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Motorsport-Erfolge 2012 – Automobil-Rennserien

MICHELIN fährt 2012 Meistertitel in Serie ein

MICHELIN stellt sich traditionell dem Wettbewerb – das gilt auch und insbesondere für den Motorsport. Ganz gleich ob auf Asphalt, Schotter, Schnee oder Schlamm, ob im Langstrecken-, Tourenwagen, GT- oder Formelsport: Auch 2012 schrieb der Reifenhersteller seine beeindruckende Erfolgsgeschichte im Motorsport fort und sammelte zahlreiche weitere Meistertitel in verschiedenen Rennserien rund um den Globus.

MICHELIN siegreich auf der Langstrecke

Die Motorsportsaison 2012 verlief im Langstreckenbereich für MICHELIN überaus erfolgreich. Bei den legendären 24 Stunden von Le Mans gewann der französische Reifenhersteller gemeinsam mit dem Audi-Werksteam. MICHELIN feierte damit den 21. Le Mans-Erfolg in der Unternehmensgeschichte und ist bei dem Langstreckenklassiker an der Sarthe seit 1998 ungeschlagen. 2012 trug die Marke überdies zum historischen ersten Le Mans-Sieg eines Fahrzeugs mit Hybridantrieb bei. Gleichzeitig zeigte Toyota Racing, ebenfalls unterstützt von MICHELIN, ein bemerkenswertes Comeback an der Sarthe.

Besonders beachtlich: Während der Audi R18 e-tron quattro auf einen heckgetriebenen Turbodiesel mit temporärem elektrischem Zusatzschub an den Vorderrädern vertraut, setzt Toyota beim TS030 Hybrid auf Benzin- plus Elektroantrieb durchgehend an der Hinterachse. Die erfahrenen Profis von Michelin Competition stellten für beide Konzepte die optimale Rennreifen-Palette zur Verfügung – inklusive eines neuen „Intermediate-Slick“ für die LM P1-Prototypen. Beide Werksteams lagen in den ersten Stunden des Langstreckenklassikers fast gleichauf und lieferten sich packende Zweikämpfe um die Gesamtführung.

Zugleich unterstützte MICHELIN das futuristische DeltaWing-Konzept in der Kategorie „Experimentalfahrzeuge“. Eigens für diesen „Schmalspur“-Rennwagen konstruierte MICHELIN spezielle Vorderreifen, die nur zehn Zentimetern breit sind und ganze fünf Kilogramm wiegen. Sie ermöglichen eine doppelt so hohe Laufleistung mit uneingeschränkter Sicherheit bei Geschwindigkeiten von mehr als 300 km/h. Darüber hinaus fuhr MICHELIN beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans Klassensiege in der LM GTE Pro und LM GTE Am nach Hause.

Die 24 Stunden von Le Mans zählten auch zu der 2012 neu geschaffenen Langstrecken-Weltmeisterschaft (World Endurance Championship WEC). An der Seite des Audi-Werksteams gewann MICHELIN die Fahrer- und Marken-Weltmeisterschaft. Erstere sicherten sich die Le Mans-Sieger André Lotterer, Marcel Fässler und Benoît Tréluyer. In der Endurance Trophy für die besten Privatteams der LM P1-Kategorie setzten die drei Erstplatzierten durchgehend auf die Rennreifen aus Clermont-Ferrand. Auch die Gesamtsieger der GT-Klassen Pro und Am holten ihre Erfolge mit Pneus von MICHELIN. Insgesamt gingen sechs von sieben möglichen WEC-Titeln an Partner der französischen Marke.

Weitere Meistertitel in der amerikanischen Le Mans-Serie

Auch in der amerikanischen Le Mans-Serie (ALMS) konnte MICHELIN seine Dominanz fortführen. In der Königsklasse der LM P1-Prototypen setzte sich der aus Dornham im Schwarzwald stammende Klaus Graf gemeinsam mit dem Koblenzer Lucas Luhr am Steuer eines offenen HPD-ARX03a des Teams Muscle Milk-Pickett Racing durch und sicherte sich seinen ersten Titel in dieser Meisterschaft. In der Kategorie LM GT sicherten sich Partner der französischen Reifenmarke gleich die ersten drei Plätze: Hier gewannen Oliver Gavin und Tommy Milner mit ihrer Werks-Corvette vor den Ferrari-Piloten Scott Sharp und Johannes van Overbeek und dem zweiten Chevrolet mit Antonio Garica und Jan Magnussen am Steuer. Kein Wunder, dass MICHELIN auch die eigens ausgeschriebene Reifenwertung mit 198 zu 190 Punkten vor dem nächsten Konkurrenten für sich entschied. In der MICHELIN Green X Challenge, die eine besonders hohe Energie-Effizienz mit einem direkten Startplatz bei den 24 Stunden von Le Mans belohnt, setzte sich ebenfalls das Team Muscle Milk-Pickett Racing durch.

MICHELIN beflügelt die Traumautos der GT-Rennszene

Zu den Highlights des deutschen Motorsports zählt alljährlich das traditionelle 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. 2012 konnten die wieder zu Zigtausenden erschienenen Fans in der Eifel am Ende eines enormen spannenden Tages einen neuen Sieger feiern: Audi hat mit der Besatzung Markus Winkelhock, Frank Stippler, Marc Basseng und Christopher Haase erstmals diesen prestigeträchtigen Klassiker für sich entschieden. MICHELIN, der Reifenpartner der Ingolstädter, kann da auf eine längere Erfolgsstrecke zurückblicken: Für die Marke mit dem Bib war es allein seit 1998 bereits der zwölfte Erfolg in der „Grünen Hölle“.

Und das war noch nicht alles. Auch bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps sicherte sich ein Audi R8 LMS ultra des werksunterstützten Teams Phoenix Racing den Sieg, dieses Mal in den Händen von Andrea Piccini, René Rast und Frank Stippler. Mit diesem Triumph haben die Bayern einen weiteren Rekord aufgestellt: Erstmals überhaupt ist es einem Hersteller gelungen, in einem Jahr die drei europäischen 24-Stunden-Klassiker am Nürburgring, in Le Mans und in Spa-Francorchamps für sich zu entscheiden – jeweils auf Reifen von MICHELIN natürlich.

Auch in der hart umkämpften Blancpain Endurance-Serie behielt ein auf Reifen von MICHELIN rollender Audi R8 die Nase am Ende vorn: Christopher Haase, Stéphane Ortelli und Christopher Mies verwiesen den BMW Z4 GT3 von Markus Palttala, Maxime Martin und Bas Leinders auf den zweiten Platz.

Rallye-Sport: Die französische Dominanz setzte sich fort

Anfang vergangenen Jahres feierte MICHELIN sein Comeback in der Rallye-Weltmeisterschaft. Obwohl das Reglement Konkurrenz zwischen den Reifenherstellern ausdrücklich zulässt, konnten Partner des französischen Spezialist seither alle WM-Läufe und – mit einer einzigen Ausnahme – alle Wertungsprüfungs-Bestzeiten für sich entscheiden.

Erneut sicherten sich Citroën und Rallye-Dominator Sébastien Loeb auch in diesem Jahr beide Titel. Für Loeb, der seine letzte komplette WM-Kampagne bestritten hat und seine Karriere auf der Rundstrecke fortsetzen will, war es bereits die neunte Weltmeisterschaft in Serie.

Zugleich kann MICHELIN auf eine ebenfalls sehr beeindruckende Erfolgsbilanz in der seit 1973 (Fahrerwertung: 1979) ausgetragenen Königsklasse zurückblicken: Nach insgesamt 42 WM-Titeln – 22 in der Marken-, 20 in der Fahrerwertung – fügte Sébastien Loeb am Steuer seines CItroen DS3 WRC beim Saisonfinale in Spanien der Rallye-Historie des Reifenherstellers den 250. gewonnenen WM-Lauf hinzu.

Einen festen Platz als zweite Liga im internationalen Rallye-Sport hat sich die Intercontinental Rally Challenge (IRC) erarbeitet – ab der kommenden Saison wird sie die grundlegend reformierte Rallye-Europameisterschaft bilden. Den Titel sicherte sich wie im Vorjahr der Skoda Fabia S2000-Pilot Andreas Mikkelsen. Für seinen Erfolg vertraute er erneut auf Pneus von Michelin.



MICHELIN Siege 2012 im Überblick

Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship)

Weltmeister in der LM P1-Kategorie mit Audi Sport
Fahrerweltmeister in der LM P1-Kategorie mit André Lotterer/Benoît Tréluyer

FIA Endurance Trophy für private LM P1-Teams: Titelgewinn mit Rebellion Racing

Weltcup-Sieger in der LM GT-Kategorie mit Ferrari
FIA Endurance Trophy-Sieger in der LM GTE Pro-Kategorie mit AF Corse (Ferrari)
FIA Endurance Trophy-Sieger in der LM GTE Am-Kategorie mit Larbre Competition (Chevrolet)

MICHELIN GREEN X CHALLENGE: Audi Sport Team Joest (#2)

American Le Mans-Serie (ALMS)

Gesamt- und Klassensieg in der LM P1 mit
Muscle Milk-Pickett Racing (Klaus Graf/Lucas Luhr)
Klassensieg in der LM GT mit Chevrolet (Oliver Gavin/Tommy Milner)
MICHELIN GREEN X CHALLENGE: Muscle Milk-Pickett Racing
Titel des besten Reifenherstellers in der LM P1-Kategorie
Titel des besten Reifenherstellers in der LM GT-Kategorie

Blancpain Endurance-Serie

Gesamt- und Klassensieg im GT3 Pro Cup mit Audi
(Christopher Haase/Stéphane Ortelli/Christopher Mies)
Klassensieg im GT3 ProAm Cup mit Audi (Louis Machiels/Niek Hommerson)
Klassensieg in der GT3 Gentlemen Trophy mit Audi (Robert Hissom/Pierre Hirschi)

24 Stunden von Le Mans

Gesamtsieg mit Audi (André Lotterer/Marcel Fässler/Benoît Tréluyer)
Klassensieg in der LM GTE Pro mit Ferrari
(Giancarlo Fisichella/Gianmaria Bruni/Toni Vilander)
Klassensieg in der LM GTE Am mit Chevrolet (Pedro Lamy/Julien Canal/Patrick Bornhauser)

24 Stunden von Spa-Francorchamps

Gesamtsieg mit Audi Sport Team Phoenix (Frank Stippler, René Rast, Andrea Piccini)

24 Stunden Nürburgring

Gesamtsieg mit Audi Sport Team Phoenix
(Frank Stippler, Marc Basseng, Marcus Winkelhock, Christopher Haase)

Rallye-Weltmeisterschaft WRC (World Rally Championship)

Gewinn der Marken-Weltmeisterschaft mit Citroën
Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft mit Sébastien Loeb/Daniel Elena

Intercontinental Rally Challenge (IRC)

Gewinn der Fahrermeisterschaft mit Andreas Mikkelsen/Ola Floene
Gewinn der Herstellermeisterschaft mit Skoda

Rallye-Europameisterschaft ERC (European Rally Championship)

Gewinn der Fahrermeisterschaft mit Juho Hänninen/Mikko Markkula
Gewinn der Herstellermeisterschaft mit Skoda




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