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Vorschau WM-Rallye Australien

Vorschau WM-Rallye Australien

Final Countdown in Down under: Spannender Fight um den Vize-Weltmeistertitel auf Reifen von Michelin


Das Saisonfinale zur Rallye-Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende verspricht noch einmal packende Action und Hochspannung pur: In Australien kämpfen Hyundai-Werksfahrer Thierry Neuville und Ott Tänak im Ford Fiesta WRC um Platz zwei in der Meisterschaft. Wie ein Großteil des Feldes vertrauen beide auf die besonders leistungsfähigen und robusten MICHELIN LTX Force-Schotterreifen. Mit am Start ist auch der frisch gebackene Weltmeister Sébastien Ogier, der bereits vor zwei Wochen in Wales gemeinsam mit Beifahrer Julien Ingrassia zum fünften Mal in Folge auf Reifen von Michelin die WM-Krone eroberte. Gleichzeitig triumphierte das Ford-Privatteam M-Sport in der Herstellerwertung. Mit dem insgesamt 52. Rallye-WM-Titel schrieb Reifenpartner Michelin erneut Motorsportgeschichte.

Nach den Schlammfestspielen im kalten und regenreichen Wales hatten die weltbesten Lenkradartisten an diesem Wochenende eigentlich auf ein wärmendes Kontrastprogramm gehofft – und zwar im wahrsten Wortsinne. Doch statt sengender Sonne erwarten die Protagonisten bei der Rallye Australien, 13. und letzter WM-Lauf des Jahres, voraussichtlich Regen und Temperaturen von rund 20 Grad. Unter diesen Umständen verwandeln sich die Naturstraßen schnell in Rutschbahnen. Das Wetter könnte also für zusätzliches Salz in der Suppe sorgen.

Aus Reifensicht hält der spezielle Fahrbahnbelag dieser fast ausschließlich auf Schotterpisten ausgetragenen Veranstaltung zahlreiche Besonderheiten bereit. Hierbei muss der MICHELIN LTX Force-Schotterpneu seine Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit einmal mehr eindrucksvoll unter Beweis stellen: Obwohl auf der Südhalbkugel gänzlich andere Bedingungen vorherrschen als noch vor zwei Wochen in den walisischen Wäldern, überzeugt dieser Reifen auch auf dem Fünften Kontinent mit Top-Traktion und beeindruckender Zuverlässigkeit. Nach dem vorzeitigen Gewinn des 25. Weltmeistertitels in der Fahrer- und der 27. WM-Trophäe in der Herstellerwertung will Michelin die Saison so beenden, wie sie begann: mit einem Sieg. Seit Beginn der Ära der World Rally Cars mit 1,6-Liter-Hubraum konnte die französische Premiummarke mit Ausnahme des diesjährigen britischen WM-Laufs bislang sämtliche Rallyes in der Topkategorie für sich entscheiden.


Ideal für spannende Duelle auf Schotter: MICHELIN LTX Force H4 und S5

Ganz gleich, ob in der sengenden Sonne von Portugal, auf schroffem Gestein in Argentinien oder den ultraschnellen Pisten in Polen und Finnland: Der MICHELIN LTX Force überzeugte bei allen Schotter-Events. Mit ihm gewannen die Partnerteams der Marke aus Clermont-Ferrand 2017 sieben von acht Schotter-Rallyes. An diesem Wochenende könnte ein weiterer Sieg hinzukommen.

Bei der Rallye Australien stehen zwei Reifenversionen des MICHELIN LTX Force zur Wahl. Beide sind laufrichtungsgebunden, verfügen über das gleiche asymmetrische Profil und zeichnen sich durch ihre große Aufstandsfläche und die äußerst robuste Konstruktion aus. Sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer Laufflächenmischung. Der härtere der beiden ist der MICHELIN LTX Force H4, der hohe Langlebigkeit mit bestem Grip kombiniert. Der H4-Reifen eignet sich für harte, schroffe Untergründe und Temperaturen über 15 Grad Celsius.

Darüber hinaus hat Michelin für seine Partnerteams erneut den weicheren MICHELIN LTX Force S5 im Gepäck. Dieser Reifen kam erstmals im Rahmen der diesjährigen Rallye Mexiko zum Einsatz. Er spielt seine Stärken insbesondere auf sandigen und weicheren Oberflächen, bei Temperaturen unter 15 Grad Celsius sowie – in Australien vermutlich wichtiger – bei Nässe aus. Denn der S5 erreicht schnell die optimale Betriebstemperatur und überzeugt im Vergleich zum Vorgänger mit einem um 20 Prozent geringeren Verschleiß. Gleichzeitig ermöglicht der Pneu hervorragende Traktion sowie hohe Kurvengeschwindigkeiten. Bei der Entwicklung der neuen S5-Laufflächenmischung berücksichtigten die Experten von Michelin neben dem gestiegenen Anforderungsprofil der Allradler auch die für die Saison 2017 geltenden Reglementsänderungen. Dank der Expertise aus Clermont-Ferrand verfügen die weltbesten Lenkradakrobaten somit bei allen Witterungsbedingungen sowie auf jedem Untergrund über Reifen, die mit vorbildlichen Grip-Eigenschaften, purer Schnelligkeit und hoher Zuverlässigkeit überzeugen. Dabei kommen die aktuellen Innovationen aus der Königsklasse des Rallye-Sports stets auch den Kunden von Michelin zugute: Das im Motorsport gewonnene Know-how lässt der Reifenhersteller in die Entwicklung seiner Serienpneus einfließen.

Die World Rally Car-Piloten dürfen in Australien maximal 32 Reifen verwenden – inklusive einem Satz für den Shakedown, der offiziellen Testgelegenheit vor Beginn der Veranstaltung. Während des WM-Laufs können sie aus einem Kontingent von 32 H4- und 16 S5-Pneus wählen. Auch in der WRC2-Klasse vertraut ein Großteil der Teilnehmer auf Reifen von Michelin. Hier kommt neben dem MICHELIN LATITUDE Cross in der härteren H90-Mischung auch der weichere S80 zum Einsatz. Inklusive der 138 Pneus für die WRC2-Kategorie bringt Michelin 784 Reifen an die australische Ostküste.


Die richtige Reifenstrategie: Weich am Morgen, hart am Nachmittag

„Der sogenannte ,Straßenkehrer-Effekt‘ spielt bei allen Schotter-Rallyes in der Weltmeisterschaft eine große Rolle – also die Tatsache, dass jene Teams, die als erste starten, die Ideallinie für die Nachfolgenden von losen Steinen befreien müssen. In Australien ist dieses Phänomen besonders ausgeprägt. Da hier derzeit fast schon Sommer herrscht, liegt auf dem losen Schotter auch noch eine dicke Staubschicht“, erklärt Jacques Morelli, Leiter des Rallye-WM-Programms von Michelin. „Die Fahrbahnoberfläche bricht schnell auf. Hinzu kommt die große Hitze: Bereits am Vormittag können die Bodentemperatur auf bis zu 35 Grad Celsius klettern. Daher dürften viele Teams bei der ersten Durchfahrt über die Wertungsprüfungen auf den MICHELIN LTX Force S5 setzen, um auf dem weichen Untergrund die bestmögliche Traktion zu erzielen. Nachdem die Turbo-Allradler den ersten Durchgang absolviert haben, präsentiert sich die Fahrbahn auf der anschließenden Nachmittagsschleife in einem deutlich schrofferen, raueren Zustand. Dann spielt die härtere H4-Mischung des MICHELIN LTX Force ihre Stärken voll aus, zumal das Quecksilber zu diesem Zeitpunkt in Bodennähe oft über die 50-Grad-Marke steigt. Bei der Wahl des richtigen Set-ups können unsere Partnerteams auf die Ergebnisse der Tests zurückgreifen, die wir gemeinsam in Europa absolviert haben. Dabei wurde die jeweilige Fahrwerksabstimmung auch dahingehend optimiert, ob ein Fahrer ein oder zwei Reserveräder im Kofferraum mitführt. Die Crews müssen genau abwägen: Einerseits kann es ein Vorteil sein, wenn ein Team gegen Ende einer Tagesetappe noch zwei frische Pneus aufziehen kann. Andererseits beläuft sich der Zeitverlust durch das Gewicht eines zusätzlichen Ersatzrades auf fast eine Zehntelsekunde pro Kilometer.“


Anspruchsvolle Wertungsprüfungen vor atemberaubender Kulisse

Die diesjährige WM-Rallye Australien wartet mit einigen Neuerungen auf. Dreh- und Angelpunkt ist wie bereits in den vergangenen Jahren die Hafenstadt Coffs Harbour. Die 21 Wertungsprüfungen (WP) führen über eine Gesamtlänge von 318,16 Kilometer.  Einige dieser WP werden im Vergleich zum Vorjahr in umgekehrter Richtung gefahren. Am Freitag stehen drei neue Prüfungen auf dem Programm, die durch die Regenwälder nördlich der Hafenstadt führen. Zu den absoluten Highlights am Samstag zählt fraglos die fast 49 Kilometer lange WP „Nambucca“, die auf der Nachmittagsschleife in die beiden Prüfungen „Welshs Creek“ und „Argents Hill“ aufgeteilt wird. Zum Abschluss der Freitags- und Samstagsetappe messen sich Sébastien Ogier, Thierry Neuville, Kris Meeke & Co. jeweils auf einer 1,27 Kilometer kurzen Asphaltprüfung im Hafengelände von Coffs Harbour – spektakuläre Meereskulisse inbegriffen.

Am Sonntag folgen dann die drei letzten WP des Jahres, darunter auch die bei den Fans besonders beliebte „Wedding Bells“. Sie wird in diesem Jahr als Power Stage gefahren: Auf ihr können sich die fünf schnellsten Piloten Zusatzpunkte für die WM-Wertung gutschreiben lassen.


Starkes Starterfeld, spannender Zweikampf um den Vizetitel

Vor der Winterpause wollen die weltbesten Rallye-Piloten ihr Können beim letzten Aufgalopp der Saison noch einmal unter Beweis stellen. Die frisch gekrönten Hersteller-Champions von M-Sport setzen erneut zwei Michelin bereifte Ford Fiesta WRC für die neuen und alten Weltmeister Sébastien Ogier/Julien Ingrassia sowie Ott Tänak/Martin Jarveoja ein. Letzterer duelliert sich mit Hyundai-Pilot Thierry Neuville noch um den Vizetitel. Beide trennen vor dem Finale nur 14 Punkte. Neben Neuville setzt Hyundai zwei weitere mit Pneus aus Clermont-Ferrand bestückte i20 Coupé WRC für Haydon Paddon/Sebastian Marshall sowie Andreas Mikkelsen/Anders Jaeger-Synnevaag ein. DieCitroën-Werksmannschaft schickt drei Michelin bereifte C3 WRC für Kris Meeke/Paul Nagle, Craig Breen/Martin Scott und Stéphane Lefebvre/Gabin Moreau ins Rennen. Toyota vertraut ebenfalls auf Pneus der französischen Premiummarke. Die beiden Yaris WRC werden pilotiert von Jari-Matti Latvala/Miikka Anttila sowie Esapekka Lappi/Janne Ferm.


Zahlenspiele: Rekorde und Kurioses mit Michelin

313 WM-Läufe hat Michelin in der Rallye-Weltmeisterschaft seit 1973 für sich entschieden. Manche dieser Erfolge brachten historische Rekorde mit sich. So ist Michelin zum Beispiel der Sieger …

> des schnellsten Laufs: Das Durchschnittstempo der Rallye Finnland 2017 betrug 126,71 km/h

> des langsamsten Laufs: Der Siegerschnitt der Rallye San Remo 1973 lag bei 44,15 km/h

> der kürzesten Rallye: 244 km (Press-on-Regardless, USA 1974)

>  von vier der fünf längsten WM-Läufe: Marokko (1973, 1975, 1976) und Argentinien 1981

> des WM-Laufs mit dem knappsten Sieg: Jordanien 2011 (Sébastien Ogier 0,2 s vor Jari-Matti Latvala)

>  von WM-Läufen auf Autos mit Front-, Heck- und Allradantrie

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