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Von Sternen und Hoffnungsträgern
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Guide Michelin Schweiz 2006: Vier neue Sternträger
Zürich, 23. November 2005 – Vier Schweizer Restaurants dürfen sich im Guide Michelin Schweiz 2006 neu mit einem Stern schmücken. Eine Auszeichnung geht nach Zürich, wo Feinschmecker bisher nur in der Agglomeration entsprechende Gourmet-Tempel vorfanden. Erstmals führt der Guide Michelin in einer neuen Kategorie «Hoffnungsträger» Restaurants auf, welche in Zukunft auf die Vergabe eines Michelin-Sterns hoffen dürfen oder in die nächst höhere Sternekategorie aufrücken, wenn sich die Qualität ihrer Leistungen dauerhaft und auf die gesamte Karte bezogen bestätigt hat. Auf insgesamt 576 Seiten empfiehlt der traditionsreiche Hotel- und Restaurantführer nebst exklusiven Adressen auch Hotels und Restaurants, die auf mittlere und kleinere Budgets zugeschnitten sind. Er ist ab 24. November im Buchhandel erhältlich.
In der Schweiz gibt es aktuell 92 Restaurants mit einem oder mehreren Michelin-Sternen, im Vorjahr waren es noch 96 Betriebe. Der Rückgang ist vor allem auf Betriebsschliessungen zurück zu führen. Neben den beiden Dreisternehäusern im Waadtland gibt es 13 Zweisterne- (Vorjahr 14) und 77 Einsternbetriebe (Vorjahr 80). Neu mit einem Stern ausgezeichnet sind: Auberge de la Veveyse in Vevey/Saint-Légier, La Roseraie in Yvorne und das renovierte Restaurant Didier de Courten im Hotel Terminus in Siders. Mit Felix und Lucia Eppisser im Rigiblick ist die Stadt Zürich wieder im Guide Michelin mit einem Stern geschmückten Restaurant vertreten. Trotz Besitzerwechsel behält der Adler in Nebikon (LU) seinen Stern.
«Hoffnungsträger» als neue Kategorie Als neue Rubrik führt der Guide Michelin erstmals «Hoffnungsträger» auf. Es sind dies Restaurants, welche in Zukunft mit einem Michelin Stern ausgezeichnet oder in die nächst höhere Sternekategorie aufrücken könnten, wenn sich die Qualität ihrer Leistungen dauerhaft und auf die gesamte Karte bezogen bestätigt hat. Hoffnungsträger auf den ersten Stern sind: San Matteo in Cagiallo (TI) und Caprice in Wengen (BE). Aspiranten auf den zweiten Stern sind Le Trianon in Le Mont-Pèlerin (VD) und Didier de Courten (Hotel Terminus) in Siders (VS).
| Mit dem «Bib Gourmand» zeichnet Michelin Häuser aus, die eine gute Küche für weniger als 55 CHF (ohne Getränke) bieten. In der aktualisierten Ausgabe erhielten 91 (im vergangenen Jahr 99) Restaurants dieses beliebte Gütesiegel. Im Guide Michelin sind zudem 761 (2005: 793) Lokale aufgeführt, die einen Tagesteller unter CHF 20 anbieten. Weiterhin eine wichtige Rolle spielt im Guide Michelin 2006 der «Bib Hotel», das Qualitätszeichen für gute und preiswerte Übernachtungen. Insgesamt erhalten 91 Hotels (gegenüber 93 im Vorjahr) diese Auszeichnung. Gesamthaft sind 1224 Hotels und 845 Restaurants klassiert.
Der Guide Michelin ist in 12 europäischen Ausgaben erhältlich und deckt mehr als 20 Länder ab. Ab dem 5. Dezember gibt es mit dem Guide Michelin New York City den ersten aussereuropäischen Hotel- und Restaurant-Führer. Mit rund 30 000 Besuchern pro Tag und mehr als 10 Millionen Besuchen pro Jahr ist die Rubrik Guide Michelin auf der Webseite www.viamichelin.com das beliebteste Angebot seiner Art. Der 13. Guide Michelin Schweiz 2006 umfasst 576 Seiten und ist ab 24. November 2005 für CHF 37 im Buchhandel erhältlich.
Schnelle Übersicht und klare Handhabung Eine praktische Einführung vereinfacht die Handhabung und sorgt für besseres Verständnis. Für die 2006er-Edition hat Michelin die Texte wiederum aktualisiert. Eine weitere Besonderheit des Guide Michelin sind die klar verständlichen und eingängigen Symbole, mit denen die Leistungen der einzelnen Häuser gekennzeichnet sind. So erkennen die Leser auf den ersten Blick, ob ein Hotel über einen Modemanschluss oder ein Schwimmbad verfügt. Mit der Präsentation eines Verzeichnisses aller Hotels mit einem Wellness-Bereich trägt Michelin dem anhaltenden Trend nach Wellness-Ferien Rechnung. Um die neuen Häuser im Sterne-Ranking des Jahrgangs 2006 besser erkennbar zu machen, erscheinen diese mit einem roten «N» in der Liste. Dank der zeitgemässen Gestaltung und besser verständlichen Illustrationen finden sich die Leser schneller zurecht.
Michelin-Inspektoren garantieren Unabhängigkeit
Ein erfahrenes Team von fest angestellten Michelin-Mitarbeitern, die so genannten Inspektoren, ist für die Auswahl der Adressen im Guide Michelin verantwortlich. Diese hauptberuflichen Inspektoren verfügen über eine langjährige Erfahrung im Hotel- und Gastgewerbe. Sie besuchen regelmässig alle bereits aufgeführten und zahlreiche neue Häuser. Ihre Aufgabe ist es, die Qualität und Leistung der empfohlenen und neu aufzunehmenden Hotels und Restaurants zu überprüfen. Michelin legt grossen Wert darauf, dass die Inspektoren bei ihrer Arbeit anonym und vollständig unabhängig gegenüber der Fachwelt bleiben.
23.11.2005
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