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Vorschau: Rallye Spanien, 11. Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2016

Vorschau: Rallye Spanien, 11. Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2016

Michelin nimmt 300. Laufsieg in der Rallye-WM seit 1973 ins Visier


Das macht der Premium-Marke so schnell keiner nach: Bei der Rallye Spanien kann Michelin an diesem Wochenende den 300. Sieg bei einem Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft einfahren. Der Hersteller ist mit großem Abstand der erfolgreichste Reifenpartner in der Topliga der Querfahrer. Passend hierzu muss Michelin bei der einzigen gemischten Schotter- und Asphalt-Veranstaltung des WM-Kalenders mit einer besonders umfangreichen Palette an Wettbewerbsreifen aufwarten.

Rund um das katalanische Küstenstädtchen Salou können die Rallye-Cracks am kommenden Wochenende ihre Vielseitigkeit unter Beweis stellen: Die Rallye Spanien führt auf der ersten Etappe fast ausschließlich über Schotterpisten in den Bergen nahe Tarragona. Am Samstag und Sonntag stehen rasant schnelle Asphaltstraßen auf dem Programm, die fast schon Rundstrecken-Charakter besitzen – eine Umstellung, die nicht nur die Fahrer betrifft, sondern auch ihre Rallye-Autos. Lediglich 75 Minuten haben die Mechaniker am Freitagabend im Servicepark von Port Aventura Zeit, die Fahrwerksspezifikation und viele andere Teile wie zum Beispiel den Unterfahrschutz zu tauschen.

Michelin als Reifenpartner aller Werksteams in der Topkategorie WRC (World Rally Cars) wird ebenfalls gefordert. Für die erste Etappe hält die französische Premium-Marke pro Auto zwölf Exemplare des LTX Force in der härteren Mischung H4 sowie zehn Stück des weicheren S4 vor – letzterer eignet sich vor allem dann, wenn es regnen sollte oder das Thermometer auf Temperaturen unterhalb von 20 Grad Celsius fällt.


Michelin hält in Spanien gleich drei verschiedene Reifentypen vor
Für die befestigten Wertungsprüfungen stehen jeder Crew insgesamt 32 Asphalt-Spezialisten vom Typ Pilot Sport zur Verfügung: 14 in der weichen S5-Mischung, 18 der härteren H5-Variante. Hinzu kommen jeweils acht Exemplare des Pilot Sport FW2 – er ist dann die richtige Wahl, wenn es heftig regnet und viel Wasser auf der Straße steht. Pro World Rally Car dürfen während der Rallye nicht mehr als sieben Reifensätze zum Einsatz kommen. Alles in allem bringt Michelin für seine Partner in der WRC- und der WRC 2-Kategorie 1.750 Pneus nach Spanien.

„Die diesjährige Rallye Spanien besitzt für Michelin eine besondere Bedeutung, denn möglicherweise können wir an diesem Wochenende unseren 300. Laufsieg in der Rallye-WM feiern“, erläutert Jacques Morelli, Leiter des Rallye-WM-Programms von Michelin. „Es wäre ein angemessener Ort für eine Bestmarke wie diese, denn gerade bei dieser Veranstaltung kommt es ganz besonders auf die richtige Reifenstrategie an. Ich bin mir sicher, dass unsere Ingenieure und Techniker in den kommenden Tagen sehr gefragt sind…“   


Stand heute: 299 WM-Triumphe mit 55 legendären Fahrern und 18 Marken
Seit 1973, dem Gründungsjahr der Rallye-Weltmeisterschaft, steht Michelin seinen Partnern mit Rat und Reifen zur Seite – und fuhr in diesem Jahr gleich beim Auftakt, der Rallye Monte Carlo, den ersten Sieg ein: Jean-Claude Andruet und seine Beifahrerin „Biche“ zirkelten die zierliche Renault Alpine A1100 1800 auf Pneus aus Clermont-Ferrand am schnellsten über die Seealpen-Prüfungen und durch die „Nacht der langen Messer“. 1979, als erstmals auch um den Fahrertitel gekämpft wurde, setzte Bernard Darniche mit dem spektakulären Lancia Stratos HF bei der „Monte“ ein klares Ausrufezeichen. WM-Laufsieg Nummer 50 für Michelin schnappte sich der Finne Timo Salonen 1985 in Argentinien am Steuer des brachialen Gruppe B-Peugeot 205 Turbo 16. Den 100. Erfolg fuhr mit Didier Auriol wiederum ein Franzose ein, der mit seinem Gruppe A-Lancia Delta integrale 16v bei der 1991er Italien-Rallye San Remo nicht zu schlagen war. Und als 200. Partner von Michelin rollte der Este Markko Märtin bei der Rallye Finnland 2003 über die Zielrampe in Jyväskylä – sein Ford Focus RS WRC war bereits ein Vertreter der neuen World Rally Car-Generation.

Bis jetzt hat Citroën die meisten WM-Rallyes auf den Reifen der französischen Volumenmarke gewonnen: 52. Aktuell konnte Michelin 25 Hersteller- sowie 23 Fahrertitel feiern – und wie es aussieht, werden in dieser Saison zwei weitere hinzukommen und das halbe Hundert vollmachen…   


Schotter am Freitag folgen Asphaltprüfungen am Samstag und Sonntag
Die Rallye Spanien beginnt bereits am Donnerstagabend mit einem 3,2 Kilometer langen Zuschauerkurs auf dem Montjuïc, dem Stadtberg von Barcelona, der einst auch Formel 1-Grands Prix beheimatete. Obwohl es ab 18.06 Uhr auf Asphalt zur Sache geht, starten alle Teilnehmer mit Schotter-Set-up und auf entsprechenden Reifen – die Autos sind schon für den Freitag vorbereitet. Dann stehen drei Schotterprüfungen auf dem Programm, die jeweils zweimal befahren werden und insgesamt über eine Gesamtlänge von 115,9 Kilometer führen. Allein die 39,0 Kilometer lange „Terra Alta“ besitzt einen gut zwei Kilometer langen Asphaltabschnitt, der aber mit jedem Auto zunehmend rutschiger wird – vielleicht die Gelegenheit für Tabellenführer Sébastien Ogier, etwas von seinem Nachteil als erstem Teilnehmer auf den noch staubigen Pisten wieder aufzuholen.

Am Samstag geht es mit zwei Schleifen über je vier Wertungsprüfungen (WP) weiter, die sich auf 139,2 Kilometer addieren. Am Sonntag folgen nochmals vier WP über 62,8 Kilometer. Sie sind schnell und flüssig, wobei in den Kurven oftmals „geräubert“ wird: Die Fahrer kürzen auf den Innenseiten übers Grün ab und schaufeln dadurch viel Sand auf die Straße – was es den Nachfolgenden nicht einfacher macht. Für sie gilt dann das oberste Rallye-Gesetz: „Spur vor Linie“…   


Sébastien Ogier und Michelin haben den Fahrertitel in Griffweite
Matchball 1: Titelverteidiger Sébastien Ogier hat es in Spanien selbst in der Hand, ob er sich zum vierten Mal in Folge vorzeitig zum Weltmeister krönt. Fährt der Franzose mit seinem Volkswagen Polo R WRC auf Reifen von Michelin auf Rang drei oder besser, kann er die Korken knallen lassen. Sichern sich die Wolfsburger mit Jari-Matti Latvala und Andreas Mikkelsen einen Dreifachtriumph, können auch sie bereits mit den Feierlichkeiten beginnen.

Da haben natürlich einige Fahrer und Marken noch etwas dagegen. Zum BeispielHyundai. Die Koreaner schicken mit Thierry Neuville und Dani Sordo zwei designierte Asphaltspezialisten nach Spanien. Hayden Paddon im dritten i20 WRC wird sich eher auf die Schottersektion am Freitag freuen. M-Sportentsendet zwei Fiesta RS WRC für Mads Östberg und Eric Camilli, während die Citroën-Werksfahrer Kris Meeke und Craig Breen zwei DS3 WRC des Teams Abu Dhabi Total WRT pilotieren. Insgesamt gehen an der Costa Daurada 17 World Rally Cars an den Start.

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