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Motorsport-Erfolge 2018 – Automobil-Rennserien

Partner von Michelin siegen, der Serienkunde gewinnt

Traditionell nutzt Michelin den Motorsport zur Entwicklung und Erprobung neuer Technologien und verwendet das gewonnene Know-how, damit die Serienreifen der Marke noch sicherer, noch leistungsfähiger und noch langlebiger werden. 2018 ist der Erfahrungsschatz erneut enorm gewachsen: Michelin hat auf der ganzen Welt wieder zahlreiche Siege und Meistertitel errungen – auf der Rundstrecke, in der Wüste und im Rallye-Sport sowie mit Formel-Autos, Sport- und Tourenwagen.

Michelin bleibt die Nummer 1 auf der Langstrecke

Ausdauer, Zuverlässigkeit und Top-Performance von der ersten bis zur letzten Sekunde: Langstreckenrennen zählen zum Anspruchsvollsten, was der Motorsport zu bieten hat. Das gilt für Fahrer, Teams und Rennwagen ebenso wie für die Pneus ihrer Autos. Auch in der vergangenen Saison unterstrichen die Reifen von Michelin ihren Ruf als Erfolgsgarant.

Nirgends wird dies so deutlich wie bei den 24 Stunden von Le Mans. Unweit der in Clermont-Ferrand beheimateten Konzernzentrale feierte die französische Premiummarke im Juni 2018 den bereits 27. Erfolg auf dem „Circuit des 24 Heures“ in Folge – seit 1998 ist Michelin bei diesem Klassiker von Weltruf ungeschlagen. Der 21. Triumph am Stück war zugleich der erste Le Mans-Gesamtsieg für Toyota. Nach 388 Runden auf dem 13,624 Kilometer langen Kurs überquerten Formel 1-Star Fernando Alonso, Sébastien Buemi und Kazuki Nakajima die Ziellinie im Michelin bereiften Toyota TS050 Hybrid als Erste und ließen damit für den japanischen Autohersteller einen lange gehegten Traum in Erfüllung gehen. Dahinter machten Kamui Kobayashi, Mike Conway und José-Maria Lopez im Schwesterauto den Doppelsieg perfekt. Auch der drittplatzierte Rebellion R13-Gibson von Thomas Laurent, Gustavo Menezes und Mathias Beche rollte auf Pneus mit dem Bib auf der Flanke.




Bei den GT-Sportwagen eroberten Partner von Michelin ebenfalls die begehrten Le Mans-Siegertrophäen: In den GTE Pro-Klasse gelang den beiden im Retro-Look gestylten Werks-Porsche 911 RSR von Michael Christensen, Kevin Estre und Laurens Vanthoor sowie Richard Lietz, Fréderic Makowiecki und Gianmaria Bruni ein souveräner Doppelsieg. In der GTE Am-Kategorie jubelte ebenfalls ein Partnerteam von Michelin: Der Deutsche Christian Ried trug sich gemeinsam mit seinen Teamkollegen Matt Campbell und Julien Andlauer am Steuer des Porsche 911 RSR von Dempsey Proton Racing in die Siegerliste ein. Interessanter Fakt am Rande: Obwohl das Reglement auch in der GTE-Kategorie Konkurrenz unter den Reifenanbietern ausdrücklich erlaubt, entschieden sich alle 30 Teilnehmer aus freien Stücken für die Rennpneus aus Clermont-Ferrand.




Die 24 Stunden von Le Mans zählen auch zur Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship), deren sogenannte „Super-Saison“ erst im Juni 2019 mit einer zweiten Ausgabe des 24-Stunden-Marathons endet. In der Topkategorie LMP1 vertrauen dabei erneut sämtliche Crews auf Pneus von Michelin. Hier treffen die beiden Hybrid-Prototypen von Toyota Gazoo Racing auf mehrere Boliden ohne Hybridantrieb, die von erfahrenen Privatteams eingesetzt werden. Insbesondere in der LMP1-H lässt das innovative Reglement den Ingenieuren viel Freiraum für unkonventionelle Lösungen. Im Prinzip reglementiert es für die Hybrid-Prototypen nur die Energiemenge, die pro Runde zur Verfügung steht, und schreibt den Einsatz mindestens eines Hybridsystems vor. Damit steht vor allem die Effizienz des Komplettfahrzeugs im Vordergrund – ein Ansatz, den Michelin seit langem favorisiert. Nach fünf von acht WEC-Läufen führt das Le Mans-Siegertrio Alonso/Buemi/Nakajima i das Fahrerklassement an. In der Herstellerwertung hat das Toyota Werksteam derzeit 28 Punkte Vorsprung auf Rebellion Racing.

Bei Langstreckenrennen müssen die Reifen über einen großen Zeitraum mit Top-Performance überzeugen. Daher hat Michelin für seine Partner in allen Klassen Pneus entwickelt, die mehrere Stints in Folge durchstehen. Beispiel Le Mans: Beim 24-Stunden-Klassiker absolvierte das LMP1-Team SMP mit seinen Michelin bereiften BR1-AER mehrere Fünffach-Stints – ließ also erst beim fünften Tankstopp neue Pneus montieren. Dabei legten die Rennwagen bis zu 54 Runden oder 736 Kilometer mit ein uns demselben Reifensatz zurück und verfehlten nur knapp den 2011 von Audi Sport aufgestellten Rekord von 55 Le-Mans-Runden (750 Kilometer).

Auch in den LMGTE-Kategorien der Langstrecken-WM haben Partner von Michelin nach Saisonhalbzeit die Nase vorn: Mit ihrem Porsche 911 RSR führen Kevin Estre und Michael Christensen die Fahrerwertung der Pro-Klasse an. Im Kampf um die Trophäe für den erfolgreichsten Hersteller in der GT-Wertung hat Porsche derzeit die besten Chancen. Darüber hinaus profitieren auch die übrigen Werksteams von Ford, Ferrari, Aston Martin und Newcomer BMW allesamt von den Reifen der französischen Premiummarke.

Die 24 Stunden am Nürburgring zählen genau wie der Klassiker in Le Mans zu den berühmtesten und anspruchsvollsten Langstreckenrennen der Welt. Hier eroberte Michelin 2018 den 18. Gesamtsieg: Frédéric Makowiecki, Richard Lietz, Patrick Pilet und Nick Tandy triumphierten im Werks-Porsche 911 GT3R.


 

Weitere Meistertitel in der IMSA

 

Grund zum Feiern hatte Michelin in der Saison 2018 auch in der nordamerikanischen IMSA-Sportwagenserie: Antonio Garcia und Jan Magnussen gewannen mit Corvette Racing in der GTLM-Kategorie auf Pneus aus Clermont-Ferrand sowohl den Team- als auch den Fahrertitel. Die Herstellerwertung ging an Michelin Partner Ford.

Porsche Markenpokal-Champions siegen mit Reifen von Michelin

 

In den erfolgreichsten Markenpokalen der Welt, den nationalen Porsche Carrera Cups sowie dem im Rahmenprogramm der Formel 1 ausgetragenen Porsche Mobil 1 Supercup, setzen sämtliche Teams bereits seit 2002 auf Reifen von Michelin. Im Porsche Carrera Cup Deutschland hieß der Mann der Stunde im vergangenen Jahr Thomas Preining: Der 20-jährige Österreicher gewann den Meistertitel. Im Porsche Mobil 1 Supercup ließ sich Michael Ammermüller zum zweiten Mal in Folge zum Champion krönen.

 

Elektrisierender Motorsport: Michelin ist Partner der Formel E

Auch die FIA Formel E-Meisterschaft – die erste Rennserie für Formel-Fahrzeuge mit rein elektrischem Antrieb – bescherte Fans und Fahrern in der Saison 2017/2018 wieder packenden Motorsport. Die Titelentscheidung fiel erst im vorletzten ePrix des Jahres beim Saisonfinale in New York: Der Franzose Jean-Eric Vergne, der für das Team Techeetah an den Start ging, sicherte sich die Meistertrophäe. Den Pokal für das beste Team eroberte Audi Sport ABT. Die innovativen Monoposti sorgten in zehn internationalen Metropolen für packende Renn-Action mit Emotionen statt Emissionen.




Michelin begleitet die fortschrittliche Serie von Beginn an als offizieller Reifen- und Technologiepartner. Am 15. Dezember startete die FIA Formel E-Meisterschaft in die Saison 2018/2019. Im Mittelpunkt steht dabei die neue Generation der rein elektrischen Monoposto-Renner, die auf einem Einheitschassis basieren. Für diese aktuellen Gen2-Fahrzeuge entwickelte die französische Premiummarke einen neuen Pneu: Der 18-Zoll große, profilierte MICHELIN Pilot Sport überzeugt sowohl im Trockenen als auch bei Regen mit hervorragender Traktion und hoher Dauerhaltbarkeit. Er ist wesentlich leichter als der Vorgänger, ermöglicht dank des nochmals niedrigeren Rollwiderstands eine größere Reichweite und leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Ressourcen-Schonung. Dass ein Satz pro Auto für ein komplettes Rennwochenende genügt, zahlt ebenfalls auf das Nachhaltigkeitskonto ein.

Rallye-Sport: Sébastien Ogier und Toyota GAZOO Racing WRT bescheren Michelin den 53. und 54. WM-Titel

Auch auf Eis, Schnee und Schotter war Michelin in der vergangenen Saison die Reifenmarke, die es zu schlagen galt. In der FIA Rallye-Weltmeisterschaft gelang dem Premiumhersteller erneut die Titelverteidigung. Auf Pneus von Michelin eroberten Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia im Ford Fiesta WRC den sechsten Weltmeistertitel in Folge. In der Herstellerwertung ließ sich das Toyota Werksteam zum Champion krönen. Mit nunmehr 54. Rallye-WM-Titel schreibt Reifenpartner Michelin erneut Motorsportgeschichte.

Obwohl das Reglement Konkurrenz zwischen verschiedenen Reifenherstellern ausdrücklich zulässt, konnten sich Partner der französischen Marke seit 2011 – dem Comeback von Michelin auf höchster Rallye-Ebene – mit nur einer Ausnahme sämtliche WM-Läufe und nahezu alle Wertungsprüfungs-Bestzeiten sichern. Damit darf die französische Reifenmarke auf eine beeindruckende Erfolgsbilanz in der seit 1973 (Fahrerwertung: 1979) ausgetragenen Königsklasse zurückblicken: Michelin gewann bislang 28 Marken- und 26 Fahrer-Titel.




Bei den anspruchsvollen Rallyes profitieren die Partnerteams von Michelin auf jedem Untergrund von hervorragendem Grip. Bei Asphalt-Läufen kommt der MICHELIN Pilot Sport zum Einsatz. Je nach Witterungsbedingungen stehen den Lenkradakrobaten unterschiedliche Laufflächenmischungen dieses Pneus zur Verfügung – sie alle verfügen über das gleiche laufrichtungsgebundene Profil. Auf Schlamm und Schotter brilliert der robuste MICHELIN LTX Force, während der MICHELIN Pilot Alpin A41 auf den verschneiten oder vereisten Prüfungen der Rallye Monte Carlo sichere Traktion bietet. Diesen Winterreifen entwickelten die Ingenieure der französischen Marke parallel zum Serienpendant MICHELIN Pilot Alpin 5 – ein besonders anschaulicher Beweis für den direkten Technologie-Transfer aus dem Motorsport, der bei Michelin jedem Autofahrer zugute kommt. Auf den tief vereisten Strecken der Rallye Schweden stattet Michelin seine Partnerteams mit dem Spike-Reifen MICHELIN X-Ice North 3 aus.

Mit Jan Kopecký triumphierte in der WRC2-Kategorie ebenfalls ein Werksfahrer auf Reifen von Michelin. Der schnelle Tscheche sicherte sich gemeinsam mit Beifahrer Pavel Dresler den Titel im Škoda Fabia R5, während Škoda Motorsport erneut die Trophäe in der Herstellerwertung verteidigte.

Michelin fährt 2018 bei der Rallye Dakar in der Pkw-Wertung zum Sechsfachsieg

Bei der wohl anspruchsvollsten Marathon-Rallye der Welt vertrauten Anfang 2018 neben den Werksabordnungen von Peugeot und Toyota auch das deutsche Mini-Team sowie zahlreiche private Teilnehmer auf Reifen der Konzerntochter BFGoodrich. Wie bereits im Jahr zuvor sicherte sich die Michelin Gruppe bei diesem Klassiker sowohl die Auto- als auch die Motorradwertung. Damit ist das Unternehmen in der Pkw-Klasse des Wüstenklassikers seit 2001 ungeschlagen.




Mehr noch: Als erfolgreichster Reifenhersteller in der Geschichte der „Dakar“ konnte das französische Unternehmen von 1982 bis 2018 insgesamt 86 Klassensiege für sich verbuchen – inklusive Konzerntochter BFGoodrich sind es sogar 100.

Bei der 2018er Ausgabe erklommen Carlos Sainz und Beifahrer-Navigator Lucas Cruz das Siegerpodest mit ihrem zweiradgetriebenen Peugeot 3008 Maxi. Nach insgesamt 9.000 Kilometern, die von Lima in Peru über Bolivien bis nach Cordoba in Argentinien führten, feierte Sainz nach 2010 seinen zweiten Erfolg bei diesem Marathon.

In der FIA Cross-Country-Weltmeisterschaft fuhr Jakub Przygonski zum WM-Titel. Der Mini des ebenso schnellen wie vielseitigen Polen rollte auf Reifen von BFGoodrich.

Michelin Siege 2018 im Überblick

(Automobilrennserien)

FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship)
„Super-Saison“ 2018/2019 läuft noch bis Juni 2019

24 Stunden von Le Mans
Gesamtsieg mit Toyota (Fernando Alonso/ Sébastien Buemi/ Kazuki Nakajima)
Klassensieg in der LMGTE Pro mit Porsche (Michael Christensen/ Kevin Estre/ Laurens Vanthoor)
Klassensieg in der LMGTE Am mit Dempsey Proton Racing (Christian Ried/ Matt Campbell/ Julien Andlauer)

IMSA-Langstreckenmeisterschaft
Fahrertitel in der GT Le Mans-Klasse mit Antonio Garcia/ Jan Magnussen
Herstellertitel Herstellerwertung der GT Le Mans-Klasse mit Ford
Meistertitel in der Teamwertung der GT Le Mans-Klasse mit Corvette Racing

FIA Formel E-Meisterschaft 2017/2018
Team-Weltmeister mit Audi Sport ABT Fahrer-Weltmeister mit Jean-Eric Vergne

24 Stunden-Rennen Nürburgring
Gesamtsieg mit Porsche (Frédéric Makowiecki/Richard Lietz/Patrick Pilet/Nick Tandy)

Porsche Carrera Cup Deutschland
Gesamtsieg mit Thomas Preining

Porsche Mobil 1 Supercup
Gesamtsieg mit Michael Ammermüller

FIA Rallye-Weltmeisterschaft WRC (World Rally Championship)
Gewinn der Marken-Weltmeisterschaft mit Toyota GAZOO Racing WRT
Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft mit Sébastien Ogier/ Julien Ingrassia
Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft in der WRC 2 mit Jan Kopecký/ Pavel Dresler
Gewinn der Hersteller-Weltmeisterschaft in der WRC 2 mit Škoda Motorsport

Rallye Dakar
Sieg in der Pkw-Wertung mit Carlos Sainz/ Lucas Cruz im Peugeot 3008 Maxi (BFGoodrich)
FIA Cross-Country World Cup Weltmeistertitel mit Jakub Przygonski/ Tom Colsoul (BFGoodrich)