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Am Anfang ein Naturwunder
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 |  | ”Tränender Baum” bedeutet Kautschuk in der peruanischen Indianersprache, wissenschaftlich übersetzt: ”Polymer mit gummi-elastischen Eigenschaften”. Naturkautschuk wird aus Latex gewonnen, dem Milchsaft verschiedener tropischer Pflanzen. Vernetzter (”vulkanisierter”) Naturkautschuk ist unverzichtbarer Ausgangs- und Ergänzungsstoff für hochwertige Synthesekautschuke. Er zeichnet sich durch extreme Elastizität, Zugfestigkeit und Kälteflexibilität aus - ein wahres Wundermaterial, dessen Eigenschaften man – trotz aller Versuche - bislang nicht künstlich erzeugen konnte.
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Naturkautschuk bleibt ein entscheidender Qualitätsfaktor für Reifen und andere Gummiprodukte. Deshalb betreibt Michelin Forschungsprojekte auf zwei Kautschukplantagen in Brasilien. Auf insgesamt 25.000 Hektar wird der Kautschukbaum Hevea Brasiliensis angebaut, sein Latex durch Anzapfen der Rinde geerntet.
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 |  | Mit Hochdruck arbeitet Michelin daran, die Qualität dieses nachwachsenden Rohstoffs zu verbessern. Der ”grüne” Werkstoff Naturkautschuk bietet große Chancen für eine nachhaltigere, umweltgerechtere Reifenproduktion, und Michelin ist aufgrund seiner Marktstellung und Firmengeschichte prädestiniert, diese Möglichkeiten zu entwickeln. Schließlich waren die ersten Produkte, die Michelin Ende des 19. Jahrhunderts auf den Markt brachte – Spielbälle aus Kautschuk!
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