Deutschland

Homburg



Lange Nacht der Industrie am Donnerstag, den 6. Oktober bietet Michelin zum vierten Mal in Folge spannende Einblicke in die Lkw-Reifenproduktion bei der Langen Nacht der Industrie.
Worauf warten Sie noch? Melden Sie sich gleich für die Michelin Tour an.


In Homburg befindet sich seit 1971 eines der weltweit wichtigsten Lkw-Reifen-Werke des Unternehmens. Im Werk Homburg rollen nicht nur Neureifen vom Band. Auch die mit MICHELIN Remix runderneuerten Nutzfahrzeugreifen werden auf dem 33 Hektar großen Gelände angefertigt. Dazu kommt die Herstellung von Gummimischungen und Stahlcordgewebe.

Insgesamt produzieren rund 1.300 Mitarbeiter etwa eine Million Neureifen, 400.000 MICHELIN Remix Reifen und 150.000 Tonnen Mischungen pro Jahr.

Kontakt
Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA
Werk Homburg
Edouard-Michelin-Platz 1
66424 Homburg/Saar
Telefon: 06841/77 0
Telefax: 06841/77 2632
homburg@michelin.com

Anfahrt


Vorreiter in Sachen Teamarbeit



Dass komplexe Produktionsprozesse einen ausgefeilten, dezentral organisierten "Workflow" brauchen, ist heute eine Selbstverständlichkeit. Das war nicht immer so, und auch hier spielt Michelin eine Vorreiterrolle. Als erstes Michelin Werk hat Homburg als Pilotwerk neue Formen der Teamorganisation eingeführt - mit flachen Hierarchien und sogenannten "Fertigungsinseln" in den Kernbereichen der Produktion. Das Besondere dabei: Die Teamleiter sind nur tagsüber da, die Nachtschicht arbeitet weitgehend selbstständig und verantwortet die Qualität der Produkte. Mit exzellenten Ergebnissen.

Daten und Fakten
Produktionsbeginn:
16. April 1971
Produkte:
Lkw-Neureifen, MICHELIN Remix, Gummimischungen und Stahlcordgewebe
Mitarbeiter:
rund 1.300
Zertifizierungen:
Zertifizierung nach ISO 50001, ISO 14001, ISO 9001 und ISO/TS 16949, CCC



Menschen bei Michelin



Rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bei Michelin in Homburg beschäftigt, viele seit 25 Jahren und länger. Das hat gute Gründe. Man braucht nämlich jede Menge Können und Erfahrung, um Reifen in Michelin Qualität herzustellen. Deshalb werden uns unsere Mitarbeiter mit den Jahren immer wertvoller, und wir tun einiges dafür, sie zu halten und zu fördern. Maßnahmen zum Arbeitsschutz, zur Arbeitsplatz-Ergonomie und zur Gesundheitsförderung unterstützen hierbei.



Bewerben bei Michelin
Ihr Ansprechpartner:
Martin Christmann
Personalreferent
martin.christmann@michelin.com
Tel. 06841 77 2848

Ulrike Moritz
Personalreferentin
ulrike.moritz@michelin.com
Tel. 06841 77 2219

Hans-Reiner Schwinn
Personalreferent
hans-reiner.schwinn@michelin.com
Tel. 06841 77 2209

Aktuelle Stellenangebote finden Sie auf unserer Job-Seite.


Vorsprung durch Ausbildung



Aus Erfahrung wissen wir: Eigene Nachwuchskräfte sind die Besten. Jährlich bilden wir in Homburg junge Menschen zu Industriemechanikern, Elektronikern, Industriekaufleuten sowie Maschinen- und Anlagenführern aus. Am Ende stehen gesuchte Fachkräfte mit einer Top-Qualifikation. Sie setzen ihren Berufsweg selbstverständlich bei Michelin fort. Das macht unsere Ausbildungsplätze in der Region begehrt.

Ausbildung bei Michelin
Jährlich suchen wir motivierte Nachwuchskräfte. Bewerben Sie sich bei uns!

Ihr Ansprechpartner:
Bernd Schlimmermann, Ausbildungsleiter
Telefon: 06841/77-2393


Wie Reifen reifen



Damit aus einem Reifen eine runde Sache wird, muss er einen mehrstufigen Produktionsprozess durchlaufen. Folgen Sie uns nun Station für Station durch das Werk in Homburg auf dem Weg vom Kautschuk zum Lkw-Reifen.

Mischung
Zur Herstellung von Lkw-Reifen verwendet Michelin vorwiegend Naturkautschuk. Der Kautschuk wird mit Ruß oder Silikat als Füllstoff vermischt, was für Abriebfestigkeit sorgt. Dazu kommen noch Hilfsstoffe wie Vulkanisationsbeschleuniger oder -verzögerer, Weichmacher und Alterungsschutzmittel. Nach dem Abkühlen wird Schwefel zugemischt:
Die Mischung wird zunächst zu einer Rolle geformt, der so genannten Puppe, dann zu einem Band ausgewalzt.

Extrusion
Bei der Extrusion erhalten die Vorprodukte ihre Form: Der Extruder, eine Art von Presse, drückt die Mischung unter hohem Druck und hoher Temperatur gleichmäßig aus einer Öffnung heraus.
Die Vorprodukte werden nachbehandelt, mit Wasser gekühlt und eingerollt.

Drahtcord und Kalandrierung
In Michelin Lkw-Reifen bestehen die Cords der Karkasslage wie der Gürtellagen aus hochwertigem Stahl. Der hohe Metallanteil der Michelin Karkasse ermöglicht ihre spätere Wiederverwertung in der Runderneuerung.



Die Imagebroschüre für das Saarland finden Sie hier.


So gut wie neu



Stellen Sie sich vor, Ihre MICHELIN Lkw-Reifen sind insgesamt 320.000 km gefahren und wurden bereits nachgeschnitten. Schluss, aus, vorbei. Ab zur Altreifenentsorgung? Keineswegs! Mit dem MICHELIN Remix Werksrunderneuerungsverfahren verlängern Sie entscheidend die Lebensdauer Ihrer Reifen und sparen auch noch bares Geld. Kaum zu glauben?
Lesen Sie selbst.

Aller guten Dinge sind vier
Ein Großteil der in Homburg produzierten Reifen sind runderneuerte. Michelin verwendet hierfür ausschließlich eigene Karkassen, die dank ihrer exzellenten Qualität für insgesamt vier Reifenleben ausgelegt sind:

Neureifen + Nachschneiden + Werksrunderneuerung mit MICHELIN Remix + Nachschneiden.

Wird die Karkasse nach dem MICHELIN Remix Verfahren runderneuert, bietet der Reifen die gleiche Sicherheit, Qualität und Leistung wie ein MICHELIN Neureifen – kostet aber nur etwa halb so viel.

Was geschieht bei der Werksrunderneuerung?
Im Homburger Werk wird jede eingehende Karkasse genau geprüft: Mit dem Auge, aber auch mit Röntgen- und Laserstrahlen. Die Diagnose entscheidet über die weiteren Bearbeitungsschritte – vom einfachen Erneuern der Lauffläche bis hin zur Reparatur. Nach Abrauen, Bürsten und eventuellen Reparaturen wird die Karkasse neu aufgebaut, mit einem frischen Laufstreifen versehen und wie der Neureifen in die so genannte Kochform gebracht. Sorgfältige Endkontrolle mit Ultraschall- und Druckprüfung stellt einwandfreie Qualität sicher.



Alles im grünen Bereich

Auch die Umwelt profitiert von diesem Konzept: Werksrunderneuerung ist sinnvolles Recycling und verringert die Zahl der Altreifen.




Highlights in Grün



Ein "Kraft-Werk", das auch Reifen macht
Zugegeben, jetzt übertreiben wir ein bisschen. Und trotzdem ist etwas Wahres dran, denn wer "grüne" Reifen fertigt, sollte auch als Produktionsstätte umweltmäßig ganz vorne liegen. So haben wir in Homburg zwei supermoderne Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) gebaut, die Strom und Dampf liefern. Im Gegensatz zu normalen Kraftwerken produzieren unsere KWK-Anlagen zwei Energiearten gleichzeitig: Strom und Wärme - Ergebnis: viel bessere Energieverwertung und viele eingesparte Tonnen CO2. Doch damit nicht genug.




Wir tanken Sonne



Wussten Sie, dass bei Michelin eine der größten Solarstromanlagen in Deutschland installiert ist? Wie das? Ganz einfach - die Dächer unserer fünf deutschen Produktionsstätten bilden eine riesige Fläche und wurden kontinuierlich mit Photovoltaik-Anlagen ausgestattet. Allein auf den Dächernunseres Homburger Werks haben wir 109.000 m2 modernster Solarmodule installiert. Seit Dezember 2010 liefern innovative Solar-Carports, mit 500 PKW-Stellplätzen, sauberen Sonnenstrom. Sie ergänzen die seit 2004 errichteten Photovoltaik-Anlagen auf den Dächern des Werkes und unterstreichen das hohe Engagement des Unternehmens in Umweltfragen. Die Anlagen erzeugen am Michelin Standort Homburg insgesamt Jahr für Jahr rund 5.400 kWp Solarstrom. Dies entspricht dem Verbrauch von ca. 1560 Haushalten. Dabei werden nicht nur die Ressourcen geschont, sondern - verglichen mit herkömmlichen Methoden der Stromgewinnung - der Ausstoß von ca. 2.330 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermieden.


Umwelt
Mitglied im Umweltpakt Saar


Spannender Unterricht für über 9.000 Homburger Kinder



Dass ein Auto nicht gleich zum Stehen kommt, wenn gebremst wird, und vieles andere mehr konnten bisher über 9.000 Fünftklässler von Homburger Schulen in den letzten sieben Jahren ganz realitätsnah mitbekommen. Unter dem Motto 'Achtung Auto!' steht eine besondere Verkehrserziehungs-Lektion auf dem Stundenplan, zu der die Schüler gerne ins Homburger Michelin Werk kommen. In zwei Schulstunden haben die Schüler die Gelegenheit, mit dem ausgebildeten Moderator des ADAC und mit ihrem Klassenlehrer reale Verkehrssituationen handlungsorientiert zu erleben.
Dabei geht es um den Zusammenhang zwischen Geschwindigkeit, Reaktionszeit und Bremsweg, damit die Fünftklässler den Anhalteweg von Fußgängern und Fahrzeugen besser einschätzen können.
Als erstes sollen die Kinder kräftig Anlauf nehmen und dann auf der Linie abbremsen. Dass die meisten dabei so viel Schwung haben, dass sie noch ein Stück weiter laufen, ist Sinn der Übung. Denn so wird ganz schnell klar, dass auch ein Auto nicht gleich bei einer Vollbremsung zum Stehen kommt. Danach schnappt sich jeder eins der Hütchen und markiert die Stelle, wo das Auto seiner Meinung nach bei 'Tempo 30' nach einer Vollbremsung zum Stehen kommt. Reicht bei diesem Test die Einschätzung noch von einem bis zu rund 10 Metern und ist breit gefächert, änderte sich das bei dem zweiten Test mit Tempo 50. „Achtung Auto!“ ist eine Sicherheitsinitiative des ADAC, die in Zusammenarbeit mit den Schulen durchgeführt und von Michelin und Opel unterstützt wird.


Homburg
Die Universitäts- und Industriestadt bietet uns Lebensqualität und viele wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten. Mit Homburg, unserem Standort, verbindet uns eine jahrzehntelange enge Partnerschaft. Das verpflichtet. Im Gegenzug unterstützen wir Homburger Schulen und engagieren uns in Sport und Kultur, fördern Vereine und soziale Einrichtungen.