfahrung an den Start, darunter der Deutsche Pascal Wehrlein und dessen Teamkollege Jérôme D’Ambrosio (Mahindra Racing) sowie Sébastien Buemi (Nissan e.Dams) und Nelson Piquet junior (Panasonic Jaguar Racing). Hinzu kommen talentierte Nachwuchskräfte wie der Deutsche Maximilian Günther (GEOX Dragon), Oliver Turvey (NIO Formula E Team) und Robin Frijns (Envision Virgin Racing). Der prominenteste Fahrerzugang dürfte jedoch Felipe Massa sein. Der Brasilianer greift erstmals für das Venturi Formula E Team ins Lenkrad eines Formel E-Rennwagens.

 


Neuer Spark SRT_05e: Rein elektrisches „Batmobil“ für Rennprofis

Äußerlich unterscheidet sich der neue Formel E-Bolide der Saison 2018/2019 grundlegend von seinem Vorgänger. Zu den auffälligsten Erkennungsmerkmalen zählt der aus der Formel 1 bekannte HALO-Cockpitschutz. Im Gegensatz zum letztjährigen Einsatzfahrzeug verzichtet die Gen2-Version darüber hinaus nahezu vollständig auf herkömmliches Flügelwerk – ein Look, der dem Rennwagen bei Experten bereits den Spitznamen „Batmobil“ einbrachte.

Nicht minder beeindruckend sind die Neuerungen unter dem aus Karbon gefertigten Einheits-Chassis vom Typ Spark SRT_05e. Der Elektromotor schickt im Qualifying-Modus bis zu 250 kW (rund 340 PS) an die Hinterräder, 50 kW mehr als bislang. Damit beschleunigt der Elektrorennwagen in 2,8 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 280 km/h. Zu den wichtigsten Innovationen zählt der Einheitsakku von McLaren Applied Technologies, der über eine Kapazität von 52 kWh verfügt – doppelt so viel wie zuvor. Der Energievorrat genügt nun für eine volle Renndistanz, der zwischenzeitliche Fahrzeugwechsel entfällt.

 


Regelwerk und Rennkalender: Die wichtigsten Änderungen auf einen Blick

Zu den bedeutendsten Regeländerungen in der Saison 2018/2019 zählt die Zeitbegrenzung der Rennen. Das heißt: Nach 45 Minuten und einer Runde fällt die Zielflagge, statt wie bislang nach einer festgelegten Anzahl von Umläufen. Darüber hinaus dürfen sich die Fahrer über ein Plus an Power freuen: Leisten die rein elektrischen Formel-Boliden im Normalfall 200 kW (272 PS), so können die Teilnehmer mehrmals pro Rennen 25 zusätzliche kW abrufen, wenn sie eine sogenannte Aktivierungszone durchfahren und hierdurch den „Attack Modus“ freischalten.

Die Anzahl dieser Aktivierungen differiert von Lauf zu Lauf. Für die Teams eröffnen sich damit neue Strategie-Optionen, den Zuschauern dürfte dieses Instrument zusätzlichen Nervenkitzel bescheren. Der bereits bekannte FanBoost – bei dem die Zuschauer im Rahmen einer Online-Abstimmung vor jedem ePrix für ihre Lieblingspiloten votieren und somit das Renngeschehen direkt beeinflussen können – bleibt weiterhin bestehen. Hierbei erhalten die drei Fahrer mit den meisten Fan-Stimmen während des Rennens einen zeitlich limitierten Zusatzschub, der während des „Attack Modus“ abgerufen werden muss. Damit steigt die Leistung kurzfristig auf bis zu 250 kW (340 PS).

Der Kalender der Formel E weist ebenfalls einige Neuerungen auf. Erstmals gastiert die Serie im Nahen Osten, genauer gesagt vor den Toren der saudi-arabischen Hauptstadt Riad, wo am 15. Dezember das Auftaktrennen stattfindet. Danach stehen Marrakesch (12. Januar 2019), Santiago (26. Januar), Mexiko-Stadt (16. Februar) und Hongkong (10. März) auf dem Programm. Nach dem Zwischenstopp im chinesischen Sanya (23. März) beginnt am 13. April in Rom die „Europa-Tournee“ der rein elektrischen Rennserie, die über Paris (27. April), Monaco (11. Mai) und Berlin (25. Mai) bis nach Bern führt (22. Juni). Die beiden Finalläufe finden am 13. und 14. Juli erneut in New York statt.

Wie bisher überträgt der TV-Sender Eurosport alle Formel E-Rennen live im frei empfangbaren Fernsehen. Ab dieser Saison können Zuschauer zudem alle ePrix auch im Livestream von ZDF (zdf.sport.de) und ARD (sportschau.de) verfolgen. Darüber hinaus zeigen die beiden Öffentlich Rechtlichen ausgewählte europäische Läufe in ihrem Hauptprogramm, darunter die ePrix in Rom (ZDF), Monaco und in Berlin (beide ARD).

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