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Motorsport-Erfolge 2016 - Motorrad-Rennserien

Michelin sammelte 2016 wieder Meistertitel in unterschiedlichsten Disziplinen – und feierte ein glänzendes Comeback in der Königsklasse MotoGP.

Die beispiellose Erfolgsgeschichte von Michelin im Rennsport begann auf zwei Rädern – heute zählt die Premiummarke zu den erfolgreichsten Reifenherstellern aller Zeiten und sammelte auch 2016 Siege sowie Titel in den unterschiedlichsten Rennsportdisziplinen rund um den Globus.

Zugegeben, der erste Rennerfolg mit Reifen von Michelin ereignete sich noch ohne Motor. 1891 gewann der Radrennfahrer Charles Terront überlegen das 1.200 Kilometer lange Nonstop-Rennen (!) Paris-Brest-Paris. Schon zu diesem Sieg trug modernste Technologie aus Clermont-Ferrand bei – die demontierbaren Luftreifen der Brüder Michelin waren seinerzeit schlicht eine Revolution.

Seit mehr als 125 Jahren entwickelt Michelin seine hochwertigen Produkte im Renneinsatz weiter, erforscht und erprobt technische Neuheiten und beweist deren Leistungsfähigkeit im direkten Vergleich mit anderen Herstellern. Denn der Wettbewerb gehört ebenso zur DNA des Unternehmens wie die stetige Weiterentwicklung der Produkte und Innovationen.

Erfolgreiches MotoGP-Comeback: Michelin pulverisiert bestehende Rekorde

2016 kehrte Michelin nach siebenjähriger Abstinenz in die MotoGP zurück. In der Königsklasse des Motorrad-Rennsports sammelte die Marke mit dem beliebten Reifenmännchen im Laufe der vergangenen Jahrzehnte Weltmeistertitel in Serie: Seit dem ersten WM-Triumph des unvergessenen Barry Sheene 1976 eroberten Partner von Michelin 27 Mal die 500-ccm- bzw. MotoGP-Krone. Die jüngste Trophäe steuerte Marc Márquez bei – der Spanier sicherte sich auf seiner mit Pneus aus Clermont-Ferrand bestückten Repsol Honda zum dritten Mal die Fahrer-Weltmeisterschaft. Er machte bereits drei Läufe vor Saisonende alles klar und gewann den Weltmeistertitel vor den beiden Yamaha-Piloten Valentino Rossi und Jorge Lorenzo. Der Sieg in der Teamwertung ging an das Team Movistar Yamaha MotoGP.

 

Dabei wurde die MotoGP ihrem Ruf als eine der spektakulärsten Motorsportserien der Welt einmal mehr gerecht: Neun verschiedene Sieger in 17 Rennen und neue Rundenrekorde auf vielen Strecken begeisterten Fans und Fahrer gleichermaßen. Seit jeher gehört es zur Philosophie von Michelin, dass jeder Motorradfahrer vom Rennsport-Engagement profitiert. Folgerichtig setzt Michelin bei der Rückkehr in die Motorrad-Weltmeisterschaft auf Rennreifen im 17-Zoll-Format, das auch in der Serie üblich ist. So lassen sich Technologien und Know-how noch direkter von der Rennstrecke auf die Straße übertragen.

Nicht nur auf Asphalt, auch abseits befestigter Wege stellt sich Michelin dem Wettbewerb. Denn im Spitzenmotorsport wie etwa auf den spektakulären Mischbelegen der Supermoto-Rennen – gewinnen die Ingenieure wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung herausragender Motorrad-Serienreifen.

34. Motorrad-Sieg bei der Dakar und Titelgewinn in der Cross-Country-WM

Die Motorrad-Rennsaison 2016 begann für Michelin gleich mit einem großartigen Triumph bei der wohl größten Herausforderung auf zwei Rädern: der Rallye Dakar. Sie führte zwei Wochen lang über 13 höchst anspruchsvolle Etappen quer durch Argentinien, Bolivien und Chile. Die mehr als 9.500 Kilometer lange Route stellte Fahrer, Maschinen und Reifen vor härteste Belastungsproben.

Nach dem Rücktritt von Seriensieger Marc Coma schlüpfte Toby Price in die Favoritenrolle. Der Australier ließ sich fünf Tagesetappen gutschreiben und gewann mit fast 40 Minuten Vorsprung vor seinem slowenischen KTM-Markenkollegen Stefan Svitko, der Michelin damit einen Doppelsieg bescherte. Seine 450. Rally rollte dabei auf MICHELIN Desert Race-Pneus, die jeder Motorradfahrer käuflich erwerben kann – und die zum sechsten Mal in Folge bei der „Dakar“ ungeschlagen blieben. Einzige Besonderheit: Der ständig weiterentwickelte, speziell auf 450-ccm-Motorräder abgestimmte Desert Race-Reifen erhält für den Wüsten-Marathon das pannenresistente MICHELIN Bib Mousse-System. Dabei ersetzt ein Schaum im Falle einer Beschädigung die Luftfüllung und ermöglicht so die Weiterfahrt. Auch der letzte Podiumsplatz der 2016er Rallye Dakar ging mit Pablo Quintanilla an einen Fahrer, der für seine Husqvarna 450 Rally auf Pneus von MICHELIN vertraut. Der Chilene gewann darüber hinaus die FIM Cross-Country-Weltmeisterschaft.

Titelgewinne im Rallye-Sport und in der Trial-WM beweisen Vielseitigkeit von Michelin

Was im Automobilsport die Rallyes, sind bei den Motorrädern die Enduro-Wettbewerbe. Stundenlang geht es bei dieser traditionsreichen Offroad-Disziplin buchstäblich über Stock und Stein. Die rauen Pisten fordern die Reifen gnadenlos. Und natürlich müssen sie nicht nur robust sein, sondern viel Grip auf steinigem, matschigem, weichem und sandigem Untergrund liefern. Der MICHELIN Enduro Competition meisterte diese Herausforderungen 2016 besonders gut: Der Australier Matthew Phillips, der für das Team Sherco-Michelin an den Start ging, eroberte in der FIM Enduro Weltmeisterschaft (EWC) den Weltmeistertitel in der erstmals ausgeschriebenen EnduroGT-Kategorie. Doch damit nicht genug: Auch in der Klasse E2 sicherte sich der 23-Jährige auf Reifen aus Clermont-Ferrand die Meisterkrone.

Nicht schnell, dafür äußerst akrobatisch geht es im Trial-Sport zu. Auch hier spielen die Reifen eine immens wichtige Rolle, wenn die Piloten ihre agilen Trial-Maschinen aus dem Stand mit vollem Drehmoment meterhoch springen lassen oder sie butterweich auf scharfen Kanten landen. Der absolute Dominator dieses kunstvollen Sports vertraut seit Jahren auf Michelin: Toni Bou holte sich mit dem MICHELIN Trial X-Light Competition auf seiner Montesa-Honda den zehnten WM-Titel. Sowohl im Indoor- als auch im Outdoor-Championat ließ er der Konkurrenz keine Chance und schrieb damit Sportgeschichte. Die Saison rundete er mit dem Gewinn der Spanischen Trial-Outdoor-Meisterschaft ab.

 

Michelin ist Supermoto-Weltmeister und Deutscher Champion

Supermoto ist ein spektakulärer Mix aus Motocross und Straßenrennen. Auf den kurzen Rundkursen wechseln sich staubige oder matschige Offroad-Passagen mit Asphaltstücken und Sprunghügeln ab. Wie bereits im Vorjahr eroberte Thomas Chareyre (TM Racing) auf MICHELIN Power SuperMoto den Titel in der Supermoto-Weltmeisterschaft – für den Franzosen war es die insgesamt fünfte Meistertrophäe. Auf Wunsch des Motorradsport-Weltverbandes FIM rüstete Michelin 2016 das gesamte WM-Feld mit den besonders leistungsfähigen und robusten Reifen aus.

In Deutschland gewann Andre Plogmann die Königsklasse S1auf Suzuki und Supermoto-Pneus von Michelin . In der N2-Kategorie fuhr Max Banholzer ebenfalls auf Reifen aus Clermont-Ferrand zum Titel. Platz zwei ging mit Maximilian Kofler an einen weiteren Piloten, der auf die Pneus mit dem Michelin Männchen auf der Flanke vertraute.

Dank jeder Menge Lady-Power und der Top-Performance ihrer Rennreifen von Michelin eroberte Livia Lancelot auf ihrer Kawasaki die Weltmeisterkrone in der FIM Motorcross-WM der Damen. Für die 28-jährige Französin war es bereits der zweite Titelgewinn.

 

Siege bei den Superbikes

Wie gut die Reifen von Michelin auch zu leistungsstarken Superbikes passen, bewies der überragende Erfolg in der Internationalen Spanischen Meisterschaft CEV: Carmelo Morales vom Team Laglisse-Yamaha gewann mit dem MICHELIN Power Slick zum siebten Mal in Folge den CEV-Titel bei den Superbikes.


Michelin Meistertitel 2016 im Überblick

 

 

MotoGP

Marc Márquez (E), Repsol-Honda, Fahrerweltmeister

Movistar Yamaha MotoGP, Teamweltmeister

Rallye Dakar

Toby Price (AUS), KTM, Gesamtsieger Motorradwertung

Cross Country Rally-Weltmeisterschaft

Pablo Quintanilla (CL), Husqvarna, Weltmeister

Enduro-Weltmeisterschaft

Matthew Phillips (AUS), Sherco, Weltmeister Klasse EnduroGT und E2

Internationale Spanische Motorrad-Meisterschaft

Carmelo Morales (E), Yamaha, Meister Superbikes

Thomas Chareyre (F), TM, Supermoto-Weltmeister

Andre Plogmann (D), Suzuki, Deutscher Supermoto-Meister Klasse S1

Max Banholzer (D), Yamaha, Deutscher Supermoto-Meister N2

Trial-Weltmeisterschaft

Toni Bou (E), Montesa, Weltmeister Outdoor und Indoor sowie Spanischer Trial-Champion

Motorcross-Weltmeisterschaft der Damen

Livia Lancelot (F), Kawasaki, Motocross-Weltmeisterin der Damen