REIFEN FINDENREIFEN FINDEN ALLE REIFEN ANZEIGENALLE REIFEN ANZEIGEN HÃNDLER FINDENHÃNDLER FINDEN

News Center

Vorschau: FIA Formel E-Meisterschaft Saison 2017/2018

Vorschau: FIA Formel E-Meisterschaft Saison 2017/2018

Michelin Pilot Sport EV2: Vielseitiger Allrounder brilliert mit herausragendem Grip und geringem Rollwiderstand

14 Mal packende Rennaction in elf internationalen Mega-Metropolen rund um den Globus, fünf Rookies im stark besetzten Teilnehmerfeld und vier neue Veranstaltungsorte: Die FIA Formel E-Meisterschaft verspricht in ihrer vierten Saison erneut packende Rad-an-Rad-Duelle und Hochspannung pur. Der ePrix von Hong Kong – so die offizielle Bezeichnung der emissionsfreien Rennen – bildet am kommenden Wochenende (2. und 3. Dezember) den Auftakt. Michelin ist von Beginn an offizieller Partner der ersten rein elektrischen Formel-Serie und setzt sein Engagement als exklusiver Reifenpartner mindestens bis zum Ende der Saison 2021/22 fort. Die zehn Teams profitieren von der Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des MICHELIN Pilot Sport EV2. Der Rennreifen kombiniert bestmögliche Traktion auf trockener und nasser Piste mit geringem Rollwiderstand und ist zudem besonders ressourcenschonend.

Der MICHELIN Pilot Sport EV2 hat seine Vielseitigkeit bereits in der vergangenen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Ganz gleich, ob in der sengenden Sonne von Mexiko oder bei vergleichsweise milden Temperaturen in Marrakesch: Der profilierte Pneu, den Michelin eigens für die Formel E entwickelte, überzeugt bei allen Witterungs- und Streckenbedingungen mit hervorragender Performance. Dabei ist es den Ingenieuren der Marke gelungen, scheinbare Gegensätze aufzuheben. Der MICHELIN Pilot Sport EV2 ermöglicht den Fahrern schnelle Rundenzeiten bei jedem Wetter und glänzt gleichzeitig mit hoher Dauerhaltbarkeit. Er kombiniert viel Grip mit geringem Rollwiderstand und eine große Aufstandsfläche mit niedrigem Gewicht.

Regelwerk ermöglicht ressourcenschonendes Racing
Hintergrund: Gemäß Reglement dürfen die Teams bei sämtlichen Saisonläufen lediglich eine Reifenspezifikation verwenden. Folglich muss dieser Allrounder bei allen Straßen- und Wetterverhältnissen funktionieren. Zudem steht den Piloten pro Rennwochenende ein stark limitiertes Reifenkontingent zur Verfügung. Die Profis erhalten für jeden ihrer zwei Elektroboliden – in der Formel E werden die Fahrzeuge in diesem Jahr noch während des Rennens gewechselt – einen Satz neuer Reifen von Michelin, also insgesamt acht Pneus. Mit ihnen müssen sie zusätzlich zu den beiden freien Trainingssessions und der Qualifikation auch die sogenannte Super Pole sowie das rund einstündige Rennen bestreiten. Hinzu kommen zwei gebrauchte Ersatzreifen aus dem Kontingent eines vorherigen ePrix. Dank dieser Selbstbeschränkung sinken sowohl die Anzahl der produzierten Reifen als auch der Transportaufwand deutlich.

Bei jedem ePrix stellt Michelin den Teams insgesamt 200 Reifen zur Verfügung – darunter 40 Pneus, die bereits zuvor zum Einsatz kamen. Somit bringt die Formel E attraktiven Rennsport mit hoher Energieeffizienz und umweltbewusstem Verhalten in Einklang.

MICHELIN Pilot Sport EV2: Top-Traktion bei jedem Wetter und vorbildliche Nachhaltigkeit
Mit seinem asymmetrischen Laufflächenprofil spielt der MICHELIN Pilot Sport EV2 seine Stärken sowohl bei Nässe als auch auf trockenem Asphalt aus. Die Abkürzung EV steht für „Electric Vehicle“, zu Deutsch: Elektrofahrzeug. Der Reifen im handelsüblichen 18-Zoll-Format erreicht schnell sein optimales Temperaturfenster und überzeugt im Vergleich zum Vorgänger mit einem um 16 Prozent geringeren Rollwiderstand. Somit können die Formel E-Autos bei gleichem Energieeinsatz etwa eine ganze Rennrunde mehr abspulen – ohne Abstriche in puncto Leistungsfähigkeit, Traktion und Haltbarkeit.

Ein weiterer Vorteil ist das nochmals deutlich reduzierte Gewicht des Pneus. In Zahlen ausgedrückt: Ein kompletter Radsatz bringt nun fünf Kilogramm weniger auf die Waage. Das entspricht Einsparungen von elf Prozent und minimiert die ungefederten Massen. Während sich die Piloten über die damit einhergehenden fahrdynamischen Vorteile freuen, profitiert auch die Umwelt. Über das gesamte Meisterschaftsjahr hinweg sinkt der Einsatz von Rohstoffen um 2.500 Kilogramm. Damit trägt Michelin entscheidend zur vorbildlichen Nachhaltigkeit bei, die diese rein elektrische Rennserie auszeichnet: Keine andere FIA-Meisterschaft kann mit einem derart „grünen“ Fußabdruck aufwarten.

„Die Formel E-Rennen werden ausschließlich auf Stadtkursen ausgetragen. Aus Reifensicht stellen die sehr unterschiedlichen Fahrbahnbeläge, bei denen sich häufig Asphalt und Beton abwechseln, eine besondere Herausforderung dar. Die Strecken sind oft mit tiefen Schlaglöchern, Straßenbahnschienen und rutschigen Fahrbahnmarkierungen gespickt“, betont Serge Grisin, Leiter des Formel E-Programms von Michelin. „Der MICHELIN Pilot Sport EV2 meisterte diese anspruchsvolle Aufgabe in der vergangenen Saison mit Bravour. Neben seiner vorbildlichen Konstanz und der hohen Wettbewerbsfähigkeit lobten die Fahrer auch das durchweg sichere Fahrverhalten.“

Serienreifen von Michelin profitieren vom Motorsport-Know-how der Marke
Traditionell nutzt die Premiummarke aus Clermont-Ferrand ihr Engagement im Motorsport zur Entwicklung innovativer Technologien, die letztlich ihren Kunden zugute kommen. Jüngstes Beispiel für diesen Wissenstransfer ist der MICHELIN Pilot Sport 4: In diesen Serienpneu, der für alle gängigen Fahrzeugmodelle in den Dimensionen 17- bis 20-Zoll verfügbar ist, flossen zahlreiche Erkenntnisse aus der Formel E ein. Gleiches gilt für die rollwiderstandsoptimierten Reifen, die Michelin speziell für Elektroautos anbietet. Sie ermöglichen eine wesentlich höhere Reichweite. Sowohl in der Serie als auch im Motorsport steht dabei die Michelin Total Performance Philosophie im Mittelpunkt. Das heißt: Die Reifen von Michelin sind in allen Disziplinen erstklassig – ohne Schwächen und Kompromisse.

Starterfeld: Le Mans-Sieger und Audi-Werksteam bereichern die Formel E
Die Fans dürfen sich in dieser Formel E-Saison gleich auf fünf neue Gesichter freuen. Der dreifache Le Mans-Sieger André Lotterer greift für das Team Techeetah ins Lenkrad. Neben dem gebürtigen Duisburger stößt mit Neel Jani ein weiterer ehemaliger Porsche-Werksfahrer aus der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) zur Formel E-Familie. Der Schweizer ist bei Dragon Racing neuer Teamkollege von Jérôme d’Ambrosio und pilotiert das Auto mit der Startnummer 6. Newcomer Nummer drei ist der ehemalige IndyCar-Pilot Luca Filippi, der für das NIO Formula E Team auf Punktejagd geht. Der Allrounder Edoardo Mortara (Venturi Formula E Team) und der schwedische Youngster Tom Blomqvist runden den Reigen der Formel E-Novizen ab. Der Schwede geht für die Mannschaft MS + AD Andretti Formula E ins Rennen.

Weitere Neuerung: Mit Beginn dieser Saison steigt Audi mit eigenem Werksteam in die Formel E ein. Die Rolle des Teamchefs übernimmt Motorsport-Legende Allan McNish. Audi Sport Abt Schaeffler – so der offizielle Name – schickt den Kemptener Daniel Abt und seinen brasilianischen Teamkollegen Lucas di Grassi auf Titeljagd. Beide sind ebenso wie Reifenpartner Michelin von Beginn an bei sämtlichen Formel E-Rennen am Start. Der 186-malige Grand Prix-Teilnehmer Nick Heidfeld (Mahindra Racing) und Ex-DTM-Ass Maro Engel (Venturi Formula E Team) komplettieren die Riege der vier deutschen Formel E-Piloten.

Übrigens: Für 2018 hat mit BMW der nächste deutsche Autohersteller sein Formel E-Debüt auf Reifen von Michelin angekündigt. 2019 folgen Porsche und Mercedes.

Reglement: Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
Im Vergleich zum Vorjahr verfügen die rein elektrischen Monoposto-Renner über noch mehr Motorpower: Im Rennen steigt die Leistung um zehn auf 180 kW (ca. 241 PS), im Qualifikationstraining liegen weiterhin 200 kW (rund 268 PS) an den Hinterrädern an. Traditionell sorgt der FanBoost für zusätzliches Salz in der Suppe: Vor jedem ePrix können die Zuschauer im Rahmen einer Online-Abstimmung für ihre Lieblingspiloten votieren und somit das Renngeschehen direkt beeinflussen. Die drei Fahrer mit den meisten Fan-Stimmen erhalten während der zweiten Rennhälfte einen auf fünf Sekunden limitierten Zusatzschub von 100 Kilojoule.

Anders als im Vorjahr wird der Extrapunkt für die schnellste Rennrunde nur dann gutgeschrieben, wenn der jeweilige Fahrer die Ziellinie mindestens als Zehnter überquert.

Weltpremieren: Vier neue ePrix
Auf ihrem weltweiten Siegeszug macht die Formel E in dieser Saison erneut in zahlreichen Mega-Cities Station und bringt den Rennsport somit direkt zu den Fans. Neu dabei sind Santiago (Chile), São Paulo (Brasilien), Rom (Italien) und Zürich (Schweiz). Insbesondere der eidgenössische ePrix gilt schon jetzt als eines der Highlights im Kalender – denn damit findet erstmals seit mehr als 60 Jahren wieder ein Rundstreckenrennen auf Schweizer Boden statt. Hierfür wurde eigens das entsprechende Gesetz geändert, das ähnliche Veranstaltungen eigentlich verbietet.

Eine Besonderheit der Formel E-Meisterschaft ist das kompakte Format der Events: Der komplette ePrix inklusive Training, Qualifying, Super Pole und Rennen findet an einem Tag statt, in der Regel samstags. Die Ausnahme bilden die Veranstaltungen in Hongkong, New York und Montreal: Hier kämpfen die Fahrer am Sonntag bei einem zusätzlichen zweiten Lauf um Punkte. Am 19. Mai 2018 gastiert der Vollgaszirkus auch in Berlin.

Kalender der FIA Formel E-Saison 2017/2018

02.12.2017    Hongkong (China)
03.12.2017    Hongkong (China)
13.01.2018    Marrakesch (Marokko)
03.02.2018    Santiago (Chile)
03.03.2018    Mexiko-Stadt (Mexiko)
17.03.2018    São Paulo (Brasilien)
14.04.2018    Rom (Italien)
28.04.2018    Paris (Frankreich)
19.05.2018    Berlin (Deutschland)
10.06.2018    Zürich (Schweiz)
14.07.2018    New York (USA)
15.07.2018    New York (USA)
28.07.2018    Montreal (Kanada)
29.07.2018    Montreal (Kanada)

Kontakt

News Center +49 (0)721/530-0

kommunikation@michelin-online.de

Top News

  • Beliebte