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Von der Rennstrecke auf die Straße

Der motorsportliche Wettbewerb gehört seit Gründung des Unternehmens zur DNA von MICHELIN. Und wo immer die Marke antrat, erreichten ihre Partner Siege und Titel in Serie.

Den ersten davon holte MICHELIN auf zwei Rädern – und noch ohne Motor: 1891 rüsteten die Brüder Édouard und André Michelin den Radrennfahrer Charles Terront für das 1.200-Kilometer-Nonstop-Rennen Paris-Brest-Paris mit ihrem revolutionären demontierbaren Luftreifen aus. Der Marathon-Radler gewann die Tour mit neun Stunden Vorsprung. 1895 startete dann bei der Wettfahrt Paris-Bordeaux-Paris erstmals ein Rennwagen mit Bereifung von MICHELIN – der Auftakt zu einer beispiellosen Erfolgsserie in praktisch allen Motorsportkategorien rund um den Globus.

Testlabor mit Extrembedingungen

Seit dieser Pionierzeit bis zum heutigen Tage blieb die Philosophie von MICHELIN stets die gleiche: Der Rennsport bildet mit seinen extremen Einsatzbedingungen das ideale Testlabor für Innovationen. Kaum etwas treibt den technologischen Fortschritt so stark voran wie der Wissenstransfer von der Rennstrecke zu den Serienprodukten.

Als echte „Racer“ haben die Spezialisten in der Rennsportabteilung MICHELIN Competition natürlich noch einen weiteren Antrieb: Sie wollen gewinnen. Und damit die Leistungsfähigkeit der Premiumprodukte von MICHELIN immer wieder unter Beweis stellen.



Erfolgsgeschichte von Formel 1 bis MotoGP

Dabei stellte sich MICHELIN den unterschiedlichsten Herausforderungen. In der Formel 1 gewann der Premiumhersteller zwischen 1977 und 2006 insgesamt 102 Grands Prix, fünf Fahrer- und vier Konstrukteursweltmeisterschaften.
Bei Sportwagenrennen wie den „24 Stunden von Le Mans“ oder der Langstrecken-Weltmeisterschaft sowie hochklassigen GT- oder Tourenwagenserien geht es um puren Speed. In der Rallye-Weltmeisterschaft sowie bei der Rallye Dakar stellen die Pneus von MICHELIN ihre Robustheit und den optimalen Grip auf Schotter und Schnee, auf Matsch, Asphalt und in Sanddünen eindrucksvoll unter Beweis. In Markenpokalen wie dem Porsche Carrera Cup oder Porsche Supercup stehen Chancengleichheit und Kostensenkung für alle Teilnehmer im Vordergrund. Gleiches gilt für die Formel Renault 3.5 – die aktuell wichtigste Nachwuchsrennserie für künftige Formel 1-Fahrer. Auch in dieser Serie vertrauen die Teams traditionell auf die Pneus aus Clermont-Ferrand.

Ebenso vielseitig präsentieren sich die Zweirad-Bühnen, auf denen MICHELIN zahllose Erfolge feierte. Als in den beiden Königsklassen noch Wettbewerb auf dem Reifensektor herrschte, war die Marke Serienweltmeister in der MotoGP und in der Superbike-WM. Auch in der Supermoto-, Enduro- und Trial-WM sowie der Motorrad-Langstrecken-WM und in zahlreichen nationalen Supermoto-Championaten setzen Spitzenfahrer auf die Reifen mit dem MICHELIN Mann auf der Flanke.

Umweltschonung: auch im Motorsport das Thema der Zukunft

So wichtig Titel und Siege sind – für MICHELIN stehen immer die Erkenntnisse für die Serie im Vordergrund. Und das bedeutet heute vor allem: optimale Energieeffizienz, Langlebigkeit und Schonung von Ressourcen. Auf diese Weise bleibt der Motorsport bei MICHELIN auch weiterhin relevant für die Serienentwicklung.



Rallye-WM und Rallye-Europameisterschaft (ERC), Le Mans und Langstrecken-Weltmeisterschaft – in Rennserien, die einen offenen Wettbewerb zwischen den Reifenpartnern zulassen, siegte auch 2013 MICHELIN. Denn die Marke sucht den direkten Vergleich – und engagiert sich mit Vorliebe dort, wo starke Gegner warten.

So gewann die Marke 2013 sämtliche Läufe zur Rallye-Weltmeisterschaft, die Partner von MICHELIN holten folgerichtig den Fahrer- und den Markentitel. In der zweiten globalen Rallye-Serie, der neu geschaffenen European Rally Championship (ERC), eroberte MICHELIN auf Anhieb den Titel.

Bei den Langstrecken-Sportwagenrennen ist MICHELIN seit Jahren das Maß der Dinge. In der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC gewannen Partner des französischen Reifenspezialisten erneut alle ausgeschriebenen Weltmeistertitel. Gerade das immense Langstrecken-Know-how setzt der französische Reifenhersteller gezielt zur Weiterentwicklung seiner Serienprodukte ein – denn Langlebigkeit, Energieeffizienz und Vielseitigkeit sind bei Sportwagenrennen ebenso wichtig wie auf den täglichen Wegen im Alltagsverkehr.

So nutzt MICHELIN das Engagement im Motorsport als ideale Möglichkeit, die Qualität seiner Produkte unter extremen Einsatzbedingungen zu demonstrieren und weiterzuentwickeln.

Eine Erfolgsgeschichte in Zahlen (Auszug)

  • Formel 1: 5 Fahrer-, 4 Konstrukteurstitel; von 1977 bis 1984 und 2001 bis 2006 gewann MICHELIN fast die Hälfte aller Grand Prix
  • Rallye-WM: 21 Fahrer-, 23 Markentitel
  • Le Mans: 22 Gesamtsiege, davon 16 seit 1998 in Folge
  • Rallye Dakar (Autos): 16 Siege bei 23 Teilnahmen
  • Rallye Dakar (Motorräder): 30 Siege bei 35 Teilnahmen
  • Rallye Dakar (Lkw): 8 Siege
  • MotoGP: 26 Fahrertitel
  • Superbike-WM: 10 Fahrertitel in Folge

(Stand: 2013)


Erfolge 2013 - Automobil-Rennserien

Erfolge 2013 - Motorrad-Rennserien