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Azubis als Energiescouts sparen Strom

Azubis als Energiescouts sparen Strom

Projektvorstellung im Rahmen der „Karlsruher Energieschule"

Michelin Azubis haben heute bei der Auftaktveranstaltung der „Karlsruher Energieschule" ihre ersten erfolgreichen Energieeffizienz-Projekte den Gästen aus Politik und Wirtschaft vorgestellt. Denn sie agieren als Energiescouts und Energieberater. Der Reifenhersteller hat dazu gemäß seinen Werten wie Achtung vor der Umwelt seine Fachausbildung junger Mechatroniker in einem übergreifenden Konzept mit dem bewussten Umgang mit Energieressourcen verknüpft. „Wir freuen uns, dass sich besonders junge Mitarbeiter aktiv in das Projekt ,Karlsruher Energieschule‘ einbringen können", betonte Christian Metzger, Direktor Michelin Reifenwerke Karlsruhe. „Das Engagement der Auszubildenden zeigt, wie groß das Interesse des Nachwuchses am Thema Energie ist und welche wichtigen Maßnahmen sich umsetzen lassen, wenn die Rahmenbedingungen stimmen."

Ziel der „Karlsruher Energieschule" ist es, anderen Unternehmen erfolgreich umgesetzte Energiesparprojekte vorzustellen und diese bei der Integration der Maßnahmen im eigenen Betrieb zu unterstützen. Da die ISO 50001 Energiebeauftragte in Unternehmen vorschreibt und zur Ausbildung zum Mechatroniker auch das Thema „umweltschonende Energie- und Materialverwendung" gehört, hat Michelin diese beiden Punkte als Ausbildungsmodul zusammengefasst. So können die zukünftigen Facharbeiter zum einen selbst den schonenden Umgang mit Energie erlernen und gleichzeitig die erworbenen Kenntnisse anderen Mitarbeitern weitergeben. „Wir haben sehr viel über den Energiebedarf in der Produktion gelernt und können unser Wissen sicherlich an unseren späteren Arbeitsplätzen gut gebrauchen", freut sich Tim Hoffmann, Mechatronik-Azubi bei den Michelin Riefenwerken in Karlsruhe.

Praxisorientierte Inhalte im Ausbildungsplan integriert
Um den Auszubildenden das Thema Energie zu vermitteln, hat Michelin fünf theoretische Lernmodule in den Lehrplan integriert:

  • „Primärenergieträger: Vor- und Nachteile"
  • „Kommt der Strom aus der Steckdose?"
  • „ISO 50001: Was ist das?"
  • „Möglichkeiten des Energiesparens"
  • „Druckluft: Energiefresser bei Michelin?"

Während der praktischen Ausbildung konnten die Nachwuchs-Mechatroniker ihr neues Wissen bereits auf dem Werksgelände anwenden. Im Rahmen der Projektarbeit „Energieeinsparung im Direktionsgebäude" führten die Azubis 56 Mitarbeitergespräche durch und senkten mit verschiedenen Maßnahmen den Energiebedarf diverser Verbraucher im Gebäude. Dadurch spart Michelin heute jährlich 6.700 kWh Strom, eine Menge, die durchschnittlich für die Versorgung von zwei Vier-Personen-Haushalten pro Jahr ausreicht und einer CO2-Einsparung von rund drei Tonnen entspricht.

Darüber hinaus befassten sich die ambitionierten Michelin Energiescouts mit den Energieverlusten im Druckluftbereich. Insgesamt konnten sie im Produktionsfluss 80 Schwachstellen aufspüren und beseitigen. Dadurch spart Michelin jährlich 40.000 kWh bei der Produktion von Druckluft ein, wodurch der CO2-Ausstoß um 17 Tonnen gesenkt wird. Schließlich beschäftigten sich die Azubis auch mit der Energieversorgung, -umwandlung und -verteilung bei Michelin und entwickelten weitere Verbesserungsvorschläge.

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