Deutschland

Motorsport-Erfolge 2013 – Automobil-Rennserien

MICHELIN fährt 2013 Meistertitel in Serie ein

MICHELIN stellt sich traditionell dem Wettbewerb – das gilt auch und insbesondere für den Motorsport. Ganz gleich ob auf Asphalt, Schotter, Schnee oder Schlamm, ob in Sanddünen oder im Langstrecken-, Tourenwagen, GT- und Formelsport: Auch 2013 schrieb der Reifenhersteller seine beeindruckende Erfolgsgeschichte im Motorsport fort und sammelte zahlreiche weitere Meistertitel in verschiedenen Rennserien rund um den Globus.

MICHELIN siegreich auf der Langstrecke

Die Saison 2013 verlief im Langstreckenbereich für MICHELIN überaus erfolgreich. Bei den legendären 24 Stunden von Le Mans gewann der französische Reifenhersteller erneut gemeinsam mit dem Audi-Werksteam. MICHELIN feierte damit den 22. Le Mans-Erfolg in der Unternehmensgeschichte und ist bei dem Langstreckenklassiker an der Sarthe seit 1998 ungeschlagen. Auch Toyota Racing, ebenfalls unterstützt von MICHELIN, zeigte bei dem prestigeträchtigen Rennen eine bemerkenswerte Vorstellung und sicherte sich den zweiten Platz.

Besonders beachtlich: Während der Audi R18 e-tron quattro auf einen heckgetriebenen Turbodiesel mit temporärem elektrischem Zusatzschub an den Vorderrädern vertraut, setzt Toyota beim TS030 Hybrid auf Benzin- plus Elektroantrieb durchgehend an der Hinterachse. Die erfahrenen Profis von MICHELIN Competition stellten für beide Konzepte die optimale Rennreifen-Palette zur Verfügung – inklusive eines speziellen „Intermediate-Slick“ für die LM P1-Prototypen. Eine gern genutzte Lösung, denn die diesjährige Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans war geprägt von extrem wechselhaften Wetterbedingungen und insgesamt elf Safety-Car-Phasen.

2014 wird Porsche gemeinsam mit MICHELIN in die Top-Kategorie LM P1 zurückkehren. Zur Vorbereitung kamen die Schwaben erstmals seit 1998 wieder mit einem eigenen GT-Werksteam nach Le Mans – und sicherten sich auf Pneus von MICHELIN auf Anhieb den Sieg in der LM GTE Pro-Kategorie. Darüber hinaus fuhr MICHELIN beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans auch den Klassensieg in der LM GTE Am nach Hause. Gleichzeitig feierte MICHELIN in der LM P2-Kategorie ein vielbeachtetes Le Mans-Comeback.

Die 24 Stunden von Le Mans zählten auch zur Langstrecken-Weltmeisterschaft (World Endurance Championship WEC). An der Seite des Audi-Werksteams gewann MICHELIN in dieser Topserie den Fahrer- und Marken-Titel. Ersteren sicherten sich die Le Mans-Sieger Loïc Duval, Tom Kristensen und Allan McNish. In der Endurance Trophy für die besten Privatteams der LM P1-Kategorie setzten Rebellion Racing und Strakka Racing, die beiden Erstplatzierten, auf die Rennreifen aus Clermont-Ferrand. Auch die beiden Teams AF Corse und 8 Star Motorsports, die sich in den beiden GT-Klassen Pro und Am jeweils die Meisterschaft sicherten, holten sämtliche Erfolge auf Pneus von MICHELIN. Insgesamt gingen 8 von 10 möglichen WEC-Titeln an Partner der französischen Marke.

Weitere Meistertitel in der amerikanischen Le Mans-Serie

Auch in der amerikanischen Le Mans-Serie (ALMS) konnte MICHELIN seine Dominanz fortführen. In der Königsklasse der LM P1-Prototypen setzte sich der aus Dornham im Schwarzwald stammende Klaus Graf gemeinsam mit dem Koblenzer Lucas Luhr am Steuer eines offenen HPD-ARX03a des Teams Muscle Milk-Pickett Racing durch und sicherte sich seinen zweiten Titel in dieser Meisterschaft. In der Kategorie LM GT gewannen Partnerteams der französischen Reifenmarke gleich die ersten vier Plätze. In der Fahrerwertung siegten Antonio Garcia und Jan Magnussen mit ihrer MICHELIN bereiften Werks-Corvette vor Dirk Müller im BMW Z4 GTE und den beiden Corvette-Piloten Oliver Gavin und Tommy Milner – die allesamt ebenfalls auf die Reifen aus Clermont-Ferrand setzten.

Folgerichtig entschied MICHELIN auch die eigens ausgeschriebene Reifenwertung mit 206 zu 134 Punkten vor dem nächsten Konkurrenten für sich. In der MICHELIN Green X Challenge, die eine besonders hohe Energie-Effizienz mit einem direkten Startplatz bei den 24 Stunden von Le Mans belohnt, setzte sich ebenfalls das Team Muscle Milk-Pickett Racing durch.

Beim ALMS-Saisonfinale, dem Petit Le Mans in Road Atlanta, bescherte das Team Rebellion Racing mit den Piloten Nick Heidfeld, Nicolas Prost und Neel Jani seinem Reifenpartner MICHELIN den 147. ALMS-Sieg. Es war zugleich der letzte Lauf dieser Rennserie, die im kommenden Jahr von der neuen United SportsCar Championship (USC) abgelöst wird.

Überaus erfolgreich verlief die Saison für MICHELIN auch in der European Le Mans Series (ELMS): Signatech-Alpine sicherte sich mit den Fahrern Nelson Panciatici und Pierre Ragues gleich bei der Motorsport-Rückkehr der Kultmarke Alpine den Meistertitel.

Rallye-Sport: VW und Ogier erobern WM-Titel mit MICHELIN

Auch auf Eis, Schnee und Schotter war MICHELIN in dieser Saison überaus erfolgreich. In der Rallye-Weltmeisterschaft gewann der Premiumhersteller auch 2013 wieder beide WM-Titel. Obwohl das Reglement Konkurrenz zwischen den Reifenherstellern ausdrücklich zulässt, konnten Partner des französischen Spezialisten seit dem Comeback im Jahr 2011 alle WM-Läufe und – mit einer einzigen Ausnahme – alle Wertungsprüfungs-Bestzeiten für sich entscheiden.

In ihrem Debütjahr sicherten sich Volkswagen Motorsport und Sébastien Ogier auf Anhieb beide Weltmeister-Titel. Gleichzeitig verabschiedete sich mit Sébastien Loeb der Rekord-Champion und erfolgreichste Rallye-Fahrer aus dem Quertreiber-Business. Im kommenden Jahr wird der Franzose auf die Rundstrecke wechseln.


Zugleich kann MICHELIN auf eine ebenfalls sehr beeindruckende Erfolgsbilanz in der seit 1973 (Fahrerwertung: 1979) ausgetragenen Königsklasse zurückblicken: MICHELIN feierte in dieser Saison den insgesamt 44 WM-Titel. Die französische Marke gewann bislang 23 Marken- und 21 Fahrer-Titel.

In der zweiten internationalen Rallye-Serie, der neu geschaffenen European Rally Championship (ERC), eroberte MICHELIN auf Anhieb den Titel: Der Tscheche Jan Kopecký krönte sich in seinem ŠKODA Fabia S2000 mit deutlichem Abstand zum neuen Rallye-Europameister.

MICHELIN Siege 2013 im Überblick

Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship)

Weltmeister in der LM P1-Kategorie mit Audi Sport
Fahrerweltmeister in der LM P1-Kategorie mit Loïc Duval, Tom Kristensen und Allan McNish
FIA Endurance Trophy für private LM P1-Teams: Titelgewinn mit Rebellion Racing
Weltcup-Sieger in der LM GT-Kategorie mit Ferrari

FIA Endurance Trophy-Sieger in der LM GTE Pro-Kategorie mit AF Corse
FIA Endurance Trophy-Sieger in der LM GTE Am-Kategorie mit 8 Star Motorsports

Fahrerweltmeister in der GT-Kategorie mit Gianmaria Bruni und Giancharlo Fisichella

FIA Endurance Trophy-Sieger für Fahrer in der LM GTE Am-Katgeorie mit Jamie Campbell-Walter und Stuart Hall

American Le Mans-Serie (ALMS)

Gesamt- und Klassensieg in der LM P1 mit
Muscle Milk-Pickett Racing (Klaus Graf/Lucas Luhr)
Klassensieg in der LM GT mit Chevrolet (Antonio Garcia/Jan Magnussen)
MICHELIN GREEN X CHALLENGE: Muscle Milk-Pickett Racing (#6)
Titel des besten Reifenherstellers in der LM P1-Kategorie
Titel des besten Reifenherstellers in der LM P2-Kategorie
Titel des besten Reifenherstellers in der LM GT-Kategorie

24 Stunden von Le Mans

Gesamtsieg mit Audi (Loïc Duval/Tom Kristensen/Allan McNish)
Klassensieg in der LM GTE Pro mit Porsche
(Marc Lieb/Richard Lietz/Romain Dumas)
Klassensieg in der LM GTE Am mit IMSA Performance Matmut Porsche (Raymond Narac/Christophe Bourret/Jean-Karl Vernay)

Rallye-Weltmeisterschaft WRC (World Rally Championship)

Gewinn der Marken-Weltmeisterschaft mit Volkswagen Motorsport
Gewinn der Fahrer-Weltmeisterschaft mit Sébastien Ogier/Julien Ingrassia

European Rally Championship (ERC)

Gewinn der Fahrermeisterschaft mit Jan Kopecký/ Pavel Dresler
Gewinn der Herstellermeisterschaft mit ŠKODA