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Finale grandioso: Sébastien Ogier, Thierry Neuville und Ott Tänak kämpfen auf MICHELIN LTX Force um den WM-Titel

Finale grandioso: Sébastien Ogier, Thierry Neuville und Ott Tänak kämpfen auf MICHELIN LTX Force um den WM-Titel

Vorschau WM-Rallye Australien

Die Spannung ist förmlich mit Händen zu greifen, am kommenden Wochenende erreicht sie ihren Höhepunkt: Nach einer ereignisreichen Saison mit packenden Sekundenduellen auf Schnee und Eis, Schotter und Asphalt fällt die Entscheidung im Kampf um die FIA Rallye-Weltmeisterschaft erst beim 13. und letzten Lauf des Jahres. Vor der Rallye Australien haben noch drei Crews und drei unterschiedliche Marken die Chance auf den WM-Titel in der Fahrer- und der Herstellerwertung. Genau wie die übrigen Top-Teams vertrauen sie auf die robusten und leistungsfähigen MICHELIN LTX Force-Schotterreifen. Auch in der WRC2-Kategorie – wo mit Jan Kopecky/Pavel Dresler und Michelin Partner ŠKODA Motorsport die neuen Champions bereits feststehen – setzt ein Großteil des Starterfeldes auf Pneus auf Clermont-Ferrand.

Die Rallye Australien zählt seit 1989 zum WM-Kalender und ist eine der schnellsten Schotterveranstaltungen des Jahres. Michelin feierte am anderen Ende der Erde gemeinsam mit seinen Partnern bereits 18 Siege. Seit 2011 eroberte die französische Premiummarke bei diesem WM-Lauf 128 von 129 möglichen Wertungsprüfungs-Bestzeiten. Von den Fahrzeugbesatzungen erfordert die Mischung aus engen Waldpassagen und weitläufigen Landstraßen neben großem Können am Lenkrad und einer taktisch klugen Fahrweise auch einen besonders peniblen Aufschrieb. Zahlreiche Bäume säumen die Strecken – hier kann bereits der kleinste Fehler das sofortige Aus bedeuten.

Auch aus Reifensicht hält die Rallye auf der Südhalbkugel spezielle Herausforderungen bereit. Der Fahrbahnbelag besteht aus einem Mix aus kompaktem Schotter und murmelähnlichen Kieselsteinen, wie sie für Australien typisch sind. An diesem Wochenende kommt eine weitere Schwierigkeit hinzu: Die Meteorologen prognostizieren für alle drei Rallye-Tage eine Regenwahrscheinlichkeit von 80 Prozent. Dann verwandelt sich der Untergrund binnen kürzester Zeit in eine schmierige, kompakte Masse, die das Profil der Schotterreifen zusetzt und den Pneu praktisch in einen profillosen Slick verwandelt. Somit müssen die Fahrer beim Lesen der Grip-Verhältnisse noch mehr Erfahrung und Instinkt in die Waagschale werfen.

 


Vielseitige Grip-Giganten: MICHELIN LTX Force H4 und M6

Bei der Rallye Australien spielt der MICHELIN LTX Force seine Stärken aus. Der Schotterpneu in der Dimension 205/65R15 steht in zwei Versionen zur Verfügung. Beide sind laufrichtungsgebunden, verfügen über das gleiche asymmetrische Profil und zeichnen sich durch ihre äußerst robuste Konstruktion sowie eine große Aufstandsfläche aus. Sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer Laufflächenmischung. Die härtere H4-Variante kommt insbesondere bei trockenen Witterungsbedingungen und Temperaturen oberhalb von 15 Grad Celsius zum Einsatz. Der weichere MICHELIN LTX Force M6 entfaltet sein volles Potenzial vor allem auf feuchtem oder nassem Untergrund sowie bei Temperaturen unterhalb von 15 Grad Celsius.

Gemäß Reglement dürfen die World Rally Car-Piloten während der Rallye Australien maximal 32 Reifen verwenden – plus vier Pneus für den sogenannten Shakedown. Diesen Test unmittelbar vor der Veranstaltung nutzen die Teams für finale Abstimmungsfahrten. Dabei können sie aus einem Kontingent von 32 H4- und 16 M6-Reifen wählen. In der WRC2-Klasse stellt die französische Marke ihren Partnerteams den bewährten Schotterpneus MICHELIN LATITUDE Cross in den Laufflächenmischungen S80 und H90 zur Verfügung. Inklusive der 188 Reifen für die WRC2-Kategorie bringt Michelin 816 Pneus auf den Fünften Kontinent.

 


Arnaud Rémy: „Fahrer und Reifen erwartet in Australien kein leichter Job“

„Bei den WM-Läufen auf Schotter kommt dem sogenannten ,Straßenfeger-Effekt‘ oftmals eine große Rolle zu – also der Tatsache, dass die ersten Crews für die nachfolgenden Konkurrenten die Ideallinie von losem Geröll befreien müssen“, erklärt Arnaud Rémy, der Leiter des Rallye-WM-Programms von Michelin Motorsport. „Als WM-Führende müssen Sébastien Ogier und Thierry Neuville an diesem Wochenende zusätzlich zu diesem Umstand auch stets das Wetter im Blick behalten. Denn der Regen könnte ihre Ausgangslage weiter erschweren. In diesem Teil Australiens fällt die Streckentemperatur rasch von mehr als 40 auf unter 20 Grad Celsius, wenn sich Wolken vor die Sonne schieben. Hinzu kommt das hohe Regenrisiko. Der kompakte Fahrbahnuntergrund, der aus einem tonähnlichen Material besteht, ist mit vielen losen Steinen gespickt. Bei trockenen Witterungsbedingungen könnte die strategisch clevere Wahl zwischen der H4- und der M6-Variante des MICHELIN LTX Force-Schotterreifens von entscheidender Bedeutung sein. Bei Regen steht vor allem die Fähigkeit der Pneus im Vordergrund, den Matsch aus den Profilblöcken zu verdrängen. Klar ist: Die Fahrer erwartet hier kein leichter Job, und die Reifen dürften dabei das Zünglein an der Waage sein.“

 


Heißer Dreikampf um den Titel: Wer wird Weltmeister?

Der australische WM-Lauf steht in diesem Jahr ganz im Zeichen des spannenden Dreikampfs um die Fahrer- und Konstrukteurskrone: Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia führen das Gesamtklassement im Michelin bereiften Ford Fiesta WRC mit nur drei Punkten Vorsprung auf Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul, deren Hyundai i20 WRC ebenfalls auf Reifen von Michelin rollt. Rein rechnerisch dürfen sich auch Ott Tänak und Martin Järveoja im Toyota Yaris WRC noch Hoffnungen auf den Titelgewinn machen. Ihr Rückstand beträgt 23 Zähler.

Nicht minder spannend geht es in der Herstellerwertung zu. Hier kämpfen Toyota (331 Punkte), Hyundai (319 Punkte) und M-Sport Ford (306 Punkte) um die begehrte Trophäe. Dabei müssen natürlich auch die jeweiligen Teamkollegen des Titelanwärter-Trios ihren Teil als Punktelieferanten beitragen. M-Sport Ford vertraut wie gewohnt auf die Dienste von Elfyn Evans und Copilot Daniel Barritt, die den Fiesta WRC mit der Startnummer 2 pilotieren. Den dritten Turbo-Allradler mit dem blauen Oval steuern Teemu Suninen und Beifahrer Mikko Markkula. Bei Hyundai komplettieren Andreas Mikkelsen/Anders Jaeger und Hayden Paddon/Sebastian Marshall die Werksabordnung. Toyota hat mit den Yaris WRC von Jari Matti Latvala/Miikka Anttila sowie Esapekka Lappi/Janne Ferm ebenfalls zwei weitere heiße Eisen im Feuer. Das Citroën-Werksteam schickt C3 WRC für Mads Östberg/Torstein Eriksen sowie Craig Breen/Scott Martin ins Rennen. Sowohl der japanische als auch der französische Autohersteller vertrauen beide auf Reifen von Michelin.

 


Zwei Drittel der Wertungsprüfungen sind neu

Für zusätzliches Salz in der Suppe sorgt die Streckenführung der diesjährigen Rallye Australien: Im Vergleich zum Vorjahr sind 16 der insgesamt 24 Wertungsprüfungen (WP) ganz oder teilweise neu. Damit wartet dieser fast ausschließlich auf Schotter ausgetragene WM-Lauf mit den umfangreichsten Änderungen seiner jüngeren Geschichte auf, die einige neue Sprungkuppen sowie zusätzliche spektakuläre Wasserdurchfahrten mit sich bringen. Die Gesamtlänge der WP-Kilometer blieb mit 318,64 Kilometern nahezu unverändert, dafür fallen die Verbindungsetappen um rund 200 Kilometer kürzer aus. Das Rallye-Zentrum schlägt nach wie vor in der Küstenstadt Coffs Harbour seine Zelte auf.

Die eigentliche Action beginnt am Freitag. Dann stehen acht Prüfungen auf dem Programm, darunter auch die beiden neuen WP „Orara East“ (8,77 km) und „Coldwater“ (14,12 km). Den Abschluss der Freitagsetappe bilden zwei Durchgänge über die 1,27 Kilometer lange Asphalt-WP „Destination NSW“. Der Samstag beinhaltet ausschließlich neue Prüfungen – einige führen jedoch über Teilstücke der bekannten 49 Kilometer langen „Nambucca“-WP, die die Lenkradartisten noch im vergangenen Jahr unter die Räder genommen haben. Neben vielen Sprüngen und den sehr technischen Passagen zählen dabei auch einige Asphaltabschnitte zu den besonderen Herausforderungen. Die morgendliche Schleife setzt sich aus vier Prüfungen zusammen. Diese werden am Mittag ein weiteres Mal absolviert, bevor die beiden Zuschauer-WP „Destination NSW“ erneut den Schlusspunkt des Tages setzen.

Der Showdown am Sonntag führt über insgesamt sechs Prüfungen. Einer der Höhepunkte ist die berühmte, 7,16 Kilometer lange WP „Wedding Bells“, die in diesem Jahr als Power Stage fungiert. Hier können sich die fünf schnellsten Crews bis zu fünf zusätzliche WM-Zähler sichern. Spätestens bei der offiziellen Siegerehrung, die ab 14:20 Uhr Ortszeit (4:20 Uhr MEZ) in Coffs Harbour über die Bühne geht, stehen dann auch die neuen Weltmeister fest.

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