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Motorsport-Erfolge 2017 – Motorrad-Rennserien

Michelin sammelte 2017 wieder Meistertitel in unterschiedlichsten Motorrad-Disziplinen – von der Königsklasse MotoGP über die Trial-, Motocross- und Rallye Raid-Weltmeisterschaft bis hin zu internationalen und nationalen Supermoto-Rennserien.

Die beispiellose Erfolgsgeschichte von Michelin im Rennsport begann auf zwei Rädern – heute zählt die Premiummarke zu den erfolgreichsten Reifenherstellern überhaupt und sammelte auch 2017 Siege sowie Titel in den unterschiedlichsten Motorrad-Rennsportdisziplinen rund um den Globus.

Zugegeben, der erste Rennerfolg mit Reifen von Michelin ereignete sich noch ohne Motor. 1891 gewann der Radrennfahrer Charles Terront überlegen das 1.200 Kilometer lange Nonstop-Rennen (!) Paris-Brest-Paris. Schon zu diesem Sieg trug modernste Technologie aus Clermont-Ferrand bei – die demontierbaren Luftreifen der Brüder Michelin waren seinerzeit schlicht eine Revolution.

Seit mehr als 125 Jahren entwickelt Michelin seine hochwertigen Produkte im Renneinsatz weiter, erforscht und erprobt technische Neuheiten und beweist deren Leistungsfähigkeit im direkten Vergleich mit anderen Herstellern. Denn der Wettbewerb gehört ebenso zur DNA des Unternehmens wie die stetige Weiterentwicklung der Produkte und Innovationen.

 

Bestleistungen in der MotoGP: Marc Márquez fährt auf Reifen von Michelin zum Titel

Auch die zweite Saison nach dem Comeback in der Königsklasse des Motorrad-Rennsports war für Michelin von Erfolg gekennzeichnet: Die Partner der französischen Premiummarke stellten mehrere neue Bestmarken auf. Dabei profitierten sie von der Leistungsfähigkeit des MICHELIN Power Slick sowie des MICHELIN Power Rain-Regenreifens.  Unter anderem pulverisierte Maverick Viñales auf seiner Werks-Yamaha im Qualifying zum Großen Preis von Frankreich den bis dato bestehenden Rundenrekord in Le Mans. Im Rennen sicherte er sich den Sieg und erzielte zudem eine neue Gesamtbestzeit. In Silverstone brannte Marc Márquez auf der Repsol Honda ebenfalls einen neuen Streckenrekord in den britischen Asphalt.

In der MotoGP sammelte die Marke mit dem beliebten Bibendum im Laufe der vergangenen Jahrzehnte Weltmeistertitel in Serie: Seit dem ersten WM-Triumph des unvergessenen Barry Sheene 1976 eroberten Partner von Michelin 28 Mal die 500-ccm- bzw. MotoGP-Krone. Die jüngste Trophäe steuerte erneut Marc Márquez bei – der Spanier sicherte sich Repsol Honda zum vierten Mal die Fahrer-Weltmeisterschaft in der MotoGP und verteidigte damit seinen WM-Titel. Passender Weise ließ er sich beim letzten Grand Prix des Jahres in Valencia vor heimischen Publikum zum Champion krönen. Der Sieg in der Teamwertung ging an das Repsol Honda Team. Honda gewann zudem den WM-Titel als erfolgreichster Hersteller.

Dabei wurde die MotoGP ihrem Ruf als eine der spektakulärsten Motorsportserien der Welt erneut gerecht: Fünf verschiedene Sieger in 18 Rennen und neue Rundenrekorde auf vielen Strecken begeisterten Fans und Fahrer gleichermaßen. Seit jeher gehört es zur Philosophie von Michelin, dass jeder Motorradfahrer vom Rennsport-Engagement profitiert. Folgerichtig setzt Michelin in der Motorrad-Weltmeisterschaft auf Rennreifen im 17-Zoll-Format, das auch in der Serie üblich ist. So lassen sich Technologien und Know-how noch direkter von der Rennstrecke auf die Straße übertragen.

Im FIM Endurance World Cup stehen anspruchsvolle Langstreckenrennen auf dem Programm – darunter auch die 24 Stunden von Le Mans für Motorräder. Hierbei müssen die Reifen über einen besonders langen Zeitraum mit maximaler Performance und herausragender Zuverlässigkeit überzeugen. 2017 eroberte das Team Yamaha Viltaïs Experiences auf Pneus von Michelin den Meistertitel in der Superstock-Klasse. Das erfolgreiche Fahrertrio Axel Maurin, Florian Alt und Bastien Mackels profitierte hierbei von der Leistungsfähigkeit des MICHELIN Ultimate. Der Clou: Dieser freiverkäufliche Reifen steht auch sportlich ambitionierten Hobby-Fahrern zur Verfügung.

Auf nationaler Ebene triumphierte das Nutella Racing Team im Deutscher Langstrecken-Cup (DLC): Lenny Henning, Frank Loibner und Markus Feddeler gewannen auf Reifen von Michelin den Titel in der Klasse 2.

Nicht nur auf Asphalt, auch abseits befestigter Wege stellt sich Michelin dem Wettbewerb. Denn im Spitzenmotorsport – wie etwa auf den spektakulären Mischbelägen der Supermoto-Rennen – gewinnen die Ingenieure wertvolle Erkenntnisse für die Entwicklung herausragender Motorrad-Serienreifen.


34. Motorrad-Sieg bei der Dakar und Titelgewinn in der Cross-Country-WM

Die Motorrad-Rennsaison 2017 begann für Michelin gleich mit einem großartigen Erfolg bei der wohl größten Herausforderung auf zwei Rädern: der Rallye Dakar. Sie führte zwei Wochen lang über zehn höchst anspruchsvolle Etappen quer durch Paraguay, Bolivien und Argentinien. Die mehr als 8.000 Kilometer lange Route stellte Fahrer, Maschinen und Reifen vor härteste Belastungsproben.

Als Partner des KTM-Werksteams gewann Michelin zum 34. Mal die Motorraddivision des wohl härtesten Wüstenmarathons der Welt. Der 27-jährige Sam Sunderland sicherte sich als erster Brite den Sieg in der Zweiradwertung. Seine KTM rollte dabei auf MICHELIN Desert Race-Pneus, die jeder Motorradfahrer käuflich erwerben kann – und die zum siebten Mal in Folge bei der „Dakar“ ungeschlagen blieben. Einzige Besonderheit: Der ständig weiterentwickelte Desert Race-Reifen erhält für den Wüsten-Marathon das pannenresistente MICHELIN Bib Mousse-System. Dabei ersetzt ein Schaum im Falle einer Beschädigung die Luftfüllung und ermöglicht so die Weiterfahrt. Bei seiner ersten Dakar-Zielankunft überhaupt lag Sunderland exakt 32 Minuten vor seinem österreichischen Teamkollegen Matthias Walkner, während der Spanier Gerard Farrés Güell auf einer weiteren KTM den Dreifacherfolg für die österreichische Motorradmarke und Michelin komplettierte.

In der FIM Cross-Country-Weltmeisterschaft ging der Titel erneut an Pablo Quintanilla. Der Chilene vertraut für seine Husqvarna FR 450 Rally auf Pneus von Michelin. Zusätzlich gewann Quintanilla auch die Rallye-Raid-WM. Die Zweit- und Drittplatzierten Sam Sunderland und Toby Price profitierten ebenfalls von Reifen aus Clermont-Ferrand.

Titelgewinne in der Trial- und der Motocross-WM beweisen Vielseitigkeit von Michelin
Spektakuläre Sprünge und rasante Duelle auf rauen Offroad-Strecken: Im Motocross-Sport müssen die Reifen ebenfalls hohen Belastungen standhalten und mit Top-Performance überzeugen. In der FIM European EMX250 Championship eroberte Morgan Lesiardo auf seiner Michelin bereiften Kawasaki den EM-Titel. Dank jeder Menge Lady-Power und der Top-Performance ihrer Rennreifen von Michelin fuhr Livia Lancelot auf ihrer Kawasaki zum Vize-Weltmeistertitel in der FIM Motorcross-WM der Damen.

Nicht schnell, dafür äußerst akrobatisch geht es im Trial-Sport zu. Auch hier spielen die Reifen eine immens wichtige Rolle, wenn die Piloten ihre agilen Trial-Maschinen aus dem Stand mit vollem Drehmoment meterhoch springen lassen oder sie butterweich auf scharfen Kanten landen. Der absolute Dominator dieses kunstvollen Sports vertraut seit Jahren auf Michelin: Toni Bou holte sich mit dem MICHELIN Trial X-Light Competition auf seiner Montesa-Honda den insgesamt 22. WM-Titel. Sowohl im Indoor- als auch im Outdoor-Championat ließ er der Konkurrenz erneut keine Chance und schrieb damit Sportgeschichte als erfolgreichster Trial-Pilot aller Zeiten.

In der FIM Women's Trial World Championship beweisen die Damen ebenfalls ein außergewöhnliches Balancegefühl. Hier eroberte Theresa Bäuml 2017 auf Reifen von Michelin den dritten Gesamtrang. In der Trial-EM der Damen fuhr die Deutsche zum Vizetitel und ließ sich darüber hinaus zum Champion in der Deutschen Frauen Trial Meisterschaft küren.

Michelin ist Supermoto-Weltmeister und Deutscher Champion
Supermoto ist ein spektakulärer Mix aus Motocross und Straßenrennen. Auf den kurzen Rundkursen wechseln sich staubige oder matschige Offroad-Passagen mit Asphaltstücken und Sprunghügeln ab. Wie bereits in den beiden Vorjahren eroberte Thomas Chareyre (TM Racing) auf MICHELIN Power SuperMoto den Titel in der Supermoto-Weltmeisterschaft – für den Franzosen war es die insgesamt sechste Meistertrophäe. Auf Wunsch des Motorradsport-Weltverbandes FIM rüstete Michelin 2017 das gesamte WM-Feld mit den besonders leistungsfähigen und robusten Reifen aus.

In Deutschland gewann Marcus Class die Königsklasse S1 auf Husqvarna mit Supermoto-Pneus von Michelin. Die Plätze zwei, vier und fünf gingen ebenfalls an Piloten, die auf die Reifen mit dem Michelin Männchen auf der Flanke vertrauten. Von Erfolg gekrönt war auch die Saison von Philippe Dupasquier in der Schweizer Supermoto-Meisterschaft: Er gewann den Titel in der Kategorie Supermoto „Prestige“ auf Pneus aus Clermont-Ferrand.

Michelin Meistertitel 2017 im Überblick

MotoGP
Marc Márquez (E), Repsol Honda, Fahrerweltmeister
Repsol Honda, Teamweltmeister
Honda, Herstellerweltmeister


FIM Endurance World Cup
Team Yamaha Viltaïs Experiences, Superstock-Meister mit Axel Maurin, Florian Alt und Bastien Mackels

Rallye Dakar
Sam Sunderland (GB), KTM, Gesamtsieger Motorradwertung

FIM Cross Country Rally-Weltmeisterschaft
Pablo Quintanilla (CL), Husqvarna, Weltmeister

Rallye Raid-WM
Pablo Quintanilla (CL), Husqvarna, Weltmeister

FIM European EMX250 Championship
Morgan Lesiardo (I), Kawasaki, Europameister

FIM Motorcross-Weltmeisterschaft der Damen
Livia Lancelot (F), Kawasaki, Vize-Weltmeisterin

FIM Trial-Weltmeisterschaft
Toni Bou (E), Montesa, Weltmeister Outdoor und Indoor

FIM Trial-Weltmeisterschaft der Damen
Theresa Bäuml (D), Beta, 3. Platz

Trial-Europameisterschaft der Damen
Theresa Bäuml (D), Beta, 2. Platz

Deutsche Frauen Trial Meisterschaft
Theresa Bäuml (D), Beta, Deutsche Meisterin

Supermoto-Meisterschaften
Thomas Chareyre (F), TM, Supermoto-Weltmeister
Marcus Class (D), Husqvarna, Deutscher Supermoto-Meister Klasse S1
Philippe Dupasquier (F), Husqvarna, Schweizer Supermoto-Meister

Deutscher Langstrecken-Cup (DLC)
Lenny Henning, Frank Loibner und Markus Feddeler, Meister in der Klasse 2