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Forschung und Entwicklung bei Michelin

Der Pioniergeist, der uns groß gemacht hat, ist ungebrochen. Längst stehen nicht nur die Reifen im Fokus unserer Forschung. Unsere Vision lautet:  An einer neuen, umweltverträglicheren und nachhaltigeren Mobilität mitwirken – getreu unseres Slogans: Wir bringen Sie weiter. Dafür setzen wir alle unser Wissen und Können ein.

 

Technologiezentrum

Mit richtungsweisenden Reifen-Entwicklungen aus unseren eigenen „Denkfabriken” haben wir dem Markt immer wieder neue Impulse gegeben. So stehen neue Produktionsverfahren  im Fokus. Und auch zunehmend die Frage, wie eine neue, umweltgerechtere und nachhaltige Mobilität aussehen könnte. Unser Technologiezentrum auf drei Kontinenten (Europa, USA und Asien) entwickelt die Innovationen. In vier Versuchszentren testen wir neue Produkte auf Herz und Nieren. Mit leistungsstarken, weltweit vernetzten Rechneranlagen simulieren wir die unterschiedlichsten Belastungssituationen, denen die neuen Reifenmodelle ausgesetzt sein werden.

 

 

Testgelände

Danach geht es in unsere Testgelände in Frankreich, Spanien, Japan und den USA. In umfangreichen Versuchen prüfen wir unsere neuen Reifen auf Höchstleistung und Alltagstauglichkeit. Nur was die anspruchsvollen Tests einwandfrei besteht, kommt als Innovation der Marke MICHELIN auf den Markt.


Ladoux in der Nähe von Clermont-Ferrand – ideal, um neue Entwicklungen unter vielfältigen Bedingungen zu testen. Auf 450 Hektar und 35 Pisten-Kilometern kommen alle Straßenarten und –beläge vor, mit denen Reifen im Laufe ihres ”Lebens” konfrontiert sein werden.


Fontange in Südfrankreich erstreckt sich über 56 Hektar – mit 8 Teststrecken und einer Gesamtlänge von 7km. Das Testgelände ist auf Bodenhaftung, Geräusch, Komfort und Bremsen der Reifen spezialisiert. Durch das milde Klima können dort ganzjährig Reifentests durchgeführt werden.


Almeria in Südspanien ist mit 5.000 Hektar das größte Versuchszentrum von Michelin. Hier werden - unter extremen klimatischen und geografischen Bedingungen - Reifen für sehr große Erdbewegungsmaschinen, landwirtschaftliche Fahrzeuge und LKW getestet.


Laurens (USA): Auf 700 Hektar Fläche werden hier ausschließlich für den amerikanischen Markt bestimmte Reifen entwickelt und getestet.


Ivalo liegt ca. 300km nördlich vom Polarkreis und wird mit 6 Teststrecken für Tests auf verschneitem und gefrorenem Boden genutzt.


JARI (Japan Automobile Research Institute, Otha) steht allen Automobilherstellern sowie einigen anderen Reifenproduzenten zur Verfügung. Michelin testet hier Reifen für den asiatischen, besonders den japanischen Markt und hat dafür sogar eigene Teststrecken gebaut.

 

Der Natur auf der Spur

Für die moderne Reifenproduktion verwendet man u.a. Kunststoffe. Doch die allein genügen nicht, denn die Natur kann es besser. Naturkautschuk besitzt Eigenschaften, die kein Mensch bisher künstlich erzeugen konnte - ein entscheidender Faktor für die Qualität des Reifens. Aus diesem Grund sind wir auch „Naturforscher“ - ein spannendes Gebiet, auf dem wir unser umfangreiches Wissen „erforscht“ haben!

 

 

Naturwunder Kautschuk

„Tränender Baum” bedeutet Kautschuk in der peruanischen Indianersprache, wissenschaftlich übersetzt: „Polymer mit gummi-elastischen Eigenschaften”. Naturkautschuk wird aus Latex gewonnen, dem Milchsaft verschiedener tropischer Pflanzen. Vernetzter „vulkanisierter” Naturkautschuk ist unverzichtbarer Ausgangs- und Ergänzungsstoff für hochwertige Synthese-Kautschuke. Er zeichnet sich durch extreme Elastizität, Zugfestigkeit und Kälteflexibilität aus.

 

 

Ein Geschenk, das nachwächst

Naturkautschuk bleibt ein entscheidender Qualitätsfaktor für Reifen und andere Gummiprodukte. Deshalb betreibt Michelin Forschungsprojekte auf zwei Kautschukplantagen in Brasilien. Auf insgesamt 25.000 Hektar wird der Kautschukbaum Hevea Brasiliensis angebaut, sein Latex durch Anzapfen der Rinde geerntet. Wir arbeiten mit Hochdruck daran, die Qualität dieses nachwachsenden Rohstoffs zu verbessern.