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Saisonrückblick 2015

Saisonrückblick 2015

Erfolge in Serie: Partner von Michelin erobern 2015 wichtige WM-Titel und zahlreiche Siege

Haushohe Dünen und tiefer Wüstensand bei der Rallye Dakar, zentimeterdickes Eis und tiefer Schnee bei der WM-Rallye Schweden, strömender Regen und tiefe Wasserpfützen beim Lauf zur FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) im texanischen Austin, winklige Straßen- und Flughafenkurse in der FIA Formel E-Weltmeisterschaft: Auch in der Saison 2015 stellten die Rennreifen von MICHELIN ihre Leistungsfähigkeit und Dauerhaltbarkeit in den unterschiedlichsten Championaten eindrucksvoll unter Beweis. Bei hochklassigen Motorsportveranstaltungen rund um den Globus verhalfen sie Piloten wie Nasser Al-Attiyah, Sébastien Ogier, Mark Webber und Nelson Piquet jr. zu prestigeträchtigen Siegen und WM-Titeln.

Traditionell sorgte die Rallye Dakar für einen furiosen Start in die Motorsportsaison 2015 und bescherte Michelin bereits im Januar den ersten Titelgewinn. Die anspruchsvolle Route des Offroad-Klassikers führte unter anderem durch die chilenische Atacama-Wüste und die Höhenlagen der bolivianischen Anden – insgesamt standen beim härtesten Marathon-Raid der Welt mehr als 9.000 Kilometer auf dem Programm. Wie bereits im Vorjahr gewannen Partner von Michelin bei der südamerikanischen Wüsten-Rundfahrt sowohl die Pkw- und Motorrad- als auch die Lkw-Wertung. Damit ist die Michelin Gruppe in der Pkw-Wertung des Wüstenklassikers seit 2001 ungeschlagen. Mehr noch: Michelin ist die erfolgreichste Reifenmarke in der Geschichte der „Dakar“ und errang seit 1982 insgesamt 82 Klassensiege, inklusive Konzerntochter BFGoodrich sind es sogar 93.


Nasser Al-Attiyah fährt mit MICHELIN Latitude C zum Dakar-Sieg

In der Pkw-Wertung drückten Nasser Al-Attiyah und Copilot Matthieu Baumel im MICHELIN bereifen Mini All4Racing der Dakar 2015 ihren Stempel auf. Der schnelle Mann aus Katar gewann mehr als die Hälfte aller Tageswertungen und führte vom Start bis ins Ziel. Für Al-Attiyah war es nach 2011 bereits der zweite Dakar-Sieg. Ebenso wie Giniel de Villiers, der im Toyota Hilux heftige Gegenwehr lieferte, setzte er auf den ebenso flexiblen wie widerstandsfähigen Wüsten-Allrounder MICHELIN Latitude C.

25 Jahre nach dem letzten Dakar-Triumph mit Ari Vatanen feierte Peugeot bei der diesjährigen Ausgabe des Wüstenklassikers ein vielbeachtetes Comeback. Die französische Marke schickte drei der neu entwickelten 2008 DKR-Buggys ins Rennen. Für die 1.280 Kilogramm leichten, gut 340 PS starken Hecktriebler hatte Michelin mit dem D15 eigens einen speziellen Reifen entwickelt. Während Stéphane Peterhansel auf Rang elf der Gesamtwertung nach Buenos Aires zurückkehrte, wurde sein Teamkollege Cyril Despres als 34. gewertet. Ex-Rallye-Weltmeister Carlos Sainz musste sein Mobil nach einem Unfall vorzeitig abstellen.

Wie bereits im Vorjahr gewannen Marc Coma und Michelin erneut die Motorradklasse. Mit seinem fünften Dakar-Erfolg zog der KTM-Reiter aus Spanien mit Cyril Despres gleich. Für die österreichische Zweiradmarke war es bereits der 14. Sieg bei diesem Wettbewerb. Ebenso wie viele seiner Kontrahenten vertraute Coma auf den MICHELIN Desert Race-Reifen. Dieser speziell auf die 450-ccm-Motorräder abgestimmte Pneu zeichnet sich unter anderem durch das pannenresistente Sicherheitssystem MICHELIN Bibmousse aus.

Ein spannendes Duell um den Sieg in der Lkw-Kategorie lieferten sich die drei Kamaz-Teams. Am Ende behielten Airat Mardeev/Aydar Belyaev/Dmitriy Svistunov die Nase vorn und verwiesen ihre russischen Landsleute Edouard Nikolaev/Evgeny Yakovlev/Ruslan Akhmadeev auf Rang zwei. Wie der größte Teil der Truck-Teilnehmer setzte auch Werksfahrer Mardeev auf den neuen MICHELIN XZL+, der sich auch bei geringem Reifenfülldruck – wie er in losem Sand von Vorteil ist – durch eine unverändert starke Performance auszeichnet.   


Langstrecken-WM: Michelin Partner Porsche gewinnt beide LMP1-Titel

Hochspannung pur bot in dieser Saison die FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) – und zwar buchstäblich bis zur letzten Sekunde. In einem furiosen Finale sicherten sich Timo Bernhard, Brendon Hartley und Mark Webber in der Wüste von Bahrain mit dem auf Reifen von Michelin rollenden Porsche 919 Hybrid den Titel in der Fahrerwertung der Topkategorie LMP1. Zuvor hatten Michelin und Porsche beim WEC-Lauf in Shanghai bereits vorzeitig die Weltmeisterkrone in der Herstellerwertung erobert. Für Michelin war es in dieser Rennserie – in der die wohl innovativsten und komplexesten Sportwagen der Gegenwart antreten – bereits der vierte Marken-WM-Titel in Folge. Auch die Fahrerkrone eroberten seit Gründung der FIA Langstrecken-WM im Jahr 2012 ausschließlich Piloten auf Pneus von Michelin.

Auch in nahezu allen übrigen Klassen sicherten sich Partnerteams von Michelin im Rahmen der Langstrecken-Weltmeisterschaft die begehrten WM-Titel: Mathias Beche und Nicolas Prost gewannen den LMP1-Privatfahrerpokal, ihr Rennstall Rebellion Racing triumphierte in der Teamwertung. Die neuen Weltmeister in der LM GTE Pro heißen Richard Lietz und Porsche Team Manthey. In der LM GTE Am dürfen sich Victor Shaytar, Andrea Bertolini und Alexey Basov sowie ihr Team SMP Racing über die WM-Trophäe freuen – auch sie waren auf Rennreifen von Michelin erfolgreich.

Die WEC stellt Michelin vor eine besondere Herausforderung: Die Werksteams von Toyota, Porsche und Audi setzten auf unterschiedliche Fahrzeugkonzepte und Hybridantriebe – wie bereits in den Vorjahren vertrauten sie dabei jedoch durchgehend auf Reifen der französischen Marke. Im Heck des Porsche 919 Hybrid kam ein V4-Turbobenziner mit zwei Litern Hubraum zum Einsatz, im Audi R18 e-tron quattro arbeitete ein 4,0-Liter-V6-Turbodiesel. Toyota verzichtete im TS040 Hybrid auf zusätzliche Aufladung, dafür spendierten die Japaner ihren Fahrzeugen 3,7 Liter große V8-Triebwerke. Hinzu kamen bei allen drei Wettbewerben komplexe Hybridsysteme, die mithilfe von Elektromotoren eine temporäre Systemleistung von gut 1.000 PS ermöglichten und zusätzlich die Vorderachse antreiben – eine besondere Herausforderung für das Reifenmaterial von Michelin.   


24. Sieg für Michelin bei den 24 Stunden von Le Mans


Auch beim WEC-Saisonhighlight im Sommer – dem prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans – feierten Michelin und Porsche einen vielumjubelten Doppelsieg. Die 83. Ausgabe des wichtigsten Langstreckenrennens der Welt erwies sich als eines der abwechslungsreichsten und umkämpftesten Spektakel, die es bei dem Klassiker an der Sarthe jemals gegeben hat.

Nach einer Distanz von 395 Runden oder 5.383 Kilometern gewannen letztlich Nico Hülkenberg/Nick Tandy/Earl Bamber im Porsche 919 Hybrid auf Rennreifen von Michelin. Für die französische Marke war es der 24. Gesamtsieg in Le Mans und der 18. Triumph in Folge. Mit Erfolgen in beiden GTE-Klassen bestätigte Michelin zudem seine herausragende Bilanz auch bei den serienbasierten Supersportwagen.


24 Stunden durch die „Grüne Hölle“: 16. Triumph für Michelin


Zuvor hatte Michelin bereits bei einem anderen Langstrecken-Klassiker das Siegerpodest erobert: Beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring steuerten Christopher Mies, Edward Sandström, Nico Müller und Laurens Vanthoor den Audi R8 LMS des Audi Sport Team WRT zum Gesamtsieg. Dabei sorgte das typische, wechselhafte Eifelwetter für erschwerte Bedingungen. Nachts verwandelte Nieselregen die Nordschleife des Nürburgrings teilweise in eine Rutschbahn. Dabei profitierte das siegreiche Quartett von der Leistungsfähigkeit und Dauerhaltbarkeit der Reifen von Michelin. Den Grundstein zum Sieg legte der Audi mit der Startnummer 28 vor allem in der zweiten Rennhälfte – im Gegensatz zu vielen Konkurrenten konnten Mies/Sandström/Müller/Vanthoor regelmäßig Stints über neun Runden absolvieren. Am Ende überquerten sie die Ziellinie nach 156 Runden als Erste und bescherten Reifenpartner Michelin damit den 16. Gesamtsieg bei diesem höchst anspruchsvollen Langstrecken-Klassiker in der Eifel.   


Rallye-WM: Champions der Quertreiber fahren mit Michelin zum Titel

Spannende Sekundenduelle auf Schotter, Schnee, Schlamm, Eis und Asphalt: Die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) stellt an Fahrer, Teams und Reifen extreme Anforderungen. Volkswagen Motorsport, Sébastien Ogier und Beifahrer Julien Ingrassia verteidigten in dieser Saison auf Reifen von Michelin erneut ihre jeweiligen WM-Titel in der Topkategorie. Auch in der WRC2 setzten die neuen Champions Nasser Al-Attiyah und Škoda Motorsport auf ebenso leistungsfähige wie robuste Reifen aus Clermont-Ferrand. In der WRC3 kürte sich Citroën DS3 R3-Pilot Quentin Gilbert auf Pneus von Michelin zum neuen Weltmeister. Darüber hinaus triumphierte das französische Nachwuchstalent auch in der Junioren-Weltmeisterschaft (J-WRC).   
Nelson Piquet, e.dams-Renault und Michelin sind Formel E-Weltmeister

In der Saison 2014/2015 feierte die FIA Formel E-Weltmeisterschaft ein im wahrsten Wortsinne elektrisierendes Debüt. Die erste Formel-Rennserie mit rein elektrischem Antrieb ist eine der aufregendsten Neuerungen der Rennsportwelt seit der Erfindung des Verbrennungsmotors. Die innovativen Monoposto sorgten in zehn internationalen Metropolen für packende Renn-Action ohne Emissionen, aber mit viel Emotionen.

Nach elf spannenden ePrix in den Innenstädten von Peking, dem malaysischen Putrajaya, Punta del Este in Uruguay, Buenos Aires, Miami und Long Beach sowie den viel beachteten Auftritten in Monte Carlo, auf dem Berliner Flughafen Tempelhof, vor den Toren des Kreml in Moskau und bei den beiden Finalläufen im Londoner Battersea Park steht fest: Motorsport mit rein elektrisch angetriebenen Formel-Fahrzeugen begeistert Jung und Alt – weit über die üblichen Zielgruppen hinaus.

Michelin steht der fortschrittlichen Rennserie von Beginn an als offizieller Reifenpartner zur Seite. Die Premiummarke engagiert sich seit Jahrzehnten für nachhaltige und ressourcenschonende Mobilitätslösungen. Das französische Unternehmen rüstet die Formel E mit dem speziell entwickelten Rennreifen vom Typ MICHELIN Pilot Sport EV aus, der bei allen Asphalttemperaturen funktioniert und sowohl bei trockener als auch bei nasser Fahrbahn optimalen Grip bietet – wie das zum Teil verregnete Qualifying für den Finallauf in London bewiesen hat.

In der Premierensaison setzten sämtliche Teams auf baugleiche Fahrzeuge. Der rein elektrisch angetriebene Spark-Renault SRT_01E beschleunigt so schnell wie ein Supersportwagen, klingt wie ein Raumschiff und ermöglicht auch dank des „Push-to-Pass“-Knopfs viel Überholaction auf der Rennstrecke. Äußerlich ähnelt der innovative Einsitzer gängigen Formel-Fahrzeugen, unter dem Chassis steckt modernste und ausgeklügelte Technik, die so bislang noch nie im Motorsport zum Einsatz kam. Die Formel E-Boliden werden von einer Elektromotor-Generator-Einheit (MGU) befeuert, die vom Sportwagenbauer McLaren stammt. Im Qualifying kämpfen die Piloten – darunter zahlreiche ehemalige Formel 1-Akteure – mit der vollen E-Power von 272 PS, im Rennen wir die Leistung auf 202 PS begrenzt. Mit Fanboost stehen für fünf Sekunden sogar 243 PS zur Verfügung. So elektrisiert, gelingt dem Spark-Renault SRT_01E die Beschleunigung von null auf 100 km/h in atemberaubenden 3,0 Sekunden, der Vortrieb endet elektronisch abgeriegelt bei 225 km/h.

Die Titelentscheidungen fielen erst beim Finale in London: In der Teamwertung triumphierte e.dams-Renault. Als erster Formel E-Weltmeister der Geschichte sicherte sich Nelson Piquet jr. den ganz großen Pokal.


Partner von Michelin errangen VLN-Gesamtsieg und zahlreiche weitere Titel

Darüber hinaus feierten Partner von Michelin in der Saison 2015 auch in zahlreichen weiteren Rennserien vielumjubelte Erfolge. Philipp Eng triumphierte nicht nur im Porsche Carrera Cup Deutschland, sondern krönte sich auch im Porsche Mobil 1 Supercup – der im Rahmen der Formel 1 ausgetragen wird – zum Champion. In der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sicherten sich Dirk und Tim Groneck mit ihrem Michelin bereiften Renault Clio R.S. den Gesamtsieg. In der renommierten Nachwuchsserie Formel Renault 3.5 stellte Oliver Rowland mit dem Meistertitel die Weichen für eine große Motorsportkarriere. Sein Rennstall Fortec Motorsports eroberte zudem die Krone für das erfolgreichste Team. In dieser Rennserie setzten die Teams ausnahmslos auf Rennreifen von Michelin.

Zusätzlich zu seinem Sieg bei der Rallye Dakar und seinem WRC2-Titel triumphierte Nasser Al-Attiyah im FIA World Cup For Cross-Country Rallies. Auch hier gewann der 44-jährige Allrounder auf Pneus aus Clermont-Ferrand den WM-Titel.

Auf zwei Rädern waren Motorsportler auf Reifen von Michelin in dieser Saison ebenfalls erfolgreich: Lukas Höllbacher gewann in der Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft die S1-Fahrerwertung. Auf internationaler Ebene krönte sich Thomas Chareyre in der Supermoto WM S1 zum neuen Champion.

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