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Michelin im Motorsport:

 

 

Rekordjahr 2018 spornt an für die neue Saison

Der Rennsport ist und bleibt für Michelin auch 2019 der ultimative Prüfstand für die Reifenentwicklung von morgen – ob mit zwei oder vier Rädern, ob auf der Rundstrecke oder im Rallye-Sport. Auch in der zurückliegenden Saison 2018 erzielten Teams und Fahrer mit Pneus aus Clermont-Ferrand grandiose Siege, Titel und Rekorde.

 

Rekorde auf dem Weg zum Himmel und in der „Grünen Hölle“

Eine Spezialanfrage erreichte die Michelin Reifentechniker früh im Jahr 2018 aus Weissach. Nachdem Porsche zusammen mit der französischen Premiummarke in den Jahren 2015 bis 2017 drei Gesamtsiege bei den 24 Stunden von Le Mans und insgesamt sechs Fahrer- und Hersteller-Weltmeistertitel in Folge errungen hatte, zog sich die Marke mit dem Porsche 919 Hybrid aus der LMP1-Kategorie der WM zurück. Allerdings wurde der 919 mitnichten eingemottet: Stattdessen entstand eine radikale Evo-Version mit 1.160 PS Systemleistung und um 53 Prozent gesteigertem Abtrieb. Michelin nahm die Herausforderung an und entwickelte Spezialreifen, die diesen immensen Belastungen nicht nur standhielten, sondern zwei grandiose Rekorde überhaupt erst ermöglichten: Im belgischen Spa-Francorchamps knackte Neel Jani im April 2018 den geltenden Formel 1-Streckenrekord – bei über 310 km/h wurden die Reifen in der berühmten „Eau Rouge“-Senke vertikal mit 5 g zusammengestaucht, lateral wirkten 4,5 g.

Am 29. Juni bewies Timo Bernhard ultimatives Vertrauen in die Sonderanfertigungen aus Frankreich, als er im 919 Hybrid Evo die 20,8 Kilometer lange Nürburgring-Nordschleife in der sagenhaften Zeit von 5.19,546 Minuten umrundete. Ohne die Sicherheit und Performance der eigens entwickelten Reifenkonstruktionen und -mischungen von Michelin wäre dieser Husarenritt durch die „Grüne Hölle“ niemals möglich gewesen.


Praktisch zeitgleich stellte VW Motorsport 2018 extreme Anforderungen an die Technologie-Kompetenz von Michelin: Romain Dumas überwand die 19,99 Kilometer lange Bergrennstrecke am Pikes Peak in 7.57,148 Minuten mit dem rein elektrisch angetriebenen Volkswagen I.D.R. Damit unterbot er beim atemraubenden „Race to the Clouds“ auf den 4.301 Meter hohen Gipfel im US-Bundesstaat Colorado den seit 2013 bestehenden Rekord des neunmaligen Rallye-Weltmeisters Sébastien Loeb. Auch dessen Peugeot 208 T16 war seinerzeit mit Michelin Reifen ausgestattet.

 

Auf der Langstrecke unschlagbar

Zum 27. Mal in der Geschichte endete das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans mit einem Sieg für Michelin: Die Formel 1 erprobten Fernando Alonso, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima erlösten Toyota 2018 nach einer schmerzhaften Durststrecke mit dem ersehnten ersten Gesamtsieg an der Sarthe. So wie der japanische Hersteller in der Topliga der Prototypen feierte auch Porsche in der hart umkämpften Klasse LM GTE Pro mit Michelin einen Le Mans-Doppelsieg.




Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring verbuchte Michelin in der zurückliegenden Saison Gesamtsieg Nummer 18. Frédéric Makowiecki, Richard Lietz, Patrick Pilet und Nick Tandy hatten sich in der Eifel am Volant des Werks-Porsche 911 GT3R abgelöst.

 

Ogier wird der 26. Rallye-Weltmeister mit Michelin

Verändern sich die Bedingungen auf Rundstrecken vorrangig durch Wettereinflüsse, verlangt der Rallye-Sport von Haus aus interdisziplinäre Hochbegabung seitens der Reifen – sie müssen Schnee und Eis ebenso trotzen wie Schotter und Schlaglöchern oder Asphaltpisten mit mehr oder weniger Grip. 2018 ließ sich Sébastien Ogier im Ford Fiesta WRC als 26. Rallye-Weltmeister feiern, der mit Reifenmaterial von Michelin allen Geläufen trotzte und zum Titel fuhr.

 

Seriensieger für die Technologie-Zukunft


Während sich Michelin in unzähligen nationalen und internationalen Wettbewerben mit der Konkurrenz anderer Reifenhersteller misst, hat die Rolle als Serienausstatter aufgrund der Flut vergleichbarer Daten einen besonderen Reiz als Forschungslabor für zukünftige Serienprodukte.

Seit 2016 rüstet Michelin die absolute Weltelite des Motorradsports aus: die MotoGP – in dieser Serie reicht kaum noch eine Vokabel, um die technischen Ansprüche und fahrerischen Leistungen aller Beteiligten zu beschreiben. Für diese waghalsigen Rider, Racer und Akrobaten ist die Material-Performance der wenige Quadratzentimeter großen Aufstandsfläche ihrer Pneus überlebenswichtig. 2018 hieß der MotoGP-Weltmeister zum dritten Mal in Folge Marc Marquez auf Honda und mit Michelin.

Der Porsche Carrera Cup und der Porsche Supercup vertrauen seit 2002 auf Michelin. Die rein elektrische FIA Formel E-Meisterschaft geht unterdessen in ihrer fünften Saison mit Pneus aus Clermont-Ferrand an den Start. Dabei lässt Michelin auch weiterhin keine neuen Herausforderungen aus: 2019 rollen die rein elektrisch betriebenen Bikes des neuen FIM MotoE World Cup auf Reifen des französischen Spezialisten und die vollelektrisch sowie semi-autonom fahrenden Wagen des Roborace planen ihre Zukunft ebenfalls bereift von Michelin.

Härtetest mit Tradition: Von der Rennstrecke auf die Straße

Seit 1891 gehört der Wettbewerb zur DNA von Michelin. Die Erfolgsstory begann nur zwei Jahre nach der Unternehmensgründung mit dem Sieg beim Radrennen Paris-Brest-Paris. Charles Terront kam nach 1.200 Kilometern, 71 Stunden und 18 Minuten mit einem unfassbaren Vorsprung von neun Stunden ins Ziel – welch eine Demonstration für die damals revolutionären demontierbaren Luftreifen von Michelin.   Ob im Radrennsport, mit Motorrädern, Trucks, Tourenwagen, Sportwagen oder Monoposti bis hin zur Formel 1, auf der Rundstrecke oder im Rallye-Sport bis hin zur Weltmeisterschaft und Wüsten-Marathons wie der „Dakar“: Michelin stellt sich den vielfältigsten Aufgaben und versteht den Rennsport als Testlabor und Entwicklungsbeschleuniger für innovative straßentaugliche Reifen.



Motorsport-Erfolge 2018 – Automobil-Rennserien
Motorsport-Erfolge 2018 – Motorrad-Rennserien