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Vorschau: Korsika-Rallye Frankreich, 10. Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2016

Vorschau: Korsika-Rallye Frankreich, 10. Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft 2016

Konzentrierte Asphaltschlacht in der Heimat Napoleons

Schon lange hatte kein Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft so wenige Wertungsprüfungen (WP) wie der Asphaltklassiker auf Korsika, gleichzeitig ist der zehnte Saisonlauf einer der längsten der vergangenen Jahre: In der Heimat von Napoleon Bonaparte kommt auf die Rallye-Pneus von Michelin am kommenden Wochenende eine besonders schwierige Herausforderung zu. Gleich fünf der zehn WP reihen über 50 oder mehr Kilometer unaufhörlich eine Kurve an die andere und setzen die Asphaltspezialisten der Premiummarke damit einer beispiellosen Dauerbelastung aus. Mit dem profilierten MICHELIN Pilot Sport in den beiden Laufflächenmischungen S5 und H5 sowie dem FW2 für Starkregen blickt Michelin der anspruchsvollen Aufgabe jedoch entspannt entgegen.

Nach ihrem Comeback im Vorjahr gehört die „Tour de Corse“ auch in dieser Saison wieder zur Rallye-Weltmeisterschaft – so wie von 1973 bis 2008, als die „Rallye der 10.000 Kurven“ zu den Eckpfeilern des WM-Kalenders zählte. Dass sie das höchste Prädikat dieses Sports für sechs Jahre an die Elsass-Rallye nahe der deutschen Grenze abtreten musste, war allein der unvergleichlichen Karriere von Sébastien Loeb geschuldet: Der neunfache Champion stammt aus dieser Gegend Frankreichs.


Korsischer WM-Lauf gilt als Nagelprobe für die Asphaltpneus von MICHELIN
Dabei hatte es die Rallye Korsika, die 2017 auf ihren angestammten Frühlingstermin zurückkehren darf, schon immer in sich. Gegenüber dem Vorjahr modifizierten die Veranstalter gut 70 Prozent der Wertungsprüfungen und stockten die Gesamtlänge um 20 Prozent auf nunmehr 390,92 Kilometer auf. Dies portionieren sie auf nur noch zehn Prüfungen. Aus Sicht von Michelin bedeutet das: Am Freitag legen die Wettbewerbsfahrzeuge zwischen zwei Reifenwechsel-Gelegenheiten fast 79 und am Samstag sogar 84,52 Kilometer zurück – auf den rauen Bergsträßchen der Mittelmeerinsel eine enorme Aufgabe.

Kaum einfacher machen es zwei weitere Besonderheiten dieser Veranstaltung: das in den Höhenlagen Korsikas gerade in dieser Jahreszeit wechselhafte Wetter sowie der zum Teil immense Zeitversatz zwischen dem Moment, wenn die Pneus für den nächsten Rallye-Abschnitt gewählt werden müssen, und dem Start in die WP – er kann mitunter drei Stunden betragen. Für die optimale Reifenstrategie arbeiten die Partnerteams von Michelin daher mit den Ingenieuren der Marke besonders eng zusammen. Die letzte Entscheidung aber trifft natürlich immer der Fahrer.   


Regenspezialist MICHELIN Pilot Sport FW2 wartet auf sein Rallye-Debüt
Drei verschiedene Rallye-Pneus vom Typ Pilot Sport stellt der Reifenspezialist für die Turbo-Allradler der Topkategorie WRC (World Rally Cars) bereit: den besonders weichen S5, den härteren H5 sowie den FW2 (Full Wet). Der Regenexperte rückte bereits Mitte August in das Aufgebot für die Rallye Deutschland, kam rund um Trier jedoch nicht zum Einsatz – seine Wettbewerbspremiere könnte er damit auf Korsika feiern.

„Die ,Tour de Corse‘ wird aus Reifensicht der anspruchsvollste WM-Lauf der gesamten Saison“, betont Jacques Morelli, Leiter des Rallye-WM-Programms von Michelin. „Mit dem MICHELIN Sport H5 und S5 bieten wir unseren Partnern zwei Pneus an, die dieser Herausforderung auch gewachsen sind, weil ihre Charakteristik jener von Rundstreckenreifen ähneln. Der härtere H5 setzt Maßstäbe, wenn es um die Kombination aus hoher Performance und Langlebigkeit geht. Der weichere S5 hat sein Potenzial in Deutschland auf der besonders rauen ,Baumholder‘-Prüfung und bei Bodentemperaturen von bis zu 25 Grad Celsius unter Beweis gestellt. Die Straßen hier auf Korsika sind zwar nicht mehr ganz so verschleißintensiv wie in früheren Zeiten, dennoch sorgen die enorm schnell aufeinander folgenden Kurven speziell in den Reifenschultern für sehr hohe Temperaturen.“

Michelin bringt insgesamt 2.320 Reifen in den Service-Park von Bastia – 732 für die World Rally Cars, 1.028 für die Partnerteams in der WRC2-Kategorie sowie 560 Decken für die Teilnehmer der Junior-Weltmeisterschaft.   


„Tour de Corse“ ist auch für die Rallye-Fahrzeuge ein extremer Ausdauertest
161 der insgesamt 390 WP-Kilometer unterscheiden sich bei der diesjährigen Korsika-Rallye Frankreich von der 2015er Ausgabe. Neu sind dabei vor allem drei Prüfungen: am Freitag die 49,72 Kilometer lange „Acqua Doria – Albitreccia“, samstags die 30,8 Kilometer lange „Novella – Pietralba“ und am Sonntag die als finale „Power Stage“ dienende „Porto Vecchio – Palombaggia“, mit 10,42 Kilometern die kürzeste WP des Wochenendes. Zugleich zieht die Rallye von Corte nach Bastia um und schlägt die Zelte ihres Service-Parks nun am dortigen Flughafen auf. Die Startprozedur geht am Donnerstagabend nichtsdestotrotz in der Inselhauptstadt Ajaccio über die Bühne, wo am Freitagmorgen das erste Auto den Parc fermé um 7.30 Uhr verlässt.

Die erste Etappe beginnt mit der „Acqua Doria“ gleich schonungslos. Insgesamt stehen am Freitag 157,68 Wettbewerbskilometer auf dem Programm, die lediglich von einer Reifenwechselzone nach der Mittagspause in Porticcio unterbrochen werden – einen Reparaturstopp legen die Fahrzeuge erst im Service-Park des Tagesziels ein. Am Samstag, mit 169,04 WP-Kilometern nochmals länger, ist nach halber Distanz ein zusätzlicher Wartungsdienst vorgesehen. Die drei Prüfungen des Sonntags über insgesamt 64,2 Kilometer müssen erneut ohne die Hilfe der Mechaniker komplettiert werden. Die Zielrampe wartet um 14.30 Uhr im Hafen von Porto Vecchio.   


Sébastien Ogier und Michelin stehen kurz vorm nächsten Fahrertitel
Theoretisch kann sich Titelverteidiger Sébastien Ogier auf Korsika am Steuer seines Volkswagen Polo R WRC zum vierten Mal in Folge zum Champion krönen – allerdings müsste sich die versammelte Konkurrenz für dieses Szenario schon sehr kooperativ gemeinsam ins Verderben stürzen: Rein rechnerisch haben noch sieben Crews Chancen auf die Weltmeisterschaft, darunter auch Ogiers Teamkollegen Andreas Mikkelsen und Jari-Matti Latvala.

Als erklärte Asphaltspezialisten wollen insbesondere die Hyundai-Piloten Thierry Neuville und Dani Sordo die Titelentscheidung durch einen Sieg auf der Mittelmeerinsel weiter offen gestalten – ebenso wie Neuseelands neues Rallye-Wunder Hayden Paddon im dritten i20 WRC der koreanischen Marke.   


Premiere in der hart umkämpften WRC2-Kategorie: Der neue Hyundai i20 R5
Die Fahnen von M-Sport halten auch auf Korsika der Norweger Mads Östberg und Eric Camilli hoch, sie rollen mit ihren Fiesta RS WRC über die Startrampe – speziell Camilli genießt einen Ruf als grandioser Asphaltglüher, was der junge Franzose vor eigenem Publikum sicher unter Beweis stellen will. Citroën, in dieser Saison nicht werksseitig in der WM vertreten, schickt Kris Meeke und Craig Breen ins Rennen. Der Brite und der Ire steuern jeweils einen DS3 WRC und hätten gegen einen dritten Saisonsieg für den Doppelwinkel sicher nichts einzuwenden. Insgesamt bereichern zwölf World Rally Cars das Teilnehmerfeld.

Spannung verspricht eine Weltpremiere in der WRC2-Kategorie: In den Händen von Motorsport-Tausendsassa Stéphane Sarrazin stellt sich der neue Hyundai i20 R5 erstmals dem Wettbewerb, trifft dort aber auf harte Konkurrenz. So vertraut M-Sport seinen Fiesta R5 wieder Elfyn Evans an, während Skoda den Fabia R5 mit Werksfahrer Jan Kopecky von der Leine lässt. Alles in allem nehmen 20 R5-Modelle die Rallye Korsika in Angriff.

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