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Motorsport-Erfolge 2018 – Motorrad-Rennserien

Mit allein 29 Fahrer-Weltmeisterschaften in der Königsklasse MotoGP und der früheren 500-ccm-WM ist Michelin der erfolgreichste Reifenausrüster in der Geschichte des Motorrad-Rennsports. Zudem ist die französische Premiummarke im Motorradsport extrem breit aufgestellt und in den unterschiedlichsten Disziplinen siegfähig: 2018 verhalf Michelin auch in Trial, Rally Raid und Enduro seinen Partnern zu Weltmeisterehren. 2019 beginnt zudem eine ganz neue Ära – der rein elektrische FIM MotoE™ Weltcup geht mit Topstars und Rennreifen von Michelin an den Start.

Die beispiellose Erfolgsgeschichte von Michelin im Rennsport begann auf zwei Rädern – heute zählt die Premiummarke zu den erfolgreichsten Reifenherstellern überhaupt und sammelte auch 2018 Siege sowie Titel in den unterschiedlichsten Motorrad-Rennsportdisziplinen rund um den Globus.

Zugegeben, der erste Rennerfolg mit Reifen von Michelin ereignete sich noch ohne Motor. 1891 gewann der Radrennfahrer Charles Terront überlegen das 1.200 Kilometer lange Nonstop-Rennen (!) Paris-Brest-Paris. Schon zu diesem Sieg trug modernste Technologie aus Clermont-Ferrand bei – die demontierbaren Luftreifen der Brüder Michelin waren seinerzeit schlicht eine Revolution.

Seit mehr als 125 Jahren entwickelt Michelin seine hochwertigen Produkte im Renneinsatz weiter, erforscht und erprobt technische Neuheiten und beweist deren Leistungsfähigkeit im direkten Vergleich mit anderen Herstellern. Denn der Wettbewerb gehört ebenso zur DNA des Unternehmens wie die stetige Weiterentwicklung der Produkte und Innovationen.

 

Bestleistungen in der MotoGP: Marc Márquez fährt auf Reifen von Michelin zum Titel

In den Topkategorien – der 500-ccm-Klasse sowie der MotoGP – sammelte die Marke mit dem beliebten Bibendum im Laufe der vergangenen Jahrzehnte Weltmeistertitel in Serie: Seit dem ersten WM-Triumph des unvergessenen Barry Sheene 1976 eroberten Partner von Michelin 29 Mal die 500-ccm- bzw. MotoGP-Krone. Die jüngste Trophäe steuerte erneut Marc Márquez bei – der Spanier sicherte sich zum fünften Mal die Fahrer-Weltmeisterschaft in der MotoGP und verteidigte damit seinen WM-Titel. Der Sieg in der Teamwertung ging an das Repsol Honda Team. Honda gewann zudem die WM-Trophäe als erfolgreichster Hersteller.



In den 18 Grands Prix der Saison sahen die Fans mit Andrea Dovizioso, Cal Crutchlow, Marc Márquez, Jorge Lorenzo und Maverick Viñales fünf verschiedene Sieger. Michelin gewann dabei Rennen mit Ducati, Honda und Yamaha.



Vor der Saison 2018, der dritten nach dem Comeback in der Königsklasse des Motorrad-Rennsports, stellte eine Regeländerung die Entwickler von Michelin vor eine neue Herausforderung: Erstmals legte der exklusive Reifenpartner sowohl die Kontur als auch den Karkassenaufbau der Reifen vor Beginn der Saison fest. In den beiden Jahren zuvor hatte die Marke noch Rennreifen spezifisch für einzelne Strecken konstruiert. Das schlug sich zwar in großartigen neuen Rundenrekorden nieder, machte die Abstimmungsarbeit für Fahrer und Teams aber anspruchsvoller. Für 2018 erleichterte Michelin den Job seiner Partner in der Königsklasse also deutlich. Auch die für die jeweiligen Rennstrecken vorgesehenen Laufflächenmischungen nominierte der Hersteller vor dem Saisonstart.

 

Aufbruch in die elektrische Zukunft: Michelin ist Partner des MotoE™ Weltcup

Zur Saison 2019 unterstützt Michelin darüber hinaus eine zukunftsweisende neue Serie: den FIM MotoE™ Weltcup, der im Rahmen von voraussichtlich fünf europäischen Grands Prix ausgetragen wird. Das hohe Niveau des Weltcups, in dem rein elektrische Bikes des Herstellers Energica antreten, zeigt sich nicht nur im Fahrerfeld, das mehrere Ex-Weltmeister umfasst. Auch Michelin engagiert sich bei der Reifenentwicklung ebenso intensiv wie in den WM-Kategorien.



Obwohl die Dimensionen der MotoE™-Rennslicks denen der MotoGP entsprechen, handelt es sich um Neuentwicklungen. Dabei kombiniert Michelin Technologien aus der MotoGP und von freiverkäuflichen Supersport-Reifen. Die technische Herausforderung dabei: Die Energica-Maschinen sind schwerer als MotoGP-Renner und bringen ein immenses Drehmoment aufs Hinterrad. Um den umweltfreundlichen Charakter der neuen Elektro-Rennserie zu unterstreichen, arbeitet Michelin daran, natürliche und recycelte Materialien in die Konstruktion einfließen zu lassen.

 

36. Motorrad-Sieg bei der Dakar und Titelgewinn in der Cross-Country-WM


Nicht nur auf Asphalt, auch abseits befestigter Wege stellt sich Michelin dem Wettbewerb. Denn im Spitzenmotorsport – wie etwa auf den Mischbelägen der spektakulären Supermoto-Rennen – gewinnen die Ingenieure wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung herausragender Motorrad-Serienreifen.

Die Motorrad-Rennsaison 2018 begann für Michelin gleich mit einem großartigen Erfolg bei der wohl größten Herausforderung auf zwei Rädern: der Rallye Dakar. Sie führte zwei Wochen lang über mehr als 8.000 höchst anspruchsvolle Kilometer quer durch Peru, Bolivien und Argentinien. Die Route stellte Fahrer, Maschinen und Reifen vor härteste Belastungsproben. Am Ende siegte mit KTM-Pilot Matthias Walkner erneut ein Partner von Michelin. 2019 löste ihn sein Teamkollege Toby Price als Gesamtsieger ab. Der Australier verließ sich auf den rund 5.000 Kilometern durch Peru ebenfalls auf die MICHELIN Desert Race-Pneus, die jeder Motorradfahrer käuflich erwerben kann. Einzige Besonderheit: Der ständig weiterentwickelte Desert Race-Reifen erhält für den Wüsten-Marathon das pannenresistente MICHELIN Bib Mousse-System. Dabei ersetzt ein Schaum im Falle einer Beschädigung die Luftfüllung und ermöglicht so die Weiterfahrt. Inklusive der 2019er-Ausgabe gewann Michelin zum 36. Mal die Motorraddivision des wohl härtesten Wüstenmarathons der Welt.


 

Titelgewinne in der Trial- und der Offroad-Welt beweisen Vielseitigkeit von Michelin

Eine neue spektakuläre Offroad-Meisterschaft bereichert seit 2018 die Szene. Die World Enduro Super Series (WESS) gilt als die Liga der Enduro Super-Champions. Als ultimativer Offroad-Kick verbindet sie Wettbewerbe in den Disziplinen Hard, Classic, Beach & Cross Country – inklusive dem legendären Red Bull Hare Scramble am Erzberg. Als der perfekte Enduro-Fahrer erwies sich in der Premierensaison der Brite Billy Bolt. Die Reifen, die ihn auf seiner Husqvarna TE300 zum Titel in der Champions League der Enduro-Profis trugen, stammen von Michelin.

In der FIM Cross-Country-Weltmeisterschaft ging der Titel 2018 an Toby Price. Der Australier vertraut für sein KTM Werksbike auf Pneus von Michelin. Erst beim letzten Rennen der Saison – der Rally du Maroc – krönte er sich erstmals zum Champion. Sein Vorgänger Pablo Quintanilla, 2018 auf Husqvarna unterwegs und ebenfalls Partner von Michelin, erreichte den Vizetitel.

Nicht schnell, dafür äußerst akrobatisch geht es im Trial-Sport zu. Auch hier spielen die Reifen eine immens wichtige Rolle, wenn die Piloten ihre agilen Trial-Maschinen aus dem Stand mit vollem Drehmoment meterhoch springen lassen oder sie butterweich auf scharfen Kanten landen. Der absolute Dominator dieses kunstvollen Sports vertraut seit Jahren auf Michelin: Toni Bou holte sich mit dem MICHELIN Trial X-Light Competition auf seiner Montesa-Honda den insgesamt 23. WM-Titel. Sowohl im TrialGP als auch im X-Trial – also dem Outdoor- und dem Indoor-Championat – ließ er der Konkurrenz erneut keine Chance und schrieb mit Michelin Sportgeschichte als erfolgreichster Trial-Pilot aller Zeiten.

Michelin Meistertitel im Überblick

MotoGP
Marc Márquez (E), Honda, Fahrerweltmeister
Repsol Honda, Teamweltmeister
Honda, Herstellerweltmeister
29 Fahrerweltmeister-Titel mit Michelin in MotoGP/500 ccm-WM
414 Grand Prix-Siege mit Michelin in MotoGP/500 ccm-WM

Dakar
2018: Matthias Walkner (A), KTM
2019: Toby Price (AUS), KTM

TrialGP and X-Trial
Toni Bou (E), Honda

Rally Raid (FIM Cross-Country-Weltmeisterschaft)
Toby Price (AUS), KTM

World Enduro Super Series (WESS)
Billy Bolt (GB), Husqvarna