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Wann sollte ich meine Motorradreifen wechseln?


Wann ist ein Reifen irreparabel beschädigt?

1.) Löcher in den Reifenflanken

2.) Verformte oder sichtbare Reifenwulste

3.) Das Laufflächengummi löst sich oder verformt sich

4.) Ein Verschleiß, bei dem das Gewebe oder die Karkasse im Bereich der Lauffläche oder der Flanke sichtbar wird

5.) Beschädigung durch Öle oder ätzende Stoffe

6.) Marmorierung oder Kratzer an den Innenseiten durch Fahrten mit zu geringem Reifendruck

 

Sechs Gründe, warum Sie Ihre Reifen wechseln sollten

 

1. Reifenpanne

Reifen sind langlebig und so konstruiert, dass sie einer bestimmten Anzahl von Aufprallen Widerstand leisten können, aber manchmal kommt es zu einer Reifenpanne. Ein platter Reifen sollte von einem fachkundigen Mechaniker untersucht werden. Nur Fachleute können bestätigen, dass die Luftkammer des Reifens keinen irreparablen Schaden aufweist.

2. Die gesetzliche Verschleißgrenze wurde erreicht

Oberhalb der Seitenwände der Reifen geben Markierungen in Form des Michelin-Männchens an, wo der Verschleißindikator zu finden ist. Ähnlich wie eine kleine Erhebung befindet dieser sich unten in den Hauptprofilrillen.

Sobald das Gummi bis auf dieses Niveau abgetragen ist, hat der Reifen seine gesetzliche Verschleißgrenze von 1,6 mm erreicht. Michelin empfiehlt Ihnen dringend, Ihre Reifen noch vor Erreichen dieser Verschleißgrenze zu wechseln. Jenseits dieser Grenze sind Sicherheit, Grip und Leistung des Reifens insbesondere auf nasser Straße nicht mehr gewährleistet.

3. Reifen weisen Alterserscheinungen auf

Die genaue Lebensdauer eines Reifens vorherzusagen, ist schwierig, da sie nicht vom Herstellungsdatum abhängt. Reifen, die nie oder nur unregelmäßig genutzt wurden, können dennoch Alterungserscheinungen aufweisen. Die Lebensdauer der Reifen kann von vielen Faktoren beeinflusst werden: Wetterbedingungen, Aufbewahrungs- und Einsatzbedingungen, Traglast, Geschwindigkeit, Reifendruck, Wartung, Fahrstil, ...

Michelin empfiehlt allen Fahrern, sich regelmäßig etwas Zeit zu nehmen, um die Reifen zu prüfen, um äußere Anzeichen für Alterung oder Verschleiß zu erkennen: Verformungen oder Risse im Profil, an den Schultern oder Flanken, ...
Sie sollten Ihre Reifen außerdem von einem Fachmann prüfen lassen, der beurteilen kann, ob sie ausgewechselt werden sollten oder nicht.

Der 5-Jahres-Test ... bevor es zu spät ist!

Sind die Reifen fünf Jahre oder länger in Gebrauch, sollten sie jährlich von einem Fachmann geprüft werden. Müssen die Reifen ausgewechselt werden, halten Sie sich an die Empfehlungen des Herstellers für den Austausch von Originalteilen. Sicherheitshalber sollten alle Reifen, die zehn Jahre lang nicht ausgetauscht wurden, gewechselt werden. Dies gilt auch dann, wenn sie in einem brauchbaren Zustand zu sein scheinen und noch nicht bis zur Reifenverschleißanzeige abgefahren sind.

4. Der Reifen ist beschädigt

Bordsteine, Löcher oder stumpfe Gegenstände können Reifen erheblich beschädigen. Alle Risse, Stiche oder Verformungen sollten sorgfältig von einer Fachwerkstatt geprüft werden. Nur ein Fachmann kann beurteilen, ob der Reifen repariert werden kann.
Als allgemeine Regel gilt: Fahren Sie nicht mit beschädigten oder platten Reifen.

Wann ist ein Reifen irreparabel beschädigt?

1.) Löcher in den Reifenflanken
2.) Verformte oder sichtbare Reifenwulste
3.) Das Laufflächengummi löst sich oder verformt sich
4.) Ein Verschleiß, bei dem das Gewebe oder die Karkasse im Bereich der Lauffläche oder der Flanke sichtbar wird
5.) Beschädigung durch Öle oder ätzende Stoffe
6.) Marmorierung oder Kratzer an den Innenseiten durch Fahrten mit zu geringem Reifendruck

5. Der Reifen zeigt ungewöhnliche Verschleißerscheinungen

Ein ungewöhnlicher Verschleiß der Profiltiefe von Reifen – an einigen Stellen, in der Mitte oder an den Schultern – deutet oftmals auf ein mechanisches Problem (abgenutzte Stoßdämpfer, Getriebe, Befestigungen) oder eine Unwucht hin. Die Ursache kann aber auch ein falscher Reifendruck sein.

Um einen ungewöhnlichen Verschleiß zu vermeiden, prüfen Sie alle sechs Monate die Auswuchtung der Reifen. So können Sie die Lebensdauer Ihrer Reifen verlängern und Ihren Fahrkomfort erhöhen. Daneben kann der Verschleiß Ihrer Reifen angesichts Ihrer Laufleistung übermäßig erscheinen, wenn Sie sie mit anderen Motorrädern vergleichen, die unter denselben Bedingungen gefahren werden.

Sollte dies der Fall sein, wenden Sie sich an Ihre Fachwerkstatt.

6. Sie haben die falschen Reifen für Ihr Fahrzeug

Wählen Sie die Reifen nach den gesetzlichen Vorschriften und entsprechend den Reifenempfehlungen für Ihr Fahrzeug. Für eine optimale Leistung verwenden Sie auf dem Vorder- und Hinterrad Reifen mit demselben Profilmuster. Reifen mit unterschiedlichen Bauarten, Laufflächenprofilen und Verschleißmustern können die Straßenlage und Fahrstabilität des Fahrzeugs beeinträchtigen. Statten Sie ein Fahrzeug niemals mit einem Radialreifen und einem Reifen in anderer Bauweise aus, sofern dies vom Hersteller nicht angegeben wurde.

Wenn es an der Zeit ist, Ihre Reifen auszutauschen, nutzen Sie unseren Reifenfinder oder wenden Sie sich an einen unserer Experten, um die richtige Wahl zu treffen.