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Härtetest auf Schotterpisten: Premiere für neuen MICHELIN LTX Force S5 bei der Rallye Mexiko

Härtetest auf Schotterpisten: Premiere für neuen MICHELIN LTX Force S5 bei der Rallye Mexiko

Vorschau: WM-Rallye Mexiko

Nach den mit Schnee und Eis bedeckten Asphaltstraßen in Monte Carlo sowie tief verschneiten Waldwegen in Schweden steht in der Rallye-Weltmeisterschaft am kommenden Wochenende die erste Schotterveranstaltung des Jahres auf dem Programm. Zum ersten Mal tritt die neue Generation der World Rally Cars auf losem Geläuf an. Der dritte Saisonlauf hält für Fahrer, Crews und Reifen zahlreiche Herausforderungen bereit. Wie gewohnt setzen nahezu alle Top-Teams auf Reifen von Michelin. Neben dem bewährten MICHELIN LTX Force H4 feiert in Mexiko der neue LTX Force S5 sein Wettbewerbsdebüt. Auf Basis des bewährten Schotterreifens entwickelten die Experten der französischen Premiummarke die weichere der beiden Laufflächenmischungen konsequent weiter. Der neue LTX Force S5 kommt insbesondere bei feuchten und kalten Witterungsbedingungen zum Einsatz und ist speziell für die gestiegenen Anforderungen der neuen World Rally Cars maßgeschneidert.

Mit der auf bis zu 400 PS gesteigerten Motorleistung, ihrer ausgeklügelten Aerodynamik sowie den in dieser Saison erstmals wieder erlaubten aktiven Mitteldifferenzialen stellt die aktuelle Generation der Turbo-Allradler nicht nur an die weltbesten Rallye-Piloten deutlich höhere Ansprüche als bislang, auch die Reifen sind bei der Jagd nach Bestzeiten größeren Belastungen ausgesetzt. Das gilt insbesondere für die LTX-Schotterpneus von Michelin. Hintergrund: Gemäß Reglement muss ein und derselbe Reifentyp im Laufe der Saison ganz unterschiedliche Bedingungen meistern – von extrem schnellen Waldwegen in Finnland über schroffe Steinpisten in Argentinien und sandige Pfade auf Sardinien bis hin zu schlammigen Schotterrouten in Großbritannien. Ganz gleich, auf welchem Untergrund: In der Königsklasse des Rallye-Sports stellen die Reifen aus Clermont-Ferrand traditionell ihre Vielseitigkeit und Ausdauerfähigkeit nachhaltig unter Beweis.


Neuer MICHELIN LTX Force S5: höhere Leistungsfähigkeit, weniger Verschleiß
Bei der Rallye Mexiko können die Partnerteams von Michelin zwischen zwei Reifenversionen wählen. Beide sind laufrichtungsgebunden und verfügen über das gleiche asymmetrische Profil, stehen jedoch in unterschiedlichen Mischungen zur Wahl. Der härtere MICHELIN LTX Force H4 zeichnet sich durch seine äußerst robuste Konstruktion und große Aufstandsfläche aus. Er kombiniert hohe Langlebigkeit mit bestem Grip. Der H4-Pneu eignet sich für harte Untergründe und Temperaturen über 15 Grad Celsius. Demgegenüber entfaltet der neue LTX Force S5 sein volles Potenzial auf Strecken mit weicheren, sandigeren Oberflächen, bei Temperaturen unter 15 Grad Celsius sowie bei Nässe. Er erreicht schnell die optimale Betriebstemperatur und ermöglicht hervorragende Traktion sowie hohe Kurvengeschwindigkeiten. Die World Rally Car-Piloten dürfen in Mexiko maximal 28 Reifen verwenden – zuzüglich einem Satz für den Shakedown. Dabei können sie aus einem Kontingent von 32 H4- und 16 S5-Pneus wählen. Einige der Wertungsprüfungen (WP) führen teilweise über Asphalt. Im Kampf um den Sieg könnte der richtigen Reifenstrategie daher eine besondere Bedeutung zukommen.

Bei der Entwicklung der neuen S5-Laufflächenmischung berücksichtigten die Experten von Michelin neben dem gestiegenen Anforderungsprofil der Allradler auch die für die Saison 2017 geltenden Reglementsänderungen. Dabei kommen die aktuellen Innovationen aus der Königsklasse des Rallye-Sports stets auch den Kunden von Michelin zugute. Denn traditionell lässt der Reifenhersteller das im Motorsport gewonnene Know-how in die Entwicklung seiner Serienpneus einfließen. Der MICHELIN LTX Force stellte seine hervorragende Leistungsfähigkeit und Top-Zuverlässigkeit bereits mehrfach unter Beweis. Bestes Beispiel: Bei der letztjährigen Ausgabe der Rallye Mexiko wiesen die Pneus selbst nach Marathonprüfungen noch mehr als 30 Prozent Profil auf – wichtige Reserven, die als Beweis für die Vielseitigkeit und Ausdauerfähigkeit des Schotterreifens dienen.   


Mexikanische Prüfungen setzen Autos und Pneus hohen Radlasten aus
„Wir haben die Laufflächenmischung an die höhere Performance der aktuellen World Rally Cars angepasst“, erklärt Jacques Morelli, Leiter des Rallye-WM-Programms von Michelin. „Der neue MICHELIN LTX Force S5 erreicht sein optimales Temperaturfenster genauso schnell wie der S4, die Fahrer profitieren also bereits sehr früh von bestmöglicher Traktion. Gleichzeitig zeichnet sich der Reifen durch eine nochmals gesteigerte Leistungsfähigkeit und noch höhere Dauerhaltbarkeit aus. Ein weiterer wichtiger Pluspunkt ist der um 20 Prozent geringere Verschleiß. Karkasse und Laufflächenprofil des LTX Force S5 sind identisch zur härteren H4-Variante“, erläutert Morelli. „Die mexikanischen Wertungsprüfungen setzen Autos und Pneus hohen Radlasten aus. Hinzu kommt, dass die Reifenflanken bei den vielen Sprüngen häufig stark gestaucht werden. Daher dürfte der härtere MICHELIN LTX Force H4 bei dieser Rallye für unsere Partnerteams die erste Wahl sein. Da der WM-Lauf in einer Höhe von fast 3.000 Metern über dem Meeresspiegel stattfindet und es in dieser Region häufig regnet, könnte je nach Witterungsbedingungen aber auch der neue LTX Force S5 seine Stärken ausspielen.“

Ebenso wie in der Topkategorie vertraut auch in der WRC2-Klasse ein Großteil des Feldes auf Pneus von Michelin. Hier kommt neben dem härteren MICHELIN LTX Force H90 auch der S80 mit der weicheren Mischung zum Einsatz. Inklusive der 240 Pneus für die WRC2-Kategorie bringt Michelin 780 Reifen zur dritten WM-Rallye der Saison.   


Premiere: Zuschauerprüfung in den Straßen von Mexico-City
Die Rallye Mexiko führt über 19 Wertungsprüfungen mit 370,46 Kilometern. Dabei erklimmen die Teams Höhen von bis zu 2.737 Metern. Dabei können die Bedingungen insbesondere in den Bergen oberhalb von Léon und Guanajuato schnell umschlagen. Die sauerstoffarme Höhenluft und Temperaturen von bis zu 30 Grad Celsius machen nicht nur den Fahrern zu schaffen, sondern auch den Turbomotoren.

Wie bereits im vergangenen Jahr dürfen sich Fans des gepflegten Quertreibens auf zahlreiche Klassiker freuen, darunter zum Beispiel die WP „El Chocolate“ und „Las Minas“. Die „Königsprüfung“, die im vergangenen Jahr noch über 80 Kilometer führte, wurde auf 32 Kilometer verkürzt. Darüber hinaus wartet der mittelamerikanische WM-Lauf in diesem Jahr mit einigen weiteren Neuerungen auf. Zum ersten Mal überhaupt gastiert der Rallye-Zirkus in Mexico-City, der Hauptstadt des Landes. Die Action beginnt bereits am kommenden Mittwoch mit dem Shakedown in Llano Grande nordöstlich von Léon. Anschließend fiebern Teams und Fans der offiziellen Startzeremonie in Léon entgegen, bei der es am Abend traditionell sehr farbenfroh zugeht. Am Donnerstag reisen die weltbesten Lenkradakrobaten in die rund 400 Kilometer entfernte Landeshauptstadt und bringen während der zwei kurzen Zuschauerprüfungen die Mega-Metropole zum Beben. Diese „Super Special“ führt unter anderem an einigen Originalschauplätzen vorbei, die im James Bond-Film „Spectre“ als Kulisse dienten. Alleine hier erwarten die Veranstalter rund 200.000 Fans.

Die Freitagsetappe führt über sieben WP, der Samstag ist mit neun Prüfungen der längste der gesamten Rallye. Am Sonntag gehen die Piloten dann noch zwei weitere Male auf Bestzeitjagd – darunter auch auf der abschließenden Power Stage, auf der sich die fünf schnellsten Piloten zusätzliche WM-Punkte sichern können.   


Hochspannung im Kampf um die Meisterschaft – alle Werksteams setzen auf Michelin
Anttila führen die Tabelle in ihrem mit Pneus von Michelin bestückten Toyota Yaris WRC mit 48 Punkten an. Nur vier Zähler dahinter lauern die vierfachen Champions Sébastien Ogier/Julien Ingrassia in ihrem ebenfalls Michelin bereiften Ford Fiesta WRC, gefolgt von Teamkollege Ott Tänak und Copilot Martin Jarveoja mit 33 Punkten. Auf den Start der Rallye Mexiko dürfte sich Ogier in diesem Jahr besonders freuen, denn erstmals seit mehreren Jahren muss er nicht in die ungeliebte Rolle des „Straßenkehrers“ schlüpfen. Diese Aufgabe fällt stattdessen dem WM-Führenden Latvala zu. Dessen Teamkollege Juho Hänninen pilotiert gemeinsam mit Beifahrer Kaj Lindström den zweiten Toyota Yaris WRC.

Die Hyundai-Piloten Thierry Neuville/Nicolas Gilsoul, Dani Sodo/Marc Marti und Hayden Paddon/John Kenard reisen ebenfalls hochmotiviert nach Mexiko. Vor allem Neuville möchte in seinem Michelin bereiften Hyundai i20 WRC eine eindrucksvolle Pace in Top-Resultate umsetzen. Gleiches gilt für die Citroën-Werksmannschaft, die ebenfalls auf die Pneus aus Clermont-Ferrand setzt. Die Franzosen schicken zwei aktuelle Citroën C3 WRC für Kris Meeke/Paul Nagle und Stéphane Lefebvre/Gabin Moreau ins Rennen.

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